Tuesday, December 6, 2022
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Englisches MEP: Die UNO muss jetzt das Massaker an den iranischen MEK untersuchen

Eine englische Europaabgeordnete hat ihre Enttäuschung darüber zum Ausdruck gebracht, dass die UNO ein Jahr nach dem Massaker in Ashraf  immer noch keine Untersuchung durchgeführt hat,

die die daran Beteiligten der Gerechtigkeit zuführen könnte. 

Julie Ward erklärte außerdem bei einer Konferenz am 1. September in Paris, dass der iranische Widerstand unter der Leitung von Maryam Rajavi die größte Hoffnung darauf biete, dass im Iran eine faire und demokratische Gesellschaft eingerichtet werde.  

Zum Anlass des ersten Jahrestages des Massakers in Ashraf sagte sie: „Heute räumt  jedermann ein, dass es die Anhängerschaft Malikis an die Mullahs im Iran und seine repressive einseitig  konfessionelle Politik war, die die sunnitische Bevölkerung und die Kurden an den Rand gedrängt und jetzt den Irak auseinandergerissen und den Weg für den Aufstieg des ISIS gebahnt haben. 

 

Man möchte hoffen, dass wir im Westen jetzt gelernt haben, welche ernste Konsequenzen es nach sich zieht, wenn wir mit den Mullahs kooperieren, um uns dem ISIS im  Irak entgegenzustellen. Der Iran ist klarerweise ein Teil des Problems und  jede Kooperation mit ihnen sollte jenseits einer roten Linie liegen“.

 

Sie fügte hinzu: „Es waren 12 Frauen unter den Opfern des Massakers am 1. September. Sechs wurden ermordet und sechs als Geiseln genommen.

  

Im vergangenen Monat war ich in Genf und habe mich im Hauptquartier der UNO dazu geäußert. Ich stelle fest, dass diesen tapferen und engagierten weiblichen Leitfiguren Beispiele der Inspiration dafür bieten, wie wir Freiheit und Demokratie im Iran erreichen können, und im weiteren Verlauf auch dem Rest des mittleren Ostens Hoffnung machen.

 

Es gibt jetzt 800 andere ebenso eingestellte tapfere Frauen in Camp Liberty. Auf dem Höhepunkt des Aufstiegs der islamischen Fundamentalisten sehen wir in der PMOI (der Organisation der Volksmudschahedin des Iran – MEK) eine antifundamentalistische Moslembewegung mit Frauen am Steuer.

 

Es ist eine demokratische und zielbewusste Gruppe, die für die Gleichheit der Geschlechter, für die Trennung von Religion und Staat, für Menschenrechte und freie Wahlen kämpft. Sie treten wahrhaft für einen modernen toleranten und demokratischen Islam ein, der nach Frieden und Stabilität in der Region strebt.

Deshalb glaube ich, dass das iranische Volk in seinen Ansprüchen auf Freiheit eine großes Modell für die künftigen Hoffnungen der Menschen in dieser Region geschaffen hat“.