Wednesday, November 30, 2022
StartNachrichtenMenschenrechteEin irakischer Gefolgsmann (Nafe Issa), angeblich ein „Menschenrechtsaktivist“, antwortet US-Behörden

Ein irakischer Gefolgsmann (Nafe Issa), angeblich ein „Menschenrechtsaktivist“, antwortet US-Behörden

Militärische Besetzung von Camp Ashraf – Nr. 98

– Wir wenden uns gegen die Vorschläge von Amerikanern, Ashraf in eine andere Region zu verlegen
– Die Präsenz dieser Organisation sichert die Interessen der Amerikaner
– Die Amerikaner wollen diese Gruppe benutzen, um Druck auf die Islamische Republik Iran auszuüben
– Diese Gruppe von Terroristen ist ein Teufel. Selbst wenn sie von dort, wo sie sich jetzt aufhalten, in eine andere Gegend verlegt werden, ist nichts gelöst und das Problem bleibt
– Es geht nicht darum, ob Ashraf hier oder dort gelegen ist. Ich glaube, bis diese Leute vertrieben oder im Irak vor Gericht gestellt werden, wird die Situation sich nicht verändern. Sie müssen bis Ende dieses (christlichen ) Jahres irakischen Boden verlassen
– Ohne Zweifel wird das Volk Ashraf angreifen und es mitsamt denen, die dort leben, vernichten

Das klerikale Regime und seine irakischen Elemente bereiten ein weiteres Blutbad vor

Am 7. Mai brachte das iranische Regime eine Reihe von Gefolgsleuten ins Fernsehen, um den Mitgliedern der iranischen oppositionellen Volksmodjahedin (PMOI) in Ashraf direkt ein Massaker anzudrohen. Diese Maßnahme wurde ergriffen, als der Plan des Regimes, am 6. Mai im besetzten Teil des Lagers eine große Protestveranstaltung durchzuführen, vereitelt worden war. Ein Teilnehmer der abscheulichen Fernsehsendung ist der Gefolgsmann „Nafe Issa“, den die Mullahs als „Arzt“ und „Menschenrechtsaktivisten“ vorstellten! Er, der zu den Organisatoren der Veranstaltung gehörte, die am 6. Mai im besetzten Teil von Ashraf hätte stattfinden sollen, sagte in der Fernsehsendung:

– „Wir wenden uns gegen die von der US-Außenministerin verkündeten Vorschläge und Appelle der Amerikaner, Ashraf in eine andere Region zu verlegen …
– Wir glauben, diese kleine Gruppe ist ein Teufel … Selbst wenn sie von dort, wo sie sich jetzt aufhält, in eine andere Gegend verlegt wird, ist nichts gelöst und das Problem bleibt.
– Die Präsenz dieser Organisation sichert die Interessen der Amerikaner. Es ist ihrer Kenntnisse wegen nützlich, sie zu unterstützen … diese Gruppe spioniert an den iranischen Grenzen für den Westen. Die Amerikaner manipulieren diese Organisation in dem Versuch, Druck auf die Islamische Republik Iran auszuüben.
– Menge und Arten der Medien, die die Europäer und der Westen der PMOI oder auch Monafeqin-Gruppe verschaffen, sind nicht bekannt; wir wissen aber, dass die Westmächte ihr Radio- und Fernsehsender eingerichtet und ihr so die Möglichkeit verschafft haben, ihre Gedanken und ihre Ideologie rund um die Uhr zu verbreiten … es kostet Unsummen an Dollar, einen Fernseh- oder Radiosender aufzubauen … sie werden von den USA und den europäischen Ländern ernährt.“
– Es geht nicht darum, ob Ashraf hier oder dort gelegen ist; die Anwesenheit dieser Leute im Irak wird vom Volk des Irak, mehreren Gruppen und selbst von der Regierung des Irak abgelehnt … Ich glaube, bis diese Leute vertrieben oder im Irak (sofern sie sich dort noch aufhalten) vor Gericht gestellt werden, wird die Situation sich nicht verändern. Sie müssen bis Ende dieses (christlichen ) Jahres irakischen Boden verlassen.
– Ohne Zweifel wird das Volk Ashraf angreifen und es mitsamt denen, die dort leben, vernichten.“

Gleichzeitig zitierte am 7. Mai die Nachrichtenagentur IRGC Shia’ Sudani, Malikis Menschenrechtsminister (!), wie folgt:

„Die Anwesenheit der PMOI in Camp Ashraf ist illegal und eine Bedrohung für die Sicherheit der Region… Dennoch hat die irakische Regierung dieses Grüppchen human behandelt [!] … Ein Ausschuss ist gebildet worden mit dem Auftrag, mit dem Grüppchen zu sprechen und es aufzufordern, Ashraf so bald wie möglich zu verlassen.“

Nouri al-Malikis Menschenrechtsminister und das geistliche Regime haben nicht nur keinen Begriff des Rechts, der internationalen Menschenrechte, des internationalen Rechts über humanitäre Behandlung, des internationalen Abkommens über zivile und politische Rechte und die Vierte Genfer Konvention, sondern halten es für „völlig humane Behandlung“, fünfzehn Menschen die Knochen zu brechen und sie unter den Rädern gepanzerter Fahrzeuge zu zerquetschen, wehrlose Menschen mit Gewehrsalven zu beschießen, auf 225 Menschen direkt zu zielen und zu schießen, 35 Menschen zu töten, ihre Beerdigung einen Monat lang zu verbieten und das ganze Lager aus 300 Lautsprechern psychisch zu foltern. Man kann von Adepten der Velayat-e-faqih-Ideologie und vom düsteren religiösen Faschismus nichts anderes erwarten. Nach dem Massaker an Bewohnern von Ashraf auf Befehl des Diktators des „Neuen Irak“ verkleiden sich Gefolgsleute der Mullahs einer nach dem anderen mit den Schafspelzen „völlig humaner Behandlung“ und „der Menschenrechte“! Doch offenbaren diese Erklärungen klar die unheilvollen Pläne des klerikalen Regimes im Iran und seiner Helfershelfer im Irak zu einem weiteren Massaker an Bewohnern von Ashraf. Darum ist sofortiges internationales Handeln erforderlich.

Der iranische Widerstand ruft den Generalsekretär der Vereinten Nationen, den Sonderbeauftragten des UN-Generalsekretärs für den Irak, den Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, die Streitkräfte und die Botschaft der Vereinigten Staaten im Irak auf, sofort Maßnahmen zum Schutz von Ashraf zu ergreifen und eine ständige Beobachtergruppe der Vereinten Nationen dorthin zu senden.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran
8. Mai 2011