Sunday, December 4, 2022
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Die Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus überschreitet in 317 Städten die 41 200


Mehr als 41 200 Tote durch das Coronavirus (COVID-19) im Iran-Zahl der Todesopfer im Iran wegen des Coronavirus nach Quellen der PMOI MEK Das Gesundheitsministerium gab bekannt, dass die Zahl derPatienten  in den letzten 24 Stunden die Zahl 1958 erreicht hat, die höchste in den letzten 33 Tagen

Empört über die Amtsträger des iranischen Regimes, die für die jetzige Ausbreitung des Coronavirus die Bevölkerung in der Provinz Khusistan verurteilen, erklärte Frau Maryam Rajavi, der primäre Faktor, der für die Ausbreitung von COVID19 verantwortlich sei, sei das jämmerliche Regime der Mullahs, das den Iran in ein Epizentrum für den Export des Virus in den Vorderen Orient verwandelt habe durch Vertuschung, Ausplünderung, Inkompetenz und Diskriminierung.

Die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) hat am 13. Mai 2020 bekannt gegeben, dass die Zahl der Todesfälle im Iran in 317 Städten die Zahl 41 200 überschritten hat. Die Zahl der Opfer in Teheran beträgt 6 885, in Mazandaran 2 535, in Isfahan 2 490, in Khusistan 2 360, in Ost-Aserbeidschan 1465, in Hamedan 1165, in Sistan und Belutschistan 1110, in Luristan 1105 und in Chaharmahal und Bakhtiari 350.

Mit der Rückkehr der Armen zur Arbeit und mangels minimaler Einrichtungen für die Gesundheitsfürsorge wächst die Zahl der Menschen, die mit dem Coronavirus angesteckt werden mit jedem Tag. Heute hat das Gesundheitsministerium des Regimes bekannt gegeben, dass die Zahl der neuen Patienten in den letzten 24 Stunden die 1958 erreicht hat, die höchste pro Tag in den letzten 33 Tagen.
Alireza Zali, der Chef der Nationalen Einsatzgruppe für die Bekämpfung des Coronavirus (NCCT) in Teheran erklärte, in den letzten 24 Stunden seien in Teheran 273 neue Patienten ins Krankenhaus gekommen.

Das ist natürlich nur ein kleiner Teil der Fälle in Teheran. Am 25. April 2020 hat Dr. Masud Younesian, ein Mitglied der Fakultät für Medizin an der Teheraner Universität, der Zeitung Setareh Sobh gegenüber ausgesagt: „Die tatsächlichen statistischen Zahlen sind 20mal höher als die offiziell angegebenen” und ergänzt: „Wenn wir davon ausgehen, dass 20 % der Fälle ins Krankenhaus kommen, dass nur die Hälfte davon getestet werden und nur die Hälfte der Tests positiv ausfallen, dann kann gesagt werden, dass die wirklichen statistischen Werte etwa 20mal höher sind als die berichteten“.

Danach vermerkte Dr. Mahboubfar, ein Mitglied des Coronavirus Komitees in Äußerungen, die am 28. April in Vatan-e Emrouz veröffentlicht wurden, dass die negativen Konsequenzen der Entscheidung der Regierung, die Beschränkungen in der zweiten Maiwoche aufzuheben, sich jetzt in einer zweiten Welle des Ansturms des Coronavirus niederschlagen werden. Zali stellt fest: „Wir müssen den Zustand in den Metropolgebieten, darunter in Teheran, als fragil betrachten“.
Gestern sprach der Vizekanzler der Universität für medizinische Wissenschaften in Zahedan gegenüber dem staatlichen Fernsehen von einer beispiellosen Zunahme der Zahl von Coronavirus Patienten in der Provinz Sistan und Belutschistan in den letzten 24 Stunden.
Der Kanzler der Jundishapur Universität für medizinische Wissenschaften in Khusistan gab gegenüber der Tageszeitung Hamshahri am 12. Mai an: „Die Krankenhäuser Razi und Taleghani, ein Trakt der Milad und Amir Al-Momenin Krankenhäuser und ein Block des Sina Krankenhauses in Ahwaz sind für die Patienten mit dem Coronavirus reserviert“.

Während sich das Coronavirus sich in Khusistan weit ausgebreitet hat, gaben die Amtsträger des Regimes den Menschen die Schuld. In Äußerungen, die von der mit dem IRGC verbundenen Nachrichtenagentur Fars am 13. Mai wiedergegeben wurden, heißt es von der Seite von Ali Rabiei, dem Sprecher Rohanis: „Der Hauptgrund für den steilen Anstieg in Khusistan sind die Versammlungen bei Trauerzeremonien und Hochzeiten. Wenn wir so weiter machen, werden wir es mit einer neuen Epidemie zu tun bekommen“.

