Wednesday, November 30, 2022
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Frage und Antwort mit Shahin Gobadi: Die Verbreitung des Coronavirus und die vom Regime betriebene Vertuschung

Nach verschiedenen Berichten aus Gefängnissen des Iran – von Augenzeugen, Verwandten der Häftlinge und Auskünften, die das Netzwerk der Organisation der Volksmojahedin des Iran vom Regime erhalten hat – ist im Lande eine alarmierende Zahl von Häftlingen mit dem Coronavirus infiziert worden – in Gefängnissen wie etwa dem Evin- oder dem Fashafoye-Gefängnis in Groß Teheran.

Es handelt sich um Dokumente der Organisation gegen nationalen Notstand im Iran; sie wurden im Lande vom Netzwerk der PMOI erworben. Sie zeigen deutlich, daß sowohl Häftlinge als auch Gefängniswärter vom Coronavirus infiziert wurden; die Gefahr für ihr Leben nimmt zu. Das Regime hat jedwede Hilfe für die Häftlinge verhindert; selbst das Notwendigste wie Schutzmasken und Desinfektionsmittel fehlt. Die Situation ist so ernst, daß – Augenzeugen zufolge – in mindestens acht iranischen Gefängnissen die Häftlinge gegen die Lage und gegen den Geist des Virus in den Gefängnissen rebelliert haben. Mindestens in sechs Gefängnissen haben infolgedessen das Regime und das IRGC Häftlinge erschossen.

Es sind Dutzende von Häftlingen getötet und Hunderte verletzt worden. Wie Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates des Iran, schon bei verschiedenen Anlässen betont hat, sollte die internationale Gemeinschaft, besonders die Vereinten Nationen, in den Iran eine Ermittlungs-kommission senden, um die Lage der Häftlinge, vor allem der poli-tischen Gefangenen, zu untersuchen und desgleichen die Kranken zu besuchen und dahingehend Druck auf das iranische Regime auszuüben, daß es die Häftlinge, vor allem die politischen Gefangenen, entläßt. Die Lage der Häftlinge im Iran, besonders der politischen Gefangenen gleicht angesichts des Coronavirus einer Zeitbombe.