Sunday, February 5, 2023
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Handlanger des klerikalen Regimes bedrohen politische Gefangene mit Hinrichtung

Handlanger des klerikalen Regimes bedrohen politische Gefangene mit HinrichtungNWRI – Das unmenschliche Regime im Iran weigert sich den Leichnam des gepeinigten Mojahedinmitglieds, Hojat Zamani, zehn Tage nach seiner barbarischen Erhängung auszuliefern. Zamanis Familie war nicht Erfolgreich in ihren Bemühungen, die Verwahrung seines Körpers zu erlangen, trotz wiederholter Besuche im Gohardasht Gefängnis (in Karaj).

Politische Gefangene des Gohardasht Gefängnisses sind seit dem 16. Februar im Hungerstreik zum Protest gegen Zamanis Hinrichtung. Die Handlanger des Regimes drohten etlichen Mojaheidn und anderen politischen Gefangenen mit Hinrichtungen.

Ein Vernehmungsbeamter des Gefängnisses namens Hosseinzadeh hat Berichten zufolge eine hohe Anzahl an politischen Gefangenen aus Vergeltung für ihren Hungerstreik gefoltert. Familienbesuche mehrerer Gefangener wurden abgesagt und Gefangenen wurde jeglicher Kontakt mit der Außenwelt verweigert. Diese Aktionen verursachten unter den Familien der Gefangenen extreme Sorge über deren Sicherheit.

Zur Aufhetzung der Gefängniswärter veranstalteten die Agenten des Regimes am Mittwochabend (16. Februar) eine gewöhnliche Versammlung vor den Zellen der politischen Gefangenen und riefen: "Tod den politischen Gefangenen" "Tod den Revolutions-Gegnern" und "Mojahedin Gefangene müssen erhängt werden". Die Drohungen sind der Auftakt der möglichen Hängungen und eine psychologische Kriegsführung, die auf die Beseitigung der Entschlossenheit der Gefangenen gezielt ist. Die Drohungen und Schreie hielten bis vergangene Nacht an. Die politischen Gefangenen blieben bis in den Morgen wach, um sich vor jedem möglichen Angriff zu schützen. Der Sicherheitsleiter des Gefängnisses sagte den politischen Gefangenen, dass wenn gewöhnliche Gefangene sie attackieren und erstechen würden, die Gefängniswärter dafür nicht zuständig seien.

Der iranische Widerstand lenkt abermals die Aufmerksamkeit des UN-Sicherheitsrates, des Generalsekretärs, des Hochkommissars der Menschenrechte und aller internationalen Menschenrechtsorganisationen auf die begangenen Verbrechen des klerikalen Regimes gegen politische Gefangene. Er fordert auch dringende Maßnahmen zu ergreifen, um das Leben von politischen Gefangenen im Iran zu schützen. Schweigen und Untätigkeit gegenüber den unmenschlichen Verbrechen der Mullahs im Iran wird sie lediglich in ihrer Unterdrückung, ihren Morden und Folterungen des iranischen Volkes ermutigen.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Irans
18. Februar 2006