Monday, November 28, 2022
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Ein amerikanischer Wissenschaftler: Es ist ein strategischer Fehler des Westens, die MEK, das Zentrum der iranischen Opposition, zu ignorieren

Der Westen hat den ‚strategischen Fehler’ begangen, den iranischen Widerstand zu übersehen und sich statt dessen auf den fruchtlosen Versuch einzulassen, den Versuch des iranischen Regimes, die Fähigkeit zur Produktion von Atomwaffen zu gewinnen,

zum Halten zu bringen – so ein führender Nahost-Experte während einer Konferenz in Paris. 

Dr. Walid Phares, Professor und Kommentator zum weltweiten Terrorismus und zu Nah-Ost-Angelegenheiten, warf der internationalen Gemeinschaft ferner vor, die iranischen Dissidenten, die mit der „Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI/MEK)“ verbunden und im vorigen Jahr in Camp Liberty im Irak gestrandet sind, das von ihm als „Gefängnis“ charakterisiert wird, im Stich zu lassen. 

Er sagte den Delegierten: „Wir erleben im Iran ein Regime, das repressiv ist, das den Terrorismus in der gesamten Region fördert. Wir erleben ein Regime, das ein weiteres repressives Regime – das in Damaskus nämlich – unterstützt. Wir sehen, daß das Regime des Iran den Plan, Atomwaffen zu bauen, nicht aufgibt.

Sie fragen: Warum geschieht es? Doch der Westen und mein eigenes Land, die Vereinigten Staaten, müssen sich jetzt selbst fragen: Was haben wir getan?

Wir haben in den zurückliegenden Jahren zwei strategische Fehler begangen: Wir haben den Arabischen Frühling verpaßt. 

Im Iran haben wir alles Mögliche getan, aber wir haben das iranische Volk und die Hinrichtungen und die Folter übersehen. Im Juni 2009, als sich 1, 5 Millionen Iraner um der Freiheit willen erhoben und im Begriff waren, das Fundament des Mullah-Regimes zu erschüttern, haben wir auch sie im Stich gelassen. 

Unser strategische Fehler bestand darin, das Zentrum der iranischen Opposition, die Volksmojahedin (MEK) zu ignorieren. Statt dessen haben wir uns für das Khomeini-Regime engagiert. Wir haben dem iranischen Regime Milliarden Dollars zugewandt, in der Hoffnung, daß es die Arbeit an der Atombombe aufgeben wird, doch es hat es nicht getan.“

Er fügte hinzu: „Wir haben das noble Anliegen eines freien Iran im Stich gelassen. Wir haben den Irak nicht mit einer vitalen Gemeinschaft iranischer Exulanten verlassen, die bereit ist, den Iran zurückzugewinnen.“ 

Doch die Volksmojahedin (MEK) haben der Welt gezeigt, daß sie imstande sind, moderate Muslime – Schiiten und Sunniten – mit Christen und Juden zusammenzubringen.“

Er sagte vor der Pariser Versammlung: „Sie sind der andere Iran, auf den jedermann wartet. Sie zeigen: Wenn die Freiheit in den Iran einzöge, dann würde in jedem anderen Land, bei allen zivilisierten Menschen, die Hoffnung wachsen.“ „Ich sehe, daß die Ayatollahs den Iran verlassen werden, ich sehe eine Dame, die Präsidentin des Iran sein wird.“