Besetzung Ashrafs – Nachricht Nr. 149
Frau Rajavi fordert die Europäische Union, die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen auf, umgehend zur Abwendung des Überfalls zu handeln, das Ultimatum aufzuheben und den UNHCR in seinen Bemühungen, den Flüchtlingsstatus der Bewohner Ashrafs anzuerkennen, zu unterstützen
NWRI – Nach Berichten aus Kreisen des Corps der Revolutionären Garden des klerikalen Regimes vervollständigen die irakischen Truppen unter dem Kommando Nuri al-Malikis einen Plan zu einem neuen Überfall auf Ashraf und einem weiteren Blutbad. Sie haben das Training für das Gemetzel abgeschlossen.
Alle vorbereitenden Maßnahmen wurden von dem Höchsten Führer der Mullahs Khamenei und von der terroristischen Quds-Truppe überwacht.
Maliki bereitet sich auf Geheiß des iranischen Regimes seit Monaten auf den Überfall vor; er hat illegal dem Lager eine Frist bis zu seiner Schließung gesetzt – sie reicht bis zum Jahresende, und daher obstruiert auf diese Weise alle Bemühungen um eine friedliche Krise der Ashraf-Krise.
Während einer internationalen Konferenz, die heute beim Europäischen Parlament in Brüssel stattfand, forderte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands, die internationale Gemeinschaft, besonders aber die Vereinigten Staaten, die Europäische Union und die Vereinten Nationen, umgehend Maßnahmen zur Verhinderung eines weiteren Blutbades unter den Bewohnern Ashrafs und zur Streichung der fraglichen Frist zu ergreifen. Sie forderte sie auch auf, den UNHCR durch unterstützen, indem sie ihm Zeit geben, den Prozeß der Entscheidung über den Flüchtlingsstatus der Bewohner Ashrafs abzuschließen.
Die Verschwörung, die von den iranischen Mullahs zum Massaker an den Bewohnern angezettelt – sie soll von Maliki ausgeführt werden -, wird katastrophale Dimensionen haben; sie wird weit schlimmer sein als das Massaker des 8. April, bei dem 35 der Bewohner getötet und 350 verwundet wurden.
Frau Rajavi wiederholte: Nach dem Massaker im Juli 2009 und dem im April 2011 wird die gesamte Verantwortung für weiteres den Bewohnern Ashrafs zugefügtes Unrecht bei den Vereinigten Staaten und den Vereinten Nationen liegen.
Und dies vor allem deshalb, weil die Vereinigten Staaten mit jedem Bewohner Ashrafs im Gegenzug gegen gänzliche Entwaffnung eine Übereinkunft unterzeichnet haben, durch die sie die Verantwortung für den Schutz der Bewohner bis zur endgültigen Klärung ihrer Situation übernommen haben.
An die Adresse des Präsidenten und der Außenministerin der Vereinigten Staaten gewandt, fügte Frau Rajavi hinzu: Tatenlosigkeit und Schweigen würden angesichts eines voraussagbaren Verbrechens eine Mißachtung aller Abkommen, aller Prinzipien und Werte der Gründungsväter der Vereinigten Staaten bedeuten. Diese Mißachtung würde das Gewissen der gegenwärtigen Menschheit erschüttern und niemals vergessen werden.
Frau Rajavi zollte Frau Ashton ihren Tribut dafür, daß sie einen Besonderen Beauftragten für Ashraf ernannt hat; sie fügte hinzu, es sei für die EU und ihre Mitgliedsstaaten an der Zeit, sofort das drohende Gemetzel zu verhindern.
Frau Rajavi sagte, es sei dringend notwendig, eine Gruppe von ständigen Beobachtern der Vereinten Nationen in Ashraf zu stationieren, um die Mordtaten zu verhindern.
Sie fügte hinzu, der Auftrag des klerikalen Regimes an die Regierung und den Premierminister des Irak beinhalte die Vernichtung der Bewohner Ashrafs. Maliki, der die Befehle Teherans bedingungslos ausführt, hat alle friedlichen Bemühungen der letzten Monate um einen praktischen Fortschritt blockiert – alle Bemühungen des Europäischen Parlaments, die Bewohner Ashrafs in dritte Länder umzusiedeln; er hat auch beständig dem Weg des UNHCR bei seinen Bemühungen um den Flüchtlingsstatus der Bewohner Ashrafs Steine in den Weg gelegt.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Irans
19. Oktober 2011
