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Foto zeigt vier hohe Befehlshaber des IRGC, die in Syrien getötet worden sind

Sonntag, den 17 Mai 2015 um 14:35 Uhr

Vier Befehlshaber der Iranischen Revolutionsgarden wurden von Kämpfern der Freien Syrischen Armee getötet, die einen Bürgerkrieg gegen den Diktator Bashar al-Assad führt.

 

Sie gehörten alle zur Qods Armee des IRGC, die der Iran entsandt hat, damit sie Assads Truppen zur Seite stehen.

Das Foto zeigt von rechts nach links: Ali Soltan Moradi, ein Mitglied der Basij, der am 12. Februar 2015 in Dera’a in Südsyrien ums Leben gekommen ist; Abbas Abdollahi, Befehlshaber, des Saberin Bataillons der 31. Division des IRGC (Ashura), der am gleichen Tag umgekommen ist; Alireza Tavas’solei, ein Afghane, der im Iran gelebt hatte und am 28. Februar in Dera’a getötet worden ist; Hossein Badpa von der 41. Division des IRGC (Sarallah aus Kerman), der am 20. April nahe Basir al-Haris in Dera’a gefallen ist.

Gegen Ende April haben Medien des iranischen Regimes über Begräbniszeremonien von vier weiteren Befehlshabern und Dutzenden von Soldaten des IRGC zusammen mit Dutzenden von Afghanen und fünf Pakistanis berichtet. 

Nach dem Aufstand des syrischen Volkes hat der Iran Gruppen unter den Namen Fatemioun und Zainabiyoun gebildet, die angeblich die heiligen Schreine in Syrien verteidigen sollen. Es ist aber bekannt, dass es sich um extremistische Gruppen in Afghanistan, Pakistan, im Irak und bei der Hisbollah handelt, die vom iranischen Regime organisiert worden sind, um Massaker am syrischen Volk durchzuführen.

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass der Iran auch afghanische Immigranten zum Kampf nach Syrien schickt.

Die Afghanen sind überwiegend schiitische Muslime aus der Volksgruppe der Hazara, die im Iran als illegale Immigranten gelebt haben, bis sie von den Revolutionsgarden des Regimes mobilisiert worden sind.

 Sie wurden vor die Wahl gestellt, entweder in Syrien zu kämpfen oder ins Gefängnis zu müssen, heißt es im deutschen Magazin Der Spiegel.

Das Magazin schätzt, dass allein in den Kämpfen rund um Aleppo und Damaskus zuletzt mindestens 700 Afghanen gefallen sind. 

Dass man sich auf afghanische Kämpfer verlässt, ist Teil der Strategie des Iran zur Unterstützung des Assad Regimes, das immer mehr durch die Kämpfer der Opposition unter Druck gerät.

Damit werde auch die weitergehende Strategie vorangebracht, so sieht es der Forscher Philip Smyth, der in einem Bericht beschreibt, wie Teheran den ‚schiitischen Dschihad‘ in Syrien koordiniert, indem er seine Ableger im Irak und in Syrien benutzt, um die Verteidigung des Assad Regimes als religiöse Verpflichtung  auszugeben.