Im Hinblick auf die Situation in Khusistan meinte Said Namaki, der Gesundheitsminister des Regimes, gegenüber dem staatlichen Radio und Fernsehen gestern: „Der Anstieg des Ausbruchs hat nach der Wiedereröffnung stattgefunden … In der Stadt Ahwaz sind besonders in den Vororten die dichte Bevölkerung, die stammeseigene Kultur der Zeremonien für Trauer und Hochzeiten und die Vernachlässigung der Protokolle der Hauptgrund für die Ausbreitung jetzt“.

Empört darüber, dass die Amtsträger des iranischen Regimes die Menschen in der Provinz Khusistan für die Ausbreitung des Coronavirus verantwortlich machen, erklärte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI), der primäre Faktor, der für die Ausbreitung von COVID19 verantwortlich sei, sei das jämmerliche Regime der Mullahs, das den Iran in ein Epizentrum für den Export des Virus in den Vorderen Orient verwandelt habe durch Vertuschung, Ausplünderung, Inkompetenz und Diskriminierung.

Die Situation im Iran ist so elend, dass auch mit vollkommen erfundenen Zahlen, die vom Regime herausgegeben werden, die Zahl der Opfer im Iran viel höher ist als in allen anderen Ländern des Vorderen Orients zusammengenommen mit einer Bevölkerungszahl von 400 Millionen, fügte sie hinzu. Und weiter sagte Frau Rajavi, der Parlamentsbericht über den Schmuggel von 25 Milliarden $ in den Jahren 2016 und 2017 wirft ein Licht auf Ausplünderung, Raub und Diebstahl (am Vermögen des Iran).

Der besagte Bericht hält fest, dass mehr als 95 Prozent des Schmuggels „mit offiziellen Verfahrensweisen und in offiziellen Kanälen vollzogen wird und das Volumen beträgt 30 Prozent der Importe“. Der Iranische Widerstand hat mehrfach konstatiert, dass Schmuggel in großem Stil, weit mehr als die Zahlen, die vom Parlament der Mullahs geliefert werden, es wiedergeben, von den Fraktionen des Regimes durchgeführt wird, wobei Khamenei und das IRGC den Löwenanteil (der Einkünfte dadurch) erhalten.

Frau Rajavi betonte, dass dies die Kehrseite der Verarmung und Not der iranischen Bevölkerung sei, und ebenso des Mangels an minimal notwendigen Dingen in den Provinzen Sistan und Belutschistan und Khusistan, und ebenso in anderen Provinzen und Regionen, die mit dem Coronavirus zu kämpfen haben.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NCRI)
13. Mai 2020

