Tuesday, December 6, 2022
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Die Frist, innerhalb derer das iranische Regime über sein Nuklearprogramm Auskunft zu erteilen hat, ist verstrichen

NCRI – Am Montag verstrich die Frist, innerhalb derer das iranische Regime kritische Fragen der Vereinten Nationen zu seinem Atomwaffenprogramm beantworten sollte – ohne die geringste Auskunft darüber,

ob Teheran die geforderte Information zur Verfügung gestellt hatte. 

Nach einem Bericht von Reuters sagen westliche Diplomaten: Der Iran muß, wenn er in den getrennten Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, China und Rußland eine umfassendere diplomatische Vereinbarung erreichen will, zur Aufklärung der Verdächtigungen der IAED beitragen. 

In den letzten Jahren hat sich die IAEA oftmals besorgt zu großen Explosionen und der Erprobung starker Detonatoren in Parchin geäußert und Inspektionen der Anlage gefordert.

Das iranische Regime hat aus Furcht vor weiterer Enthüllung der Unternehmungen der Mullahs zur Herstellung von Atomwaffen am Samstag erklärt, es werde den Nuklear-Inspekteuren der Vereinten Nationen keine Genehmigung zum Besuch Parchins (bei Teheran) erteilen. 

Hossein Dehghan, Brigadegeneral des IRGC und Verteidigungsminister des geistlichen Regimes, erklärte am Samstag, den 23. August: „Die IAEA hat in der Anlage von Parchin zahlreiche Inspektionen durchgeführt. Sie haben Proben genommen und niemals illegale Aktivitäten nachweisen können.

… Daher besteht kein Grund für einen weiteren Besuch Parchins, denn seit ihrer letzten Inspektion ist dort nichts geschehen.“

Und dies trotz der Tatsache, daß das iranische Regime sich verpflichtet hat, Fragen der IAEA zu „möglichen militärischen Aspekten seines Nuklearprogramms“ bis zum 25. August zu beantworten.

Es bestehen verläßliche Informationen darüber, daß die Anlage von Parchin beträchtlich verändert wird – zur Auslöschung sämtlicher Spuren von Tests. 

Der Verteidigungsminister Hassan Rouhanis gab seinem Ärger über die durch die „Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI/MEK)“ erfolgte  Enthüllung der geheimen Projekte des Regimes zur Herstellung atomarer Raketen am Samstag erneut Luft, indem er sagte:

„Bedauerlicherweise erhält die Agentur Informationen von den Feinden des  Systems und der PMOI (MEK); solche Informationen sind niemals korrekt gewesen. … Wir erklären der IAEA, es bestehe angesichts der Transparenz des iranischen Nuklearprogramms kein Grund, Nachrichten von der PMOI (MEK) einzuholen; außerdem ist es, wenn sie beanspruchen, daß ihre Aktivitäten gänzlich von Dokumenten gestützt würden, abnorm, sich auf Behauptungen zu stützen, die von diesen Grüppchen stammen.“

Diese Bemerkungen des Verteidigungsministers des Regimes bestätigen erneut, daß es und mit ihm die Regierung Rouhani keineswegs die Absicht haben, ihr Vorhaben der Herstellung einer Atombombe aufzugeben. Jede Hoffnung auf Veränderung des Regimes ist nur ein Trugbild, mit dem die Mullahs weitere Zeit zur Herstellung der Atombombe und zu weiteren kriegsschürenden Aggressionen in der Region gewinnen.