Friday, December 9, 2022
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Falsche Behauptung der irakischen Regierung zur Vorbereitung von Zwangsumsiedlung

AchrafZwangsumsiedlung der Ashrafbewohner – Nr. 2

Die irakische Regierung behauptet zu Unrecht, dass sie mit den Ashraf Bewohnern zur Umsiedlung eine Einigung erlangt habe

Belagerung von Ashraf wird intensiviert, keine Belieferung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten erlaubt, Ärzte erhalten keine Zutrittsgenehmigung

Das iranische Regime hat gleichzeitig mit dem landesweiten Aufstand im Iran seinen Druck auf die irakische Regierung erhöht, um einen Bündnispartner in der Konspiration gegen die Camp Ashraf Bewohner zu finden. Der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) habt bereits in seiner Presseerklärung vom 10. Dezember nach den Äußerungen des irakischen Premierministers über die Zwangsumsiedlung der Camp Ashraf Bewohner vor diesem Verhalten gewarnt.

Während die internationale Gemeinschaft aufgebracht über die Pläne der Zwangsumsiedlung von Ashraf Bewohnern ist und Amnesty International ein solches Vorgehen scharf  verurteilt, haben einige Medien im Sekretariat des NWRI verlauten lassen, dass der Sprecher der irakischen Regierung ihren Korrespondenten in Bagdad erklärt habe, dass die Regierung mit den Ashraf Bewohnern zu einer Einigung gekommen und ihre Umsiedlung für den 15. Dezember geplant sei und auch ihr Einverständnis dazu vorliege.

Diese Behauptung hat überhaupt keine Basis und ist nicht wahr. Damit soll nur die Öffentlichkeit getäuscht werden. Die Zwangsumsiedlung von Ashraf Bewohnern ist absolut rechtswidrig, verstößt gegen das internationale humanitäre Recht und die internationalen Menschenrechte und kann zu einer humanitären Katastrophe führen.

Die internationalen Menschenrechtsorganisationen und Anwälte haben die Rechtswidrigkeit einer solchen Maßnahme bekräftigt.

Während die irakische Regierung von einer fingierten Vereinbarung mit Ashraf spricht, wurde die verbrecherische Belagerung des Camps extrem verstärkt, und es hat jetzt auch Auswirkungen auf Lebensmittel. Seit Donnerstag, dem 10. Dezember, werden die Lieferungen von Lebensmitteln, wie Fleisch und Gemüse, sowie Hygiene-Produkte nach Ashraf blockiert. Das Essen verrottet vor dem Lager während auf eine Genehmigung des Vertreters des Premierministers gewartet wird, der für die Unterdrückung der Ashraf Bewohner verantwortlich ist. Darüber hinaus werden Ärzte gehindert, nach Ashraf zu kommen. Medikamente und Kraftstoff darf nicht ins Camp nach Ashraf gebracht werden.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
12. Dezember 2009