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Diese Politik wird selbst nach Aussagen der eigenen Regimevertreter zu einer Infektion und dem Tod von Hunderttausenden Menschen führen. Diese kriminelle Aktion hat eine Reihe neuer Machtkämpfe starten lassen, worüber die Medien des Regimes berichten. Hier die Auszüge eines Artikels, der diese Woche in der staatlichen Jahan-e Sanat veröffentlicht wurde. Dort wird klar anerkannt, dass das Regime getäuscht und vertuscht hat und dass die Situation im Iran kritisch ist. Die Regierung sollte ihre Demagogie stoppen Seit der Coronavirus im Iran wütet, sind wir Zeugen davon geworden, dass die Differenzen zwischen dem Gesundheitsministerium und der Regierung stetig steigen. Das Gesundheitsministerium besteht weiterhin darauf, das Land unter Quarantäne zu setzen, während die Regierung wegen der wirtschaftlichen Probleme keine Kapazitäten hat, diese Krise zu managen. Die Menschen zahlen den Preis dafür. Laut all der Experten im Krisenmanagement braucht es bei dem Umgang mit dieser Situation einen einzigen Entscheidungsträger und nicht zwei verschiedene Organisationen mit verschiedenen Interessen. Das Gesundheitsministerium kümmert sich um das Leben der Menschen, während die Taskforce zur Bekämpfung des Coronavirus (NCCT) die Menschen in einem Strudel versinken lässt und nur an den wirtschaftlichen Kreislauf denkt. Es sollte nicht vergessen werden, dass in der Geschichte unseres Landes jeder Präsident am Ende seiner Amtszeit das Land wie ein Waisenkind zurück ließ. Nun kommen wir an das Ende der Amtszeit des aktuellen Parlamentes und des Präsidenten und es gibt zwei Probleme: Erstens haben die Machthaber das Land komplett verlassen und sein Schicksal einem systematischen Krisenmanagement überlassen. In diesen harten Tagen wäre es besser, wenn das Gesundheitsministerium alleine diese Krise leitet. Am Beginn dieser Krise hat die Regierung ein Komitee gegründet, in dem Rouhani die volle Autorität hatte und das Gesundheitsministerium hatte seine Anweisungen umzusetzen, was ganz anders wie in anderen Länder war, wo das Gesundheitsministerium die letzte Entscheidung traf, welche auf der Basis von Statistiken und Informationen beruhten. In diesem Fall wurden die Menschen nicht für die Wirtschaft geopfert. Hätten wir das Problem an die Experten übergeben, würde es keine Verunsicherung geben. Nun redet jeder Vertreter anders über den Coronavirus, wenn er die Bühne betritt und so geben die Menschen nur noch wenig auf das, was das Gesundheitsministerium sagt. Laut unserer aktuellen Umfragen trauen 70% der Befragten den Worten der Behörden oder den Nachrichten, die von den staatlichen Medien verbreitet werden, nicht mehr. Wir hatten keine Vertreter, die verhinderten, dass diese Krise in eine Pandemie mündete und niemand nimmt mehr die Anweisungen des Gesundheitsministeriums ernst. Zweitens gab es politische Gründe, welche von Tag 1 an die Quarantäne von Ghom verhinderten. All die unschuldigen Menschen in dieser Stadt hätten sonst ihr Leben nicht verloren. Die Regierung lehnte die Quarantäne der Stadt ab und das hatte für alle Menschen Konsequenzen. Man sagte, dass in einigen Städten keine Fälle sein. Das war sehr unklug, denn dadurch wurde der Coronavirus stärker. Nun erlaubt man wieder, Büros, Geschäfte, Tourismus und die Pilgerfahrten zu öffnen. Das wird den Coronavirus wieder stärker werden lassen, denn die Behörden haben nichts getan, um die Verbreitung in dieser Zeit zu beenden. Zu Beginn waren die Städte im Süden noch nicht vom Virus betroffen, aber heute sind sie es und die Öffnung der Provinzrouten in Khuzestan hat zu einer Explosion der Krankheit geführt, obwohl es dort zur Zeit sehr heiß ist. Die Regierung tat immer nur so, als hätte sie Lösungen parat. Die offiziellen Statistiken sind so unrealistisch, dass sich die ganze Welt über die Geheimnistuerei der Behörden wundert. Die USA gaben erst kürzlich bekannt, dass sie selbst mit dem Einsatz aller Ressourcen nicht mehr als 5 Millionen Menschen testen konnten und wir testen sowieso nur die Menschen, die ins Krankenhaus müssen, weil sie in kritischem Zustand sind. Diejenigen, die milde Symptome haben, werden nicht getestet und sie kommen so auch nicht in die Statistiken, doch sie machen 60% der Träger des Virus aus und sie bewegen sich aus allen möglichen Gründen in der Gesellschaft. Der Rückgang der Todeszahlen vermittelt den Menschen den Eindruck, dass alles normal ist. In den Städten werden Menschen mit dem COVID-19 nicht länger ins Krankenhaus gebracht und man kümmert sich einfach nicht um sie und so landen sie am Ende auf dem Friedhof. Aktuell hat unsere Regierung eine Prozedur entwickelt, welche sicher stellen soll, dass alle Leute mit dem Virus infiziert werden und dann können die stärksten Menschen wieder zur Arbeit gehen und die Schwachen sind dann die Opfer dieser Politik. All diese Entscheidungen dienen nur dem Interesse des Wirtschaftskreislaufes des Landes (Regime). Das iranische Volk hat keine hohen Erwartungen mehr an diesen Präsidenten. Es will nur die Wahrheit hören, weil es die Pflicht des NCCT und aller relevanten Behörden ist, die Wahrheit zu sagen. Wenn die Behörden mit ihrer Demagogie aufhören würden, dann würde das Volk auch mehr auf sich aufpassen, doch nicht mehr nach so einer langen Zeit nachdem Ghom, Teheran und Khuzestan quasi explodiert sind. Laut des obersten Führers sollte Ehrlichkeit eine der Bedingungen für einen würdigen Vertreter sein, doch daran mangelt es heute leider. Das Volk vertraut den Behörden nicht mehr. Seit vielen Jahren schon gibt es einen tiefen Riss zwischen dem Volk und der Regierung und nur Gott weis, wann dieser Riß zu groß wird. Die Menschen haben Angst davor, krank zu werden, doch nun müssen sie von Tag bis Nachts in überfüllten Zentren arbeiten, um ihr Brot zu verdienen. Sie haben keine andere Wahl. Kürzlich wurde bekannt gegeben, dass die Armutsgrenze unter 9 Millionen Tomans liegt. 70% aller Iraner leben unterhalb dieser absoluten Armutsgrenze.