Tuesday, December 6, 2022
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Die Quds Armee im IRGC des iranischen Regimes                            von den 1980er Jahren bis heute

 

Die Quds Armee im IRGC des iranischen Regimes                           

von den 1980er Jahren bis heute

Die Quds-Armee im IRGC des iranischen Regimes von den 1980er Jahren bis heute

 

Die Position der terroristischen Quds Armee in der Struktur des IRGC und der bewaffneten Kräfte des Mullah Regimes

Das Corps der islamischen Revolutionsgarden (IRGC) wurde am 5. Mai 1979 gegründet. Was zu Beginn eine paramilitärische Gruppe ideologisch trainierter Einheiten war, die loyal dem Obersten Führer ergeben waren, hat sich jetzt zum einzigen Beschützer und Rückgrat der herrschenden Mullahs im Iran ausgewachsen.

Die Quds Armee ist eine der vier Hauptarme der  Revolutionsgarden (IRGC). Die anderen drei Arme sind die Infanterie unter dem Kommando von IRGC Brigadegeneral Mohammad Pakpour, die Luftwaffe unter dem Kommando von IRGC Brigadegeneral Amir Ali Hajizadeh und die Marine unter dem Kommando von IRGC Brigadegeneral Alireza Tangsiri.

Zusätzlich zu diesen vier Hauptarmen hat das IRGC eine Mobilisierungstruppe unter dem Namen Basidsch Organisation aufgestellt, die derzeit unter dem Kommando von IRGC Brigadegeneral Gholamreza Soleimani steht. Die anderen terroristischen Sicherheitsorganisationen im IRGC sind die IRGC Geheimdienstorganisation unter dem Kommando von Mullah Hossein Taaeb und die Schutzorganisation unter dem Kommando von Fathullah Jamiri und die Organisation für den Schutz von Informationen unter dem Kommando von Mohammad Kazemi. Unter diesen acht Haupteinheiten des IRGC nimmt die Quds Armee eine besondere Rolle ein bei den terroristischen und kriegstreiberischen Aktivitäten des Velayat-e Faqih Regimes.

In der Organisation des IRGC unterstehen die vier Hauptarme und die vier zusätzlichen Organisationen dem Oberbefehlshaber des IRGC Generalmajor Hossein Salami, dessen Nachfolger  IRGC Brigadegeneral Ali Fadavi ist. Abgesehen davon gibt es noch eine wichtige Truppe, die den Obersten Führer Ali Khamenei vertritt, sie untersteht Abdullah Haji Sadeghi, der konform mit dem Kommando des IRGC agiert in dem Sinne, dass sie formal nicht dem Kommando des Oberbefehlshabers der Revolutionsgarden untersteht, sondern direkt an Khamenei gebunden ist.

Generalmajor Hossein Salami, in der Mitte hinter Soleimani

Mullah Abdullah Haji Sadeghi, Repräsentant des Obersten Führers Ali Khamenei  im IRGC

Die Geschichte der Schaffung terroristischer Gruppen durch das iranische Regime innerhalb und außerhalb des Landes

Vor der Gründung dieser Armee im iranischen Regime gab es die Aktivitäten der späteren terroristischen Quds Armee schon in anderer Form und als die anderer Gruppen seit dem Beginn der diktatorischen Herrschaft des Kleriker Regimes. Sie führten schließlich zur Bildung der terroristischen Quds Armee während des Kriegs zwischen Iran und Irak in den 1980er Jahren. Um ein wenig mit diesen Gruppen vertraut zu machen, geben wir einen Überblick über deren Geschichte:

  • Mohammad Montazeris Gruppe bewaffneter Terroristen:Eine der ersten Institutionen, die in diesem Feld aktiv waren, war eine kleine bewaffnete terroristische Truppe unter  dem Kommando von Mohammad Montazeri, dem Sohn von Hossein Ali Montazeri, Khomeinis anfänglichen Nachfolger. Sie wurde innerhalb eines Jahres vom IRGC rekrutiert.
  • Der Oberste Rat der Islamischen Revolution des Irak: Anfang der 1980er Jahre standen die terroristischen Operationen im Ausland unter der Aufsicht des damaligen Präsidenten Ali Khamenei.

Khamenei unterstützte Personen wie Mahmoud Hashemi, der später während der Führerschaft Khameneis Justizchef wurde, bei der Bildung einer Gruppe mit der Bezeichnung „Oberster Islamischer Rat des Irak“, die im Iran Iraker versammelte, die in Opposition zu Saddam Hussein standen. Zu dieser Zeit wurde Mahmoud Shahroudi zum Sprecher der terroristischen Gruppe, die später dann als Oberster Islamischer Rat des Irak bekannt wurde.

