Monday, February 6, 2023
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Die Uhr tickt, weil das iranische Regime näher an die Bombe kommt

 Von: Shahriar Kia
Quelle: FamilySecurityMatters.org
 
Die G8 hält in Kanada Beratungen zu einer neuen Sanktionsrunde gegen den Iran zum Stopp seines Urananreicherungsprogramms als letzte Maßnahme gegen den Iran an, sagten Vertreter, die an den Gesprächen teilnahmen.

Natürlich werden die Verhandlungsergebnisse zeigen, dass die Gespräche der letzten acht Jahre nur dazu geführt haben, dass der Iran Zeit gewonnen hat, um der Bombe näher zu kommen. Die heutige weltpolitische und sicherheitsbedenkliche Krise hat verschiedene Wurzeln.

Obwohl uns die Erfahrung gezeigt hat, wie man solche Probleme löst, sollte man jedoch zuerst auf sein Hauptproblem schauen. Der islamischen fundamentalistische Terrorismus kombiniert mit Atomwaffen ist die Hauptbedrohung und sie gefährdet den weltweiten Frieden und seine Sicherheit. Die Verwirrtheit der westlichen Politik, hauptsächlich in den USA, in der Konfrontation mit dem Iran besteht aus Unwissenheit über das Phänomen des so genannten Velayat e-Faqieh. Historische Beispiele aus dem kalten Krieg waren bisher die Vorgabe, die Aktionen zur Lösung der Krise aufzeigten. Die Frage ist daher: Gibt es eine Lösung des Atomwaffenprogramms und des Terrorismus?

Die klerikale Diktatur im Iran hängt mit der Religion zusammen und profitiert von einem Potential, dass hauptsächlich in den Kulturen des mittleren Osten existiert, dies ist der Kern der internationalen Herausforderung. Khomeni kam 1979 im Iran an die Macht, sein Phänomen verbreitete seine Vorstellungen in andere Länder. In den letzten zwei Jahrzehnten hat das iranische Regime mit großen Anstrengungen den Bau von Atomwaffen und eine Einmischung in die Staaten des mittleren Osten betrieben. Von Afghanistan bis in den Libanon breitete sich der Fundamentalismus aus. Der iranische Widerstand hat immer und immer wieder die internationale Gemeinschaft darüber gewarnt und die fatale Rolle des Regimes aufgedeckt – dennoch führte die westliche Politik auf unverantwortliche Weise mit der Beschwichtigung des Regimes zu keiner Eindämmung des Phänomens.

Das Resultat dieser Politik hat nicht nur dabei versagt, die Mullahs von seinen Atomwaffenbestrebungen und dem Terrorismus abzuhalten, sie hat ihnen auch eine gute Umgebung für dir Ausbreitung des staatlich-geförderten Terrorismus und der Bewaffnung gegeben. Die Terrorlistung der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK), der einzigen organisierten Opposition zum Regime, war eine weitere Taktik der Beschwichtigung gegenüber dem Regime. Diese Maßnahme hat nicht nur eine potentielle Bewegung zum Beenden der Krise behindert, ihre ungerechtfertigte Listung half zudem den Mullahs, an der Macht zu bleiben.

Das iranische Volk fokussierte bei ihren Slogans während der Aufstände nicht umsonst das Prinzip des Velayat e-Faquih und zielte direkt auf Khamenei. Dies ist kein spontaner Akt, sondern das Resultat von drei Jahrzehnten des Widerstandes und der Aufopferung mit dem Ziel eines demokratischen Wandels. Seit die politische iranische Macht auf dem Prinzip des Velayat e-Faqih beruht, wurde jede Reform, ein Stopp des Urananreicherungsprogrammes und die Erlangung von Atomwaffen oder eine Verbesserung der Menschenrechte zerstört, weil sie an der ultimativen Entscheidung der Velayat e-Faqih Regentschaft und der religiösen Diktatur hing. Es muss nicht erwähnt werden, dass dies zur einer völligen Absurdität des ganzen Regimes führt. Daher hat oder hatte das Regime niemals die Kapazitäten, um eine Reform durchzusetzen.
 
Die letzten 30 Jahre haben klar gezeigt, dass dieses Szenario unmöglich ist. Wenn es überhaupt eine Reform im Iran gibt, dann hat der iranische Widerstand und die PMOI sehr viel mehr dafür getan als der Westen. Die Strategie des Regimesturzes und eines Wandelns im Iran durch die PMOI und den iranischen Widerstand ist die letzte Lösung und drei Jahrzehnte des Sammelns von Erfahrung haben zu einen harten Preis geführt, zu dem unter anderem 120.000 Hinrichtungen und ein Massaker an der Opposition gehören.

Indem der Nationale Widerstandsrat seine drei Prinzipien des Umsturzes der religiösen Diktatur, die Gründung einer Republik und einer Trennung von Kirche und Staat verkündet hat, hat er den Weg für alle politischen Bewegungen auf breiter Front geöffnet und damit den Widerstand gegen die Mullahs aufrecht gehalten. Das Resultat dieser Bemühungen führte nun zu den Aufständen in ihrem aktuellen Status.

Die Lösung zum Ende der Atomprojekte des iranischen Regime und der Unterstützung des Terrorismus ist weder Beschwichtigung noch eine militärische Intervention. Der demokratische Wandel durch das iranische Volk und seines organisierten Widerstandes ist die einzig solide Lösung. Daher sollten Beschränkungen der PMOI aufgehoben werden. Die PMOI sollte von der Terrorliste des US Außenministeriums gestrichen und vor allem alle Beschränkungen der 3.400 Mitglieder der Organisation in Camp Ashraf aufgehoben werden. Sie haben das Potential, einen Wandel im Iran zu vollziehen. Und als Erinnerung daran sollten wir uns vor Augen führen, dass die Uhr tickt und dass der Terrorismus näher an die Atombombe kommt.

FamilySecurityMatters.org veröffentlichte den Beitrag von Shahriar Kia. Sie ist ein Mitglied der PMOI in Ashraf.