NWRI – Ein höherer Kommandeur der Revolutionären Garden des iranischen Regimes (IRGC) sagte, dass gegenwärtig jeder im Iran die rote Linie des Regimes übertrete, wie die staatliche Nachrichtenagentur Fars am Donnerstag berichtete. Javad Maleki verwies auf die Beleidigungen und Diskreditierungen der Autorität des Höchsten Führers des klerikalen Regimes und sagte, dass die Menschen gegen den "Unverletzlichkeitsanspruch" verstoßen und mit "allen Tabus gebrochen" hätten. Maleki, der Stellvertreter der IRGC in Isfahan, fügte hinzu: "Nach den Wahlen des 12. Juni verstießen einige Menschen landesweit mit leeren Vorwänden gegen den Unverletzlichkeitsanspruch des herrschenden Systems. … Diese Menschen versuchten, die rote Linie der Revolution zu überschreiten und behaupteten selbst von sich, dass sie Tabus brechen würden. Die Konsequenzen daraus sind heute in der ganzen Nation sichtbar. Jeder nimmt sich jetzt bei jeder x-beliebigen Zusammenkunft das Recht heraus, die vom Regime errichtete rote Linie der Revolution wie auch aller Unverletzlichkeiten zu überschreiten."
Die Angehörigen der IRGC signalisierten ebenfalls Sorge über die ständigen regimefeindlichen Proteste an den Universitäten des Landes und sagten: "Heute hat unser Feind die Universitäten in einen Platz verwandelt, wo die fromme Jugend assimiliert wird. Das sind islamische Universitäten in einem islamischen Land, aber dennoch kann ein junges frommes Mitglied der Basij nicht gegen solche Aktionen und Lehrer protestieren."
"Mit ihren Slogans werden Einzelne fehl geleitet und die Studenten, die ihnen folgen und skandieren, überschreiten dabei die rote Linie. Sie rufen: "Weder der Osten noch der Westen", und sind hinter Imam Khomeini hergelaufen, der oft sagte: 'Die islamische Republik, nicht ein Wort mehr und nicht ein Wort weniger'."
Die IRGC Kommandeure erklärten: "Heute haben die wohl bekannten Feinde der islamischen Republik zusammen gefunden und benutzen Ahmadinejad und die Wahlen des 12. Juni als einen Vorwand, um die Ergebnisse der Revolution rückgängig zu machen."
Maleki drohte ebenfalls eindeutig: "Angesichts der Tatsache, dass wir über Organe verfügen, wie die Armee, die IRGC, die Basij, Die staatlichen Sicherheitskräfte und den Justizapparat, brauchen wir einer Handvoll Menschen nicht alles zu erlauben, was sie tun wollen, um sich gegen die Revolution und das Regime zu stellen. Wir müssen uns ernsthaft mit ihnen auseinander setzen."
Foto: 4. Nov. 2009 – Einwohner von Teheran bringen ihren Hass und Ärger auf das Regime vollkommen mit dem Abreißen von Bildern des Höchsten Führers Ali Khamenei zum Ausdruck. Sie treten auf den Porträts herum.
