Wednesday, November 30, 2022
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Geheimdienst: Hauptverdächtiger der Ermordung des früheren libanesischen Präsidenten war in Teheran

Main suspect in the assassination of former Lebanese PM in Tehran, German sources sayNWRI – Geheimdienstvertrerter in Berlin sagten, dass der Hauptverdächtige der Ermordung des früheren libanesischen Präsidenten aus dem Iran in den Libanon geschickt wurde. Das berichtet die kuwaitische Tageszeitung al-Seyassah am Samstag.

Al-Seyassah zitiert Geheimdienstmitarbeiter, die folgendes sagen: „Nach zwei Wochen internationaler Ermittlungen führen die Spuren zu Mostafa Badraddin, einem Hisbollah Kommandeur, welcher der Hauptverdächtige in der Ermordung von Rafiq Hariri ist. Er ist ein Mitglied der Hisbollah und die Rechte Hand von Emad Moqnieh. Er wurde zusammen mit anderen Hisbollahanführern in ein iranisches Flugzeug gesetzt und flog nach Damaskus und später nach Teheran. Er kam dann nach Biqa Valley in den Libanon zurück.“

Die kuwaitische Tageszeitung zitiert die Quellen weiter. Demnach sollen die Personen, die in den Iran flogen, Mitglieder der islamischen Revolutionsgarden (IRGC) des iranischen Regimes sein. „Eine Person ist Naim Qassem, welcher der stellvertretende Generalsekretär der Hisbollah ist. Eine weitere Person ist Hassan Nasrallah, der wegen einer Verwicklung in einer Ermordung bereits international gesucht wird. Am 20. Juli flogen sie nach Teheran. Jetzt werden sie von den Revolutionsgarden geschützt, dessen Mitglieder sie ebenfalls sind.“, heißt es.

Der Bericht von al-Seyassah bezieht sich auf Quellen aus dem EU Parlament und einem deutschen Geheimdienstbericht, der sowohl auf der NATO Sitzung in Brüssel als auch in Außen-, Sicherheits- und Geheimdienstausschüssen vorgelegt wurde.

Den Quellen zu Folge werden „die meisten Hisbollahkommandeure für ihre Verbindungen zu Rafiq Hariris Ermordung gesucht. Sie wurden jedoch nach Syrien oder in den Iran gebracht.“