Saturday, December 3, 2022
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IAEA-Bericht erhöht die Notwendigkeit, dass die Welt die nuklearen Ambitionen des Iran-Regimes stoppen muss

Nachdem Rafael Grossi, der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) den Iran besucht hatte, bestätigte der nukleare Wachhund der Vereinten Nationen nach dem neuesten Bericht von Reuters die nuklearen Ambitionen des iranischen Regimes. Die in dem Bericht thematischen Funde machen klar: Es ist notwendig, daß die Weltgemeinschaft alle gegen das Regime gerichteten Sanktionen wiederherstellt.

Reuters schreibt: „Der Iran hat zugelassen, daß der nukleare Wachhund der UNO eines der beiden Gelände inspizierte, deren Besuch er in der vorigen Woche nach einer längeren Pause zugestimmt hatte, wobei der Vorrat Teherans an angereichertem Uran weiter zugenommen hat – so nach Auskunft der vierteljährlichen Berichte der Agentur vom Freitag.“

Nach Reuters bestätigt der Bericht der IAEA nach ihrem Besuch der ersten Nuklearanlage des Regimes: „Der Vorrat des Iran an niedrig angereichertem Uran (LEU) nahm im letzten Vierteljahr um 534 kg zu – um etwa die gleiche Menge wie in den vorigen drei Monaten – und vermehrte sich auf 2 105,4 kg. Das ist mehr als zehnmal so viel wie der Höchstbetrag von 202,8 kg, auf den sich der Iran in dem Nuklearabkommen von 2015 mit den Weltmächten geeinigt hatte.“

In der Tat: Das Regime verstößt beständig gegen seine in dem Nuklearabkommen von 2015 mit den Weltmächten – das früher den Namen „Gemeinsamer umfassender Handlungsplan (JCPOA)“ trug – festgehaltenen Verpflichtungen.

Einige Tage, nachdem der Bericht der IAEA durchgesickert war, sagte Behrouz Kamalvandi, ein Sprecher der Atomenergie-Organisation des Regimes, am Sonntag in einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur ISNA: „Die gegenwärtige Produktion angereicherten Urans im Lande beträgt ebenso viel wie die Kapazität, die vor Abschluß des JCPOA vorhanden war. Wir besitzen derzeit mehr als drei Tonnen angereicherten Urans; und ich darf sagen: Mit dem derzeitigen Tempo könnten wir zwischen 250 und 300 kg angereicherten Urans produzieren – ebenso viel wie unsere Kapazität vor Unterzeichnung des JCPOA betrug.“

Vor dem Bericht der IAEA hatte der Nationale Widerstandsrat des Iran (NWRI), der überhaupt als erster die nukleare Tätigkeit des iranischen Regimes, die auf den Erwerb der Atombombe zielt, enthüllte, wiederholt: „Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, daß die Mullahs das Streben nach einer Atombombe und nach Massenvernichtungswaffen niemals aufgegeben haben. Die internationale Gemeischaft – insbesondere die IAEA – muß daher auf der sofortigen, uneingeschränkten Inspektion aller verdächtigen Anlagen bestehen, um eine Täuschung durch das Regime zu verhindern. Eine gründliche Inspektion aller Anlagen und Nuklearproduktionsstätten des Regimes ist von entscheidender Bedeutung; sie ist die Basis einer Bestätigung der Wahrheit über die möglichen militärischen Dimensionen (PMD) der Entwicklung nuklearer Waffen seitens des Regimes und die Voraussetzung, der Geheimhaltung und Täuschung ein Ende zu machen, deren sich die Macht schuldig macht, die derzeit den Terrorismus in der Welt am meisten fördert.“

Mit bezug auf die anhaltend vom Regime begangenen Verstöße gegen das Nuklearabkommen erklärte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des NWRI: „Die Politik und Handlungsweise des Mullah-Regimes fünf Jahre nach dem Abschluß des