  • Einheit der Befreiungsbewegungen im IRGC: Eine andere Truppe, die in den 1980er Jahren mit vom Iran unterstützten Gruppen im Ausland in Verbindung standen, waren die Befreiungsbewegungen im IRGC, die unter der Kontrolle von Mehdi Hashemi standen, damals ein Mitglied des Befehlsrates des IRGC und ein Bruder von Hossein Ali Montazeris Schwiegersohn. Hashemi wurde später verhaftet und vor Gericht gestellt im Krieg der Internen Kräfte der im Regime mit Rafsanjani und Khamenei im Wettbewerb stehenden Gangs unter der Führung von Rafsanjanis Minister für Nachrichtendienste Mullah Mohammadi Reyshahri. Hashemi wurde 1987 hingerichtet und die Einheit aufgelöst.
  • Badr Brigade im IRGC: Während des Kriegs zwischen Iran und Irak versuchte der damalige Befehlshaber des IRGC Mohsen Rezaei allmählich alle terroristischen Aktivitäten des Regimes im Ausland unter einen Hut zu bringen und mit den ausländischen Gruppen, die das Regime unterstützte, zu kommunizieren. Deshalb brachte er diese Kräfte unter sein Kommando. Das war der erste ernsthafte Schritt, der vom IRGC unternommen wurde, um die terroristischen, kriegstreiberischen und interventionistischen Aktivitäten des Regimes im Ausland zusammenzufassen. Rezaei bildete zu diesem Zweck die 9. Badr Brigade, die aus einigen irakischen Kriegsgefangenen und aus dem Irak Vertriebenen bestand.
  • Zwei irakische Terroristen, die in diesen Tagen in der 9. Badr Brigade aktiv waren, waren Abu Mahdi Mohandes, der später stellvertretender Chef der Volksmobilisierungskräfte (PMF) des Irak (Al Hashd-al Shabi) wurde, die wiederum zusammen mit dem künftigen Befehlshaber der Quds Armee im IRGC Qassem Soleimani auf der Terroristenliste der USA standen. Beide wurden bei dem Luftschlag am 3. Januar 2020 getötet. Ein anderer Terrorist war der IRGC Brigadegeneral Hadi Ameri, der später als Minister und Parlamentsmitglied in den Marionettenregierungen des Regimes im Irak fungierte.
  • Hadi Ameri, der derzeitige Chef der Badr Gruppe, ist in einer der kritischsten Gruppen, die die irakischen Al Hashd-al Sha’bi bilden. Mohandes und Ameri nahmen 1986 an der Operation Kerbela V in Shalamcheh unter dem Kommando von Hassan Danaeifar teil. Nach dem Sturz von Saddam Hussein wurde dieser Danaeifar iranischer Botschafter im Irak von 2006 bis 2010. Gleichzeitig damit wurden Mohandes und Ameri offizielle Amtsträger und standen der irakischen Regierung und militärischen Sicherheitskräften vor.
  • In den frühen 1980er Jahren war Mohandes aus dem Irak nach Kuwait geflohen. Nach seiner Zusammenarbeit mit dem libanesischen Terroristen Emad Mugniyeh, der zweiter Mann in der Hisbollah war und 2007 in Syrien getötet wurde, beteiligte er sich an Bombenanschlägen auf amerikanische und europäische Ziele in Kuwait und ging dann in den Iran. Dort setzte er unter dem Kommando des IRGC seine terroristischen Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Irak fort. Abu Mahdi wurde später der Befehlshaber der 9. Badr Brigade, die Teil der offiziellen Struktur des IRGC war.

