Friday, December 2, 2022
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Drei Gefangene in Esfahan öffentlich erhängt

Sample Image30 Menschen in Ahwaz in den letzten acht Monaten erhängt

NWRI – Das iranische Regime erhängte in Esfahan in Mitteliran drei Gefangene öffentlich. Die mit den Revolutionären Garden in Verbindung stehende Nachrichtenagentur Fars schrieb am 19. November 2009, dass die Hinrichtungen durch den Strang in Anwesenheit des Staatsanwaltes des Regimes in Esfahan, Mohammad Reza Habibi, ausgeführt wurden. Unabhängig davon hatte der Staatsanwalt des Regimes in der im Süden gelegenen Stadt Ahvaz, Sadeghi, bestätigt, dass in den letzten acht Monaten in Ahvaz 30 Menschen hingerichtet wurden. Wie Fars am 18. November berichtete, sagte Sadeghi, dass 13 Personen unter der Anklage des Drogenschmuggels gestanden hätten, drei wurden wegen "Ketzertum" verurteilt  und ein weiterer wegen Diebstahls. Sie wurden zusammen mit dreizehn anderen in der Stadt nach dem Strafgesetz des Regimes, auch bekannt als "Oesas" oder Vergeltung durch den Strank hingerichtet. Der Beamte gab keine Namen bekannt und auch weitere keine Einzelheiten zu den Opfern.

Mitarbeiter des Regimes in Isfahan und Ahvaz publizierten, dass die Gründe für die Hinrichtiungen "Sicherheitsbelange betrafen", "der Gerechtigkeit dienten" und "die Ablehnung von Strafmilderung für Kriminelle gewesen seien".

In den letzten Tagen betonten Mitarbeiter des klerikalen Regimes, darunter auch der Oberstaatsanwalt Mohseni Ejei, dass die "Höchststrafen" bei Straftätern ausgeführt würden, während dem Höchsten Führer nahestehende staatliche Medien ständig Nachrichten von Hinrichtungen durch den Strang verbreiten, um die Menschen einzuschüchtern.

Der iranische Widerstand ruft alle internationalen Menschenrechtsorganisationen – vor allem den Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte und den Sonderberichterstatter über außergerichtliche, Massen- oder Willkürhinrichtungen – auf, die Verurteilung und Ausführung von Hinrichtungen durch den Strang im Iran zu verurteilen und fordert die Einleitung dringender Maßnahmen, um einen Anstieg der Menschenrechtsverletzungen im Iran unter besonderer Berücksichtigung der grausamen Bestrafung durch den Tod am Strang zu beenden.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran
21. November 2009