Tuesday, December 6, 2022
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Frühere hochrangige US Vertreter fordern Obama Administration zur Erfüllung der Verpflichtungen der USA zum Schutz der Bewohner von Ashraf City auf

WASHINGTON – Auf einer Konferenz mit dem Titel „Verpflichtungen der USA und UN zur Verhinderung einer humanitären Katastrophe in Camp Ashraf“ forderten frühere hochrangige Vertreter des Nationalen Sicherheitsrates der USA und Vertreter aus Recht und Militär die Obama Administration auf, dem schriftlichen Abkommen mit den Bewohnern von Ashraf zu ihrem Schutz vor einem Massaker durch die irakische Regierung nachzukommen. Das berichtet die US-Iranische Gemeinde von Nordkalifornien.

Camp Ashraf ist die Heimat von 3400 Mitgliedern der iranischen Hauptopposition der Mojahedin von Khalq (MEK). Nur noch acht Wochen verbleiben, bis das willkürlich gesetzte Ultimatum des irakischen Regierungschefs Nuri al-Maliki zur Räumung von Camp Ashraf und die gewaltsame Umsiedlung der Bewohner in ihren sicheren Tod abläuft.

Die Redner forderten die USA auf, den Fall Camp Ashraf vor den UN Sicherheitsrat zu bringen, damit UN Blauhelme in Camp Ashraf stationiert werden, um die Bewohner vor Angriffen des Irak zu schützen, bis ihre Verteilung in Drittländer abgeschlossen ist.

„2003 sahen wir keine Beweise, dass die MEK als terroristische Organisation gelistet sein muss. Daher haben wir ihre Entwaffnung verhandelt und ihnen Schutz als eine militärische, nicht terroristische, Organisation gegeben. Meine Erwartung war, dass wir sie delisten und den Bewohnern von Camp Ashraf den Flüchtlingsstatus geben, den sie verdienen.“, sagte General William S. Wallace, der Kommandeur des 5. US Korps.

Es wurde an das Bedauern des früheren Präsidenten Clinton über seine Inaktivität bei dem 1994 erfolgten Genozid in Ruanda erinnert. Der frühere politische Planungsdirektor des Außenministeriums, Mitchell Reiss, sagte:“ Präsident Clintons Frau ist nun Außenministerin und hat die Macht, die Ungerechtigkeiten in Ashraf zu beenden…Alles, was sie tun muss, ist die MEK zu delisten und den Bewohnern von Ashraf einen sicheren Weg aus dem Irak zu geben.“

„Bis keine entscheidenden Aktionen getätigt werden, steht uns ein weit größeres Massaker in Ashraf bevor, wie wir es am 8. April sahen….erinnern wir uns daran, dass wir ein sehr enges Zeitfenster haben. Es sind nur noch 65 Tage für solche Aktionen oder wir haben das Blut an unseren Händen und die Welt wird die USA als eine Nation sehen, die ihr Versprechen nicht einhält und unsere Führung wird die Verantwortung für dieses grausame Ende tragen, weil wir nicht die politische und moralische Courage hatte, für das Richtige einzustehen.“, sagte General Hugh Shelton, früherer Vorsitzender des Beraterstabes.

Botschafter Dell Dailey, der frühere Anti-Terrorismuskoordinator im Außenministerin betonte, dass „wenn die MEK von der Liste gestrichen wird, dann ist es für die Bewohner von Camps viel leichter, von dem Irak in Drittländer zu gehen….Für den Frieden in der Region, die Sicherheit und das Leben der Bewohner von Ashraf, das Leben Tausender Unschuldiger, muss die Außenministerin die MEK jetzt delisten.“

Eugene Sullivan, der frühere oberste Richter des US Militärberufungsgerichtes zeigte einen Ausweis als „geschützte Person“, welche die USA an einen Bewohner von Ashraf ausstellte, der später getötet wurde. Er sagte:“ Laßt diesen Ausweis nicht von einem Schutzausweis zu einer Lizenz zum Töten werden…Frau Außenministerin, delisten sie die MEK jetzt. Frau Außenministerin, lassen sie unsere Nation ihr Wort halten. Es möge unser Pfand sein.“

Admiral James Lyons, der frühere Kommandeur der US Pazifikflotte, frage ebenfalls, warum die MEK noch auf der Liste steht und ergänzte, dass der US Kongreß „handeln sollte und Präsident Obama ein Gesetz zur Befreiung des Iran unterzeichnen soll, damit ein Regimewechsel im Iran zur offiziellen Politik der US Regierungen gemacht wird.“

John Sano, der erste stellvertretende Direktor der CIA sagte auf der Konferenz: „Wenn die Außenministerin dem libyschen Regime sagen kann, dass sie die verwundeten libyschen Rebellen versorgen wird, warum tut sie dass dann nicht für die Menschen in Camp Ashraf, die im April massakriert wurden und wenn dies am Ende des Jahres wieder zu erwarten ist, warum hilft sie ihnen dann nicht?“

Quelle: US – Iranische Gemeinschaft von Nordkalifornien – 31. Oktober 2011