Soleimani und Abu Mahdi

Soleimani und Hadi Ameri

Abu Mahdi Mohandes und Hadi Ameri

  • Das Ministerium für Nachrichtendienste und Sicherheit (MOIS): Als am 18. August 1984 das MOIS eingerichtet wurde, sah sich das IRGC einem Konkurrenten im Hinblick auf nachrichtendienstlichen und terroristischen Aktivitäten innerhalb des Regimes gegenüber. Damals wurde die Auslandsabteilung des MOIS des Regimes, die terroristische Aktivitäten ausführte, darunter Morde an Dissidenten außerhalb des Iran, von einem Kleriker namens Ashghar Mirheijazi geleitet, derzeit Khameneis Berater für Politik und Sicherheit. Das MOIS steht derzeit in scharfer Konkurrenz mit der Geheimdienstorganisation des IRGC für repressive Aktivitäten im Inland und terroristische Operationen außerhalb des Iran.
  • Die Ramadan Garnison im IRGC: Ein weiterer Teil der terroristischen Operationen des IRGC wurden im Rahmen der sogenannten „Ramadan“ Basis ausgeführt. Diese Basis war verantwortlich für die Verbindungen des Regimes zu irakisch kurdischen Gruppen, darunter den Kräften der Demokratischen Partei im irakischen Kurdistan und der Patriotischen Union, die von Massoud Barzani und Jalal Talabani geführt werden.
  • Einer der hohen Befehlshaber des Ramadan Hauptquartiers und sein Stabschef in den 1980er Jahren war der IRGC Brigadegeneral Iraj Masjedi, der jetzige Botschafter des Iran im Irak. Ein weiterer Befehlshaber im Ramadan Hauptquartier war damals IRGC Brigadegeneral Mohammad Reza Naqdi, der später zum Befehlshaber der Basidsch Milizen ernannt wurde.
  • Die libanesische Terrorgruppe Hisbollah: In den 1980er Jahren fand ein kritischerer Teil der terroristischen Operationen des IRGC statt. Die Kräfte, die später als das „libanesische Corps“ im IRGC bekannt wurden, leiteten unter der Führung von IRGC Brigadegeneral Hussein Dehghan (in der ersten Regierung Hassan Rohanis Verteidigungsminister) die Bildung der Hisbollah im Libanon.
  • Hassan Nasrallah, der derzeitige Führer der Hisbollah, und Emad Mughniyeh, Chef der Abteilung für Militär und Sicherheit in der Hisbollah, waren diejenigen, die unter Dehghan für das Oberkommando der Hisbollah trainiert wurden.
  • Zwei andere, die nach Dehghan einflussreich waren bei der Anleitung der Hisbollah und der Kommunikation mit ihr, waren IRGC Brigadegeneral Ahmad Vahidi, damals Chef des Nachrichtendienstes im IRGC und der erste Oberbefehlshaber der Quds Armee nach deren Gründung, und Feridun Verdijejad (später als Mahdi Nejad bekannt). Beide wurden 1985 von Akbar Hashemi Rafsanjani und dem IRGC dazu beordert, mit Robert McFarlane zu verhandeln, dem von Ronald Reagan in den Iran geschickten Sondergesandten. Heute ist der letztgenannte der beiden Medienberater für Präsident Rohani.

Die Bildung der terroristischen Quds Armee

Nach dem Krieg Iran-Irak und dem Tod Ruhollah Khomeinis wurden Khamenei Oberster Führer und  Akbar Hashemi Rafsanjani Präsident. Die beiden entschieden sich dafür, eine Aufgabenteilung zwischen IRGC und MOIS vorzusehen, die in scharfer Konkurrenz zueinander standen.  Die Aufgabentrennung wurde so ausgeführt, dass terroristische Operationen gegen politische Opponenten des Regimes, darunter die Ermordung von deren Führern, hauptsächlich dem MOIS anvertraut wurden. Die Kontrolle und das Management auswärtiger Gruppen wie die Hisbollah und andere gingen in die Hände des IRGC über. Alle die vielfältigen Unterorganisationen, darunter das Kommando der Nasr Basis, unterstanden ab jetzt Reza Seifullahi, der beauftragt wurde, mit den irakischen Kurden und Schiiten zu kommunizieren, wurden zusammengefasst und die Quds Armee in den Revolutionsgarden wurde gebildet. Jahrelang gab es freilich keinerlei Nachrichten über diese terroristische Truppe in den Medien.

Der Auftrag der terroristischen Quds Armee: Terroristische Aktivitäten außerhalb der Grenzen des Iran

Die Quds Armee oder das Quds Corps operiert offiziell außerhalb des Iran, obwohl Mannschaften von ihr in Krisenzeiten wie bei den Novemberaufständen 2019  ins Inland gebracht werden, um solche Aufstände niederzuschlagen und Angriffe gegen die iranische Bevölkerung auszuführen. Mit dem Beginn des syrischen Bürgerkriegs im Jahr 2011 ging einher, dass die Quds Armee unter dem Kommando von Qassem Soleimani sich extensiv an der Unterstützung der Diktatur von Bashar al-Assad beteiligte und die Namen Quds Armee und Soleimani mehr als je in den internationalen Medien erschienen.

Einblick in die Gebiete der Aktivitäten der Quds Armee und des IRGC

Die wichtigsten Operationsgebiete der terroristischen Quds Armee zu Beginn ihrer Etablierung: Nach dem Ende des Krieges Iran-Irak hat sich diese terroristische Gruppe in andere Länder ausgedehnt und in den 1990er Jahren lagen sie hauptsächlich im Libanon und in der Republik Bosnien Herzegowina.

  • Libanon: Mit der ausgedehnten Unterstützung der Terrorgruppe Hisbollah und den Bemühungen sollte die libanesische Regierung und deren Sicherheitsstruktur stärker beeinflusst werden.
  • Syrien: Es wurde die Diktatur Assads unterstützt, indem prosyrische Milizen gebildet und Zehntausende Militante in der Form der Fatemiyoun Brigade aus afghanischen Söldnern, die Zainebiyoun Brigade aus pakistanischen Söldnern und die Abolfazi Brigade aus irakischen Söldnern eingesetzt wurden.
  • Irak: Mit der Einrichtung der Milizen-Gruppe unter dem Namen Al Hashd-al Sha’bi nach dem Modell der eigenen Basidsch Milizen versuchte der Iran, engere Verbindungen zum Irak zu knüpfen und die Beziehungen zu der Region Irakisch Kurdistan zu kontrollieren und iranisch kurdische Kräfte dort zu unterdrücken.
  • Jemen: Das Marionettenregime der Houthis in der Hauptstadt sollte gegen die legitime Regierung unterstützt werden, was mit dem Konflikt mit Saudi Arabien verbunden war.
  • Afghanistan: Hier sollten schiitische Gruppen und solche, die dem Regime nahestanden unterstützt und versucht werden, mehr Einfluss in der afghanischen Regierung zu bekommen.
  • Palästina (Gaza Streifen): Durchgängig wurden die terroristischen Gruppen Hamas und islamischer Djihad unterstützt und die Zerstörung des Friedensprozesses im Nahen Osten betrieben und die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) geschwächt ebenso wie die Palästinensische Regierung unter der Führung von Mahmoud Abbas.

Obwohl die oben erwähnten Länder im Zentrum der Aufmerksamkeit der terroristischen Quds Armee standen, ist diese Terrororganisation auch an entsprechenden Aktivitäten in allen Ländern des Vorderen Orient beteiligt, von Nordafrika bis zum Persischen Golf. Unter diesen terroristischen Interventionen können wir die Konflikte zwischen dem Regime und der Regierung in Bahrain nennen, in dem die Quds Armee eine aktive Rolle spielt.  In den letzten Jahren gab es zahlreiche Berichte über die Verhaftung von Mitgliedern der terroristischen Quds Armee und der Beschlagnahmung von Waffen und Munition in den arabischen Staaten des Persischen Golfs, besonders in Bahrain.

Die Quds Armee unter dem Kommando von Soleimani

Am meisten wuchs und expandierte die Quds Armee  seit dem Beginn der Kontrolle von Qassem Soleimani im Jahr 1997. Er war einer der wenigen Befehlshaber im IRGC nach der Vorstellung von Ali Khamenei. Es sollte erwähnt werden, dass die meisten höheren Befehlshaber des IRGC während des Krieges Iran-Irak eher Hashemi Rafsanjani nahestanden, der vertretender Oberbefehlshaber der Truppen war und damit der zweite in der Befehlshierarchie nach Khomeini. Die Quds Armee, die logisch eine Untergliederung des Oberbefehlshabers des IRGC und seines Nachfolgers sein sollte, gelangte unter dem Kommando von Soleimani einige Unabhängigkeit wegen seiner besonderen Beziehungen zu Khamenei. Als ihr Befehlshaber stimmte Soleimani seine Pläne und Entscheidungen mehr mit Khamenei als mit dem Oberbefehlshaber und dessen Stellvertreter im IRGC ab.

Wer war der gemeine Kriminelle Qassem Soleimani

Qassem Soleimani im Irak – 2016

Am 2. Januar 2020 zielte ein von den USA ausgeführter Luftschlag auf einen Konvoi, der den Internationalen Flughafen in Bagdad verließ, und tötete Qassem Soleimani, den berüchtigten Befehlshaber der Quds Armee des Iran. Ali Khamenei, der Oberste Führer des iranischen Regimes, rief eine dreitägige Trauer für  den Tod Soleimanis aus und nahm persönlich an einer Notsitzung des Obersten Nationalen Sicherheitsrats teil.

Die überwiegende Mehrheit der Iraner verabscheute Soleimani, ein infames Symbol der Einschüchterung und der Morde durch das Regime, für seine Verbrechen gegen das iranische Volk und in der ganzen Region. Iraner und irakische Protestierer, die schon seit einiger Zeit die Vertreibung Soleimanis aus dem Irak gefordert hatten, begrüßten seinen Tod als ein Schwinden der Kontrolle des Regimes über ihr Land.

Dieser Soleimani, der den Rang eines Generalmajors inne hatte, war Khameneis Mann fürs Grobe und eine verhasste Figur. Bei den Aufständen von 2018 und 2019 im Iran zerrissen Protestierer in verschiedenen Städten seine Poster und verbrannten sie.

Qassem Soleimani wurde am 11. März 1957 geboren in einem Dorf nahe der Stadt Baft in der südöstlichen Provinz Kerman.  Er beendete nicht seine Grundschule. Als ganz junger Mann arbeitete er als ungelernter Bauarbeiter. Er hatte keinerlei militärisches Training. Dennoch stieg er an die Spitze des IRGC Kommandos auf durch seine Skrupellosigkeit und seine Loyalität gegenüber dem Obersten Führer des Regimes.

1998 wurde Soleimani zum Befehlshaber der terroristischen Quds Armee ernannt, dem exterritorialen Arm des Corps der islamischen Revolutionsgarden  (IRGC).

Die terroristische Quds Armee ging aus einer Militäreinheit hervor, die kurz nach der Revolution von 1979 gebildet wurde zu dem alleinigen Zweck, die heimische Opposition zu unterdrücken und terroristische Kriege jenseits der Grenzen des Iran anzuzetteln.

Der Auftrag des IRGC ist es, die fundamentalistische Ideologie der Mullahs durch Morde, Terrorakte und Geiselnahme  zu verbreiten.

Die Quds Armee spielt eine sehr besondere Rolle im IRGC und hat die Aufgabe, die Einmischung des Regimes in Länder der Region des Vorderen Orients zu orchestrieren, vom Irak nach Syrien bis in den Jemen und auch bis weit in den afrikanischen Kontinent hinein.

Obwohl die Quds Armee für Missionen außerhalb des Iran vorgesehen ist, war Soleimani selbst als Mitglied der hohen Kommandoebene auch jemand, der zum repressiven Apparat des Regimes innerhalb des Iran einiges beitrug.

Im Juli 1999 unterschrieb er, als die Studentenproteste ihren Höhepunkt erreichten, zusammen mit anderen Befehlshabern des IRGC einen Brief, in dem sie den damaligen Präsidenten Mohammad Khatami warnten, dass das IRGC eingreifen werde, wenn er (Khatami) die Revolte nicht beende.

„Unsere Geduld ist am Ende“, schrieb Soleimani zusammen mit anderen Generälen des IRGC. Die Polizei zerquetschte die Demonstranten, wie sie es ein Jahrzehnt später im Jahr 2009 auch tat.

Soleimanis Rolle bei der Ermordung von MEK Mitgliedern

Soleimani spielte eine Schlüsselrolle beim Töten der Mitglieder der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) in den Lagern Ashraf und Liberty im Irak. Vor dem Konflikt USA-Irak im Jahr 2003 orchestrierte Soleimani mehrere Angriffe gegen die MEK  Basen im Irak.

Vom 11. Januar 1993 bis zum April 2003 führte die terroristische Quds Armee des Iran mehr als 150 terroristische Angriffe gegen die MEK im Irak durch.

Mehr dazu

Das Hauptquartier für den Wiederaufbau der heiligen Schreine

Hassan Polarak rechts von Qassem Soleimani

Eine der Frontorganisationen des Mullah Regimes, über die es den Irak heimlich nahezu erobert hat, ist das „Hauptquartier für den Wiederaufbau der heiligen Schreine”, die in Wirklichkeit eine Unterorganisation der Quds Armee ist. Dieses Hauptquartier hat den Boden bereitet dafür, dass die Quds Armee verschiedene terroristische Aktivitäten unternehmen konnte wie Waffenschmuggel, Plünderung und sogar die Umgehung von Sanktionen, wobei der Wiederaufbau der Schreine schiitischer Figuren und Imame als Vorwand diente.

Qassem Soleimani ernannte die Vorsitzenden des Hauptquartiers für den Wiederaufbau der heiligen Schreine und des Arbain Hauptquartiers. Am 12. Juli 2019 nahm er persönlich die letzten Ernennungen im Hauptquartier für den Wiederaufbau der heiligen Schreine vor.

Darunter war die Beförderung des IRGC Brigadegenerals Polarak vom Vorsitzenden des Wiederaufbau Hauptquartiers zum Sonderberater der Befehlsbüros der Quds Armee. Nach seiner Beförderung war Polarak auch mit der Beaufsichtigung der Aktivitäten des Hauptquartiers betraut. Im gleichen Erlass wies Soleimani Polarak die Autorität für die Verbesserung der Arbain Zeremonien und für die Umgehung der Sanktionen zu.

Soleimani ernannte Mohammad Jalal Maab zum Verwaltungsvorsitzenden des Wiederaufbau Hauptquartiers, womit er an die Stelle von Hassan Polarak trat.

Hier eine Kopie des Dokuments mit den beiden Ernennungen Soleimanis im Juli:

Transkript von Soleimanis Brief mit der Ernennung von Hassan Polarak

Weitere Einzelheiten

Die Methode des Handelns der Quds Armee in anderen Ländern

Unter dem Kommando von Soleimani ist die Quds Armee bekannter geworden. Er schuf ein besonderes System der Entscheidungsfindung in ihr. Im Gegensatz zu den anderen bewaffneten und unbewaffneten Kräften und Organisationen im Regime, wo es üblich ist, dass Vertreter bestimmt werden und Kommandeuren niedrigerer Ebenen zugeordnet werden, steht die Basis der Entscheidungsfindung in der Quds Armee in engem Zusammenhang mit der Vorgehensweise in den verschiedenen Ländern, wo terroristische Aktivität  stattfindet. Entsprechend dem System „ein Land, ein Fall für sich, ein Befehlshaber“ heißt das, dass die Verantwortung für Management und Entscheidung in jedem einzelnen Land, in dem die Quds Armee terroristische Aktivitäten hat, einem besonderen Befehlshaber zugeordnet ist. Er hat außerordentliche Vollmachten, die Aktivitäten des Regimes in dem betreffenden Land zu kontrollieren und ist dann auch verantwortlich für alle Angelegenheiten in dem Land.

In solch einem System wird die Sache der Aktivitäten der Quds Armee nicht zwischen verschiedenen Vertretern und Hauptquartieren aufgeteilt, sondern es sind die Vertreter und Hauptquartiere der Quds Armee, die Unterstützung und Logistik für die Befehlshaber der Quds Armee im Irak, im Libanon, in Syrien, in Afghanistan, im Jemen, im Gazastreifen und in anderen Ländern liefern. Mit anderen Worten: in der Quds Armee liegt der Fokus der terroristischen Aktivität in verschiedenen Ländern in der Verantwortung der Kommandeure und andere Abteilungen leisten ihnen Dienste.

An der Spitze dieses Systems steht der Kommandorat der Quds Armee, der im vergangenen Jahr öffentlich bekannt wurde, als Soleimani Hassan Polarak vorstellte, einen früheren Chef des Hauptquartiers für den Wiederaufbau der heiligen Schreine im Irak.

Die Namen anderer Mitglieder des Kommandorats der Quds Armee wurden noch nicht bekannt gegeben. In der Praxis agiert der Rat als Beratungsorgan für den Befehlshaber der Quds Armee. Der neue Oberbefehlshaber der Quds Armee Esmail Ghaani genießt die volle Autorität eines solchen Oberbefehlshabers ganz wie Soleimani.

Zusammensetzung der neuen Befehlsspitze der Quds Armee im IRGC

Kommandorat der IRGC QF [Quds Armee]

  • IRGC Brigadegeneral Esmail Ghaani (Qaani),der Nachfolger von Soleimani wurde von Khamenei zum neuen Oberbefehlshaber der Quds Armee ernannt.

Esmail Qaani

 

  • IRGC Brigadegeneral Seyed Mohammad Hejazi, Ghaanis Nachfolger in der Quds Armee, der 1957 in Isfahan geboren wurde, war zuvor Chef des Gemeinsamen Stabs und einer der Befehlshaber im IRGC

Mohammad Hejazi

 

  • IRGC Brigadegeneral Iraj Masjedi, der iranische Botschafter in Bagdad und mit dem Fall Irak betraut: Wegen seiner Jahre in der Ramadan Garnison im Krieg Iran-Irak hat Masjedi ausgedehnte Beziehungen mit den heutigen Amtsträgern im Irak, hauptsächlich den Kurden. Weil er mit dem Fall Irak persönlich betraut ist, hat Masjedi auch die Aufsicht über die Heiligen Schreine (Atabat al-Aliat), einem großen Netz der zivilen Infiltration im Irak und einem System, wo viele offizielle Vertreter Befehlshaber sind, ohne die Uniform des IRGC zu tragen.

Iraj Masjedi

 

  1. IRGC Brigadier General Ahmad Sabouri, stellvertretender Koordinator der Quds Armee

Ahmad Sabouri

  • Mullah Ali Shirazi, Repräsentant des Obersten Führers in der Quds Armee

Ali Shirazi

  • IRGC Brigadegeneral Hassan Danaeifar, früherer  iranischer Botschafter im Irak (2010 bis 2016)

Hassan Danaeifar

  • IRGC Brigadegeneral Hassan Kazemi Qomi, früherer  iranischer Botschafter im Irak (2006 bis 2010)

Hassan Kazemi Qomi

  • Mohammad Jalal Maab, Chef des Hohen Hauptquartiers für den Wiederaufbau der Heiligen Schreine (Atabat al-Aliat)

Mohammad Jalal Maab

  • Hassan Polarak,exklusiver Berater, assistierender Befehlshaber und Mitglied des Kommandorats der Quds Armee

Hassan Polarak

 

Qassem Soleimanis Nachfolger Esmail Ghaani (Qaani)

Esmail Qaani und Ali Khamenei

Nach der Beseitigung von Qassem Soleimani ernannte der Oberste Führer des Regimes Ali Khamenei Esmail Ghaani Akbarnejad für die Stelle von Soleimani. Ghaani war jahrelang Soleimanis Stellvertreter in der terroristischen Quds Armee.

Ghaani gehört zu den kriminellsten Befehlshabern des Corps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) und hat in den letzten 40 Jahren eine sehr bedeutende Rolle bei der Unterdrückung der iranischen Bevölkerung und bei den Massakern in Syrien, im Irak, im Jemen und in anderen Ländern der Region gespielt.

Geboren 1957 in Bojnourd [Nordkhorasan] schloss sich Ghaani dem IRGC schon in den ersten Tagen der Etablierung des Mullah Regimes an. Seit 1980 war er in die Region iranisch Kurdistan geschickt worden, um dort an der Unterdrückung der Bevölkerung mitzuwirken.

  1. In den Jahren danach war er einer der IRGC Befehlshaber im Krieg Iran-Irak und sandte viele Jugendliche, Teenager, und Studenten in die Todeszonen. Khomeini setzte diesen Krieg fort, um das Überleben seiner schändlichen Herrschaft zu sichern.
  2. Wie im Bericht des Generalkommandos der Nationalen Befreiungsarmee (NLA) über die Operation Ewiges Licht festgestellt wird, bekämpfte Ghaani die Freiheitskämpfer als Kommandeur der Nasr 5 Division. Nach demselben Bericht war auch Soleimani an der Operation beteiligt als Kommandeur der Sarolla 31 Division. (Siehe den Bericht des Generalkommandos engl. S. 49). Sie waren verantwortlich für die Tötung vieler Verwundeter und Gefangener von der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) auf dem Schlachtfeld.
  3. Nach dem Ende des Krieges verbrachte Ghaani einige Zeit als Befehlshaber des Nachrichtendienstes in der Region Kurdistan, als Chef des Geheimdienstbüros des IRGC im Gemeinsamen Kommando des IRGC, als Kommandeur des Luftwaffe des IRGC und als stellvertretender Geheimdienstchef des Gemeinsamen Kommandos des IRGC.
  4. 1987 wurde Ghaani zum Befehlshaber des Ansar Corps ernannt, der für Operationen in Afghanistan und in Pakistan verantwortlich war. In dieser Eigenschaft organisierte und kommandierte er besondere Operationen des IRGC in Afghanistan.
  5. Während des Aufstands Dutzender von Menschen in Maschad 1992 spielte Ghaani eine entscheidende Rolle bei der Unterdrückung der Proteste.
  6. Während des Studentenaufstands von 1999 war Ghaani einer der Unterzeichner eines Briefes von 24 IRGC Befehlshabern an den damaligen Präsidenten Mohammad Khatami, in dem eine strikte Unterdrückung der Studenten verlangt wurde.
  7. Ghaani war beteiligt am Export von Kriegstreiberei und Terrorismus in den Irak. Seit April 2014 reiste Ghaani routinemäßig in den Irak, um Training und Organisation der Milizen zu überwachen. Nach dem Krieg des damaligen Premierministers Nouri al-Maliki gegen die Bevölkerung von al-Anbar reiste Ghaani am 17. Mai 2014 in den Irak als Teil einer vierköpfigen Delegation der Quds Armee, um mit Armee- und Polizeikräften „gemeinsame taktische Operationen mit dem Zentrum in Anbar durchzuführen“. Iraj Masjedi und eine Reihe anderer hoher Amtsträger in der Quds Armee wurden im Irak stationiert und  Esmail Ghaani Akbarnejad, der Stellvertreter Soleimanis, reiste regelmäßig in den Irak, um die Situation zu beaufsichtigen.
  8. Am 2. Mai 2015 schrieb der Ausschuss für Sicherheit und Terrorismusabwehr im NWRI in einer Erklärung: „Am 12 Juli 2014 kündigte IRGC Brigadegeneral Esmail Qa’ani, der stellvertretende Oberbefehlshaber der Quds Armee, eine neue Phase der Operationen von Ansarullah im Jemen an. Er sagte: Mit dieser Operation werden wir Saudi Arabien in eine verwundbare Position bringen. In einem Interview mit dem staatlichen Fernsehen am 23. Mai 2014 räumte Ghaani ein, dass die Houthi Milizen vom Regime trainiert würden. Dazu sagte er: „Die Verteidiger des Jemen werden unter der Flagge der Islamischen Republik trainiert. Die Feinde können gegen die jemenitischen Kämpfer nicht standhalten“.
  9. Die Erklärung des Sekretariats des NWRI vom 25. Mai 2015 besagt, dass die Verantwortlichkeit für den Krieg im Jemen in der Quds Armee bei Ghaani liege und dass er ein Treffen mit den Houthi Befehlshabern in Teheran organisiert habe. Zu der Zeit wurde eine große Zahl von Houthi Befehlshabern und Amtsträgern, die im Jemen verwundet worden waren, im Imam Reza Krankenhaus in Maschad behandelt. Die Zahl der Verwundeten ist so groß, dass das Krankenhaus sich weigert, Betten für die Bewohner der Stadt selbst bereitzustellen. Nach der Behandlung wurden die verwundeten Houthis in das Qasr-e Talai (Goldener Palast) Hotel in der Imam Reza Straße geschickt, das vom IRGC kontrolliert wird. In seiner Erklärung vom 2. Mai hatte der NWRI auch gesagt: „Am 23. März (2015) brachte die Quds Armee 52 der verwundeten Mitglieder der Ansarollah (der Houthis) in das Bagiyatollah Krankenhaus des IRGC in Teheran. Ghaani besuchte sie persönlich im Krankenhaus“.
  10. Ghaani spielte eine aktive Rolle bei der Einmischung des Kleriker Regimes in Syrien und war am Massaker an der Bevölkerung in diesem Land beteiligt. Der Ausschuss des NWRI für Sicherheit und Terrorismusabwehr sagte in seiner Erklärung vom 30. November 2015, dass nach dem gewaltsamen Tod von IRGC Brigadegeneral Hossein Hamedani am 8. Oktober 2015 Ghaani das Kommando im Krieg von Aleppo übernahm.
  11. Ghaani, der auf der Sanktionsliste der US Regierung steht, hat ein großes Schmuggelnetz organisiert, um Waffen und Geld an Stellvertretergruppen in verschiedenen Ländern, darunter Afghanistan, Libanon, Syrien und Irak zu liefern.

Von rechts der zweite ist Ghaani beim Obersten Führer Ali Khamenei sitzend

Die derzeitige Situation der terroristischen Quds Armee

Mit dem Tod von Soleimani, dem berühmtesten Befehlshaber der bewaffneten Einheiten und der terroristischen Kräfte wurde der Quds Armee ein bedeutender Schlag versetzt. Die kritischste Herausforderung für die Quds Armee nach dem Tod Soleimanis war, die Lücke zu füllen, und das Fehlen des Terroristen Nummer eins in der Welt. Es kann gesagt werden, dass es für die Quds Armee ohne Soleimani  schwer wird, ihren Einfluss wie in der Vergangenheit auch auf den höchsten Ebenen der Entscheidungsfindung des IRGC des Regimes zu bewahren.

Esmail Qaani hat immer noch nicht die Glaubwürdigkeit, die Soleimani bei Khamenei hatte. Auf der anderen Seite wird es, obwohl Qaani in  den letzten 12 Jahren mit den Führern und Befehlshabern der terroristischen Stellvertretergruppen des Regimes in der Region in Kontakt stand, es noch mehr Zeit brauchen, um Beziehungen zu ihnen zu festigen. Natürlich läuft die Zeit ab für die Integrität des Regimes und für die terroristische Quds Armee.

In der Zeit nach Soleimani versuchte Qaani, seinem Auftrag zu folgen, und reiste in den Irak. Aber die Nachrichten über die Annäherung der Regierung an das iranische Regime in diesem Land zeigen, dass er sogar im Irak eine schwache Position hat.

Die wichtigste Herausforderung für Qaani und die Quds Armee nach der Beseitigung Soleimanis ist die, zu beweisen, dass die Quds Armee imstande ist, eine der zwei Pfeiler der militärischen, sicherheitsbezogenen und sogar politischen Macht im Vorderen Orient zu sein zusammen mit der Ausstattung des IRGC mit Raketen und zugleich seinen Schatten auf das Außenministerium des Regimes zu werfen, wie sie das in Soleimanis Zeit tat, eine Herausforderung, die bisher nicht erfüllt wurde.

Eine weitere wesentliche Herausforderung nach der Beseitigung Soleimanis ist, dass die Vereinigten Staaten aktiver werden dabei, die Quds Armee, ihre Befehlshaber und die Befehlshaber der mit der Quds Armee verbundenen Stellvertretergruppen ins Visier zu nehmen. Eine wichtige und dringende Herausforderung, die schweren und irreparablen Schaden für das terroristische Kommandonetz und seine Stellvertretergruppen verursachen könnte.

Sicher ist, dass die Quds Armee im IRGC während der Jahrzehnte krimineller Aktivität in Ländern in der ganzen Welt, besonders im Vorderen Orient und der Repression im Inneren des Iran, immer ein Werkzeug war, um die Politik der Krise und des Exports von Terrorismus im religiösen Regime voranzubringen. Trotz der tiefen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Krisen, in die das Regime verstrickt ist, und der großen Aufstände der iranischen Bevölkerung in den Jahren 2018 und 2019 und der Existenz eines landesweiten organisierten Widerstandes gibt es keinen Weg vorwärts außer dem, die Integrität der religiösen Diktatur in allen ihren Fraktionen, Institutionen und Kräften der Repression und ihrer Morde, darunter die terroristische Quds Armee zu zerstören.