Thursday, February 9, 2023
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Entführungsversuch auf dem Weg des siebten Konvois von Ashraf nach Liberty

Zwei berüchtigte irakische Offiziere in Begleitung von Agenten der terroristischen Quds-Eniheiten haben 10 Bewohner Ashrafs angegriffen und versucht, sie zu entführen

Während der Fahrt des siebten Konvois von Ashraf-Bewohnern nach Liberty haben am Sonntag, dem 16. September, um 01:15 Uhr, Major Ahmad Khuzayr und Kapitän Heydar Azab Mashi – Mitverantwortliche der beiden Massaker vom Juli 2009 und April 2011 an den Bewohnern Ashrafs – in Begleitung von Agenten der terroristischen Quds-Einheiten sowie von Geheimdienstagenten des iranischen Regimes, darunter Mohammad Akbarzadeh und Mohammad Karim Fanoodi, diejenigen Ashraf-Bewohner, welche die letzten Lastkraftwagen des Konvois begleiteten, angegriffen.

 Das Ziel dieses Angriffs war, die Opfer aus den Lastwagen herauszuziehen und sie zu entführen. Die Angreifer haben versucht, mit Einsatz von Steinen, Schlagstöcken und Metallstangen die Opfer von den Lastwagen herunterzuziehen und zu entführen.

Bei diesem terroristischen Verbrechen wurden 10 Ashraf-Bewohner attackiert und verprügelt. Drei Bewohner, Ahmad Madelat, Saeed Hosseini und Medhi Sabet wurden an der Stirn, im Gesicht, an den Armen, den Knien und den Beinen verletzt. Die Nase von Ahmad Madelat wurde gebrochen. Einige der Verletzten wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus nach Bagdad gebracht.

Zuerst zwang der Scherge, Major Ahmad Khuzayr einen Lastkraftwagen, anzuhalten. Anschließend versuchte er, den Fahrer zu bedrohen und ihn zum Schweigen zu bringen. Gleichzeitig griffen die Agenten des iranischen Geheimdienstes sowie die der terroristischen Quds-Einheiten die Opfer an, um sie von den Lastwagen herunterzuziehen.

Die anrüchigen Schergen, Ahmad Khuzayr und Heydar Azab – wegen ihrer Verbrechen an den Ashraf-Bewohnern durch das spanische nationale Gericht vorgeladen – haben brüllend die Opfer mit dem Tode bedroht. Nachdem die Versuche, die Opfer zu entführen, gescheitert waren, stahlen sie das Hab und Gut der Opfer.

Der iranische Widerstand warnt vor den terroristischen Verbrechen des iranischen Regimes und seiner Agenten im Irak, insbesondere unter der Aufsicht der UNAMI. Angesichts der Tatsache, dass die Bewohner Ashrafs allesamt im Liberty-Gefängnis zusammengepfercht werden, fordert der iranische Widerstand den UN-Generalsekretär, die USA und die EU auf, sofortige Maßnahmen zu ergreifen.

Der iranische Widerstand protestiert vehement gegen diese Straftat und fordert die Festnahme und Verurteilung der Drahtzieher und Täter sowie die Erklärung Martin Koblers und der UNAMI-Beobachter bezüglich dieses Verbrechens. Als am 4. Mai 2012 sechs Versorgungsfahrzeuge des fünften Konvois der Ashraf-Bewohner auf halber Strecke umgeleitet wurden, schwieg sich Martin Kobler darüber aus. Die Verlegung dieser Versorgungsfahrzeuge stand unter der Aufsicht der UNAMI. Der iranische Widerstand hat bereits damals alarmierend kundgetan, dass das Schweigen des Sonderbeauftragten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen lediglich den Weg für weitere Verbrechen ebne. Es ist an der Zeit, dass der UN-Generalsekretär, Ban Ki-moon, einen kompetenten Stellvertreter zur Untersuchung des terroristischen Anschlags vom vergangenen Sonntagmorgen designiert.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Irans

16. September, 2012