Sunday, December 4, 2022
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Exiliraner nach irakischen Angriffen wütend auf US Regierung

The group has vowed to stay on a hunger strike to the death unless something is done about Camp AshrafVon RAPHAEL G. SATTER

Agenturen – 10. September 2009 – Zwölf iranische Dissidenten sind seit mehr als sechs Wochen vor der US Botschaft in London im Hungerstreik. Sie sagten am Mittwoch, dass sie so lange weiter machen, bis Barack Obama dem Schutz ihrer Landsleute im Irak zustimmt.

Die Mitglieder der Volksmojahedin Iran – einer Widerstandsgruppe, die in Opposition zu dem klerikalen Regime in Teheran steht – beschuldigen die USA, dass sie ihre Verpflichtungen zum Schutz von Camp Ashraf (nördlich von Bagdad gelegen) nicht nachkamen, nachdem irakische Soldaten Ende Juli dort einen blutigen Überfall durchführten.

 „Herr Obama….sie sollten sich schämen“, sagt der 22 Jahre alte Farzaneh Hosseini, dessen Vater Reza unter den Hungerstreikenden ist. "„Sie haben versprochen, diese Leute zu schützen, und sie nun im Stich gelassen."

Einige der Demonstranten behaupten, dass sie seit 44 Tagen unter einem kleinen Zeltdach vor dem US Botschaftsgelände in der Londoner Grosvenor Straße hungern.

Ihre Behauptungen können nicht unabhängig bestätigt werden, obwohl die Londoner Feuerwehr sagt, dass sie seit Protestbeginn 23 Mal gerufen wurde.

Der Hungerstreik ist eine von verschiedenen Demonstrationen, die von Exillanten in Europa und Nordamerika zur Solidarität der Bewohner von Ashraf abgehalten werden, eines Stützpunktes der Gruppe im Irak auf einem 80km² großen Areal.

Die Volksmojahedin – auch bekannt als MEK (in Farsi Sprache) – ruft das US Militär auf, die Kontrolle von Ashraf wieder zu übernehmen, welches aktuell unter Kontrolle des Irak ist.