Saturday, February 4, 2023
StartNachrichtenMenschenrechteDie Iraner verfügen über um 20% weniger Lebensmittel

Die Iraner verfügen über um 20% weniger Lebensmittel

NCRI – Die Mißwirtschaft des iranischen Regimes hat dazu geführt, daß die Iraner über um 20% weniger Lebensmittel und Getränke verfügen; so viel haben die staatlichen Medien des Regimes zugegeben.

Im Jahre 2010 verbrauchte ein iranischer Haushalt durchschnittlich 2318 kg Nahrung und Getränke. In diesem Jahr beläuft sich der Jahresverbrauch auf 1874 kg – mit einer Abnahme von 19, 15% – so die staatliche Tageszeitung „Etemad“.

Die Abnahme des  Verbrauchs fällt noch beträchtlich höher aus, wenn man sich auf die Grundnahrungsmittel und –getränke bezieht:

Die iranischen Haushalte verbrauchten im Jahre 2010 durchschnittlich 1076 kg Grundnahrungsmittel- und getränke – im Vergleich mit 846 kg in diesem Jahr; das bedeutet nach dem Bericht eine Abnahme von 21,3%. 

Der Bericht wurde am Mittwoch auch von anderen staatlichen Medien veröffentlicht, darunter der Tageszeitung „Khorasan“ und den Websites „Alef“ und „Tabnak“. 

Am 20. September veröffentlichte „Eghtesadnews.com“, eine staatliche Website, eine Anzeige zum Verkauf von Körperorganen, die auf dem Pasteur-Platz in Teheran gepostet worden war. Dieser Platz befindet sich in der Nachbarschaft des Hauptquartiers des Höchsten Führers des Regimes, Ali Khamenei, und des Amtssitzes des Präsidenten des Regimes, Hassan Rouhani. 

In der Anzeige heißt es: „Augen-Hornhaut, Knochenmark und Leberblut Gruppe B+ zu sofortigem Verkauf“. 

Auf der Website heißt es, daß die Mitarbeiter der Regierung wahrscheinlich jeden Tag auf ihrem Wege zur Arbeit an dieser Anzeige vorbeikommen. 

Solche Anzeigen werden von den sehr Armen an die Mauern geheftet – jenen, die kein Geld haben, um Lebensmittel zu kaufen oder sich ärztlich behandeln zu lassen. 

In dem ölreichen Iran besteht flagrante Armut – wobei das Land in der Weltrangliste bezogen auf natürliche Vorräte und Bodenschätze auf Platz 8 steht. Das herrschende Mullahregime verbraucht den größten Teil der Ressourcen des Landes für sein Atombombenprojekt, die innere Repression sowie Einmischung und Terrorismus im Nahen Osten.

Berichte aus Teheran besagen, daß solche Anzeigen auch in anderen Städten der Hauptstadt zu sehen sind.