Wednesday, November 30, 2022
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Familien der Verhafteten und Verschwundenen versammeln sich, um gegen das ungewisse Schicksal Tausen

File Photo - Families of prisoners across Evin Prison in IranLandesweite Aufstände – Erklärung 132

NWRI – Nach Berichten aus dem sozialen Hauptquartier der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) im Iran, versammelten sich am 2. August mehr als 1000 Angehörige von Menschen, die während der Volksaufstände verhaftet wurden oder verschwunden sind und protestierten vor dem Büro des kriminellen Justizvorsitzenden Mahmoud Sharoudi.

Die Versammlung der Familien fand statt, um gegen fehlende Informationen der Regimemitarbeiter über den Zustand ihrer geliebten Menschen selbst zwei Monate nach ihrer Verhaftung zu demonstrieren. Es war auch ein Protest gegen die Schauprozesse und die lächerlichen Show von erzwungenen Geständnissen der Gefangenen.

Eine große Anzahl von unterdrückenden Einheiten, darunter auch Agenten der staatlichen Sicherheitskräfte (SSF) und Zivilagenten, standen vor dem Büro von Sharoudi und versuchte, die Familien zu bedrohen und auseinander zu treiben. Der kriminelle Shahroudi selbst lehnte eine Stellungnahme und ein Treffen mit den Familien ab.

Zur selben Zeit protestierte eine Gruppe von Angehörigen vor dem berüchtigten Evin Gefängnis und forderte Informationen über den Zustand ihrer geliebten Menschen.
Eine weitere Gruppe von Verwandten versammelte sich seit gestern 10 Uhr vor dem so genannten Revolutionsgerichtshof, um mehr Informationen über den Verbleib ihrer Familienangehörigen zu bekommen. Die Anzahl der Demonstranten an diesem Ort war mehr als 100 Personen groß und wuchs bis um 14 Uhr Ortszeit an. Sie riefen „Allahu Akbar“ (Gott ist groß).

Die Familien der Gefangenen versammeln sich vor den Gefängnissen und Gerichten des Regimes, seitdem ihre Angehörigen verhaftet wurden oder verschwanden waren, um mehr Informationen über ihren Verbleib zu erhalten. Die Regimeagenten üben besonderen Druck auf sie aus, in dem sie die Menschen zwingen, von Ort zu Ort geschickt zu werden. Dies führt zu starkem psychischen Druck für die Eltern der Verhafteten. Zum Beispiel kam eine der Mütter, Aziz Moghbeli, nun wegen Herzproblemen in ein Krankenhaus.

Der iranische Widerstand warnt vor den drohenden Folterungen und Erhängungen der Gefangenen und ruft alle internationalen Organisationen und Organe auf, sofort dringende und bindende Maßnahmen zu verabschieden, damit keine willkürlichen Verhaftungen und Hinrichtungen statt finden.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
3. August 2009