Thursday, February 9, 2023
StartNachrichtenTerrorismus & FundamentalismusEnthüllt: Neue Schmuggelrouten des iranischen Regimes an die Huthis

Enthüllt: Neue Schmuggelrouten des iranischen Regimes an die Huthis

NWRI – Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben eine neue, geheime Schiffsroute entdeckt, um Waffen an die Huthi Rebellen im Jemen zu senden und damit das internationale Embargo zu umgehen.

Frühere Berichte aus den Revolutionsgarden ließen bereits darauf schließen, dass die persönliche Terroreinheit des Regimes Waffen entweder direkt in den Jemen oder über Somalia schmuggelt. Doch dies hatte stets das Risiko, dass internationale Schiffe im Golf von Oman und im Arabischen Meer diese entdecken. Daher haben die Revolutionsgarden in den letzten sechs Monaten damit begonnen, Waffen über kuwaitische Gewässer zu verschiffen, wo es weniger Sicherheitskontrollen gibt.  

Laut eines nicht namentlich genannten iranischen Vertreters werden in den Lieferungen Raketenteile verschifft, die man nicht im Jemen herstellen kann. Geld und Drogen für die Huthis befinden sich ebenfalls unter den Lieferungen, mit denen die Huthis ihre terroristischen Aktivitäten finanzieren. 

Der Vertreter sagte: „Teile von Raketen, Abschussvorrichtungen und Drogen werden über kuwaitisches Gewässer in den Jemen transportiert. Die Route wird manchmal auch für den Austausch von Bargeld benutzt.

Die Lieferungen abzufangen und zu beschlagnahmen, hat dort wenig Erfolg gehabt, bisher wurde in 2017 kein Schiff aufgehalten. 

Gerry Northwood, ein früherer Kapitän der britischen Marine, der nun für die Sicherheitsfirma MAST arbeitet, sagte dazu:“ Die Territorialgewässer des Iran, Kuwait und Irak im Norden des Persischen Golf sind miteinander verbunden. Es gibt dort immer noch eine Menge Raum für Schmuggler. Es ist Fakt, dass der gesamte Persische Golf voll mit kleinen Schmuggelbooten ist. Und in dieser Region ist illegaler Handel quasi gleichbedeutend mit legalem Handel.“ 

Ein weiterer iranischer Vertreter berichtete, dass diese neue Route sicherer für diese illegalen Lieferungen ist.

Er sagte:“ Kleinere iranische Häfen werden für diese Aktivitäten benutzt, weil die großen Häfen unter stärkerer Beobachtung stehen.“ 

Der Vertreter bestätigte ebenfalls, was bereits lange vermutet wurde. Die Revolutionsgarden sind intensiv am Schmuggel beteiligt, was auch ein dritter Vertreter bestätigte. 

Der zweite Vertreter sagte:“ Es gibt im Golf keine Aktivität, an denen die Revolutionsgarden nicht beteiligt sind. Dabei werden gewaltige Summen an Waren und Geld bewegt und es werden auch Waffen und Ausrüstung für vom Iran finanzierte Gruppen geschickt, damit sie gegen unsere Feinde kämpfen.“ 

Der Jemen befindet sich seit zwei Jahren im Bürgerkrieg. Dort kämpft die Terrorzelle der Huthis gegen die Regierung von Präsident Abd-Rabbu Mansour Hadi, der von der internationalen Gemeinschaft akzeptiert wird. Bisher starben 10.000 Menschen bei den Kämpfen. Das Land steht am Rande des Kollapses, kürzlich brach dort Cholera aus. Mittlerweile sind 300.000 Menschen davon betroffen. 

Laut eines Berichtes der UN erhalten die Huthis einen konstanten Zugang von Waffen aus dem Iran. Ohne diese wären sie längst besiegt worden.