Monday, February 6, 2023
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Harte Urteile für Angehörige der Bewohner von Ashraf haben ihr Ziel verfehlt

Sample ImageHarte Urteile für verhaftete Verwandte der Bewohner von Ashraf zeigen Scheitern des Regimes beim Stoppen der landesweiten Bürgerproteste

NWRI – Um Druck auf politische Gefangene zu machen, die Verwandte von Bewohnern in Camp Ashraf (Irak) sind, haben die Henker des Regimes dem 23 Jahre alten Studentenaktivisten und politischem Gefangenen Hassan Tarlani eine harte Strafe auferlegt.

Herr Tarlani wurde zu 10 Jahren Haft im Kerman Gefängnis und folgendem Exil verurteilt. Er befindet sich aktuell in einer Zelle mit gefährlichen Verbrechern, viele davon mit Drogenvergehen. Ihm wurde jeglicher Kontakt zu anderen politischen Gefangenen untersagt, zum Tode verurteilte Gefangene wurden jedoch in seine Zelle verlegt, um den Druck auf den Studentenaktivisten zu erhöhen.

 

Agenten des Ministeriums für Geheimdienste und Sicherheit (MOIS) verboten der Familie des Gefangenen einen Besuch, obwohl sie nach erheblichen Reisekosten und weitem Fahrtweg zu ihm gehen wollten. Seine Familie durfte ihn letztendlich jeden Monat 15 Minuten in einer Besucherkabine empfangen. Die Agenten konfiszierten die Pässe von Hassan und machten damit einen rechtliche Untersuchung unmöglich. Hassan ist der Enkel eines ermordeten Unterstützters der iranischen Hauptopposition der Volksmudschaheddin Iran (PMOI/MEK).

Hassan Ali-Safai war ein bekannter Händler. Er wurde 1981 vom faschistoiden religiösem Regime in Iran für seine Unterstützung der PMOI hingerichtet. Hassan wurde am 20. Februar 2009 zusammen mit einer Gruppe anderer Verwandter von Bewohnern aus Ashraf verhaftet und dann ins berüchtigte Evin Gefängnis gebracht. Mitarbeiter des Regimes beschuldigten ihn, Bilder seiner Mutter und seines Bruders im Haus gehabt zu haben, die beide in Camp Ashraf leben.

Ein weiterer Studentenaktivist (Zia Nabavi) erhielt ebenfalls 10 Jahre Haft durch die Justiz der Mullahs. Die Strafe wurde wegen Familienbeziehungen mit Bewohnern von Camp Ashraf und anderer lächerlicher Anschuldigungen wie das Reden auf einer Kundgebung bei einer Universität oder eines Interviews auf einer studentischen Webseite verhängt.

Mit Zia wurden sieben weitere Mitglieder der Nabavi Familie, darunter Atefeh, Maliheh, Sareh, Alireza, Seyyed Jalal, Narges Sheikhna und Maryeh Emadi ebenfalls angeklagt, Familienkontakte mit Bewohnern aus Ashraf zu haben und sie besucht zu haben. Sie sind jetzt in Evin, Gohardasht, Semnan und Qom Gefängnis.

Die harten Strafen und der steigende Druck auf politische Gefangene, insbesondere auf Verwandte von Bewohnern aus Ashraf, sollen die Atmosphäre der Angst und des Terrors in der Gesellschaft verstärken, um weitere Proteste zu verhindern, die diesen Monat stattfinden sollen.
Solche Maßnahmen werden jedoch ohne Frage nur die komplette Ablehnung der klerikalen Herrschaft im Land stärken.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
7.Juni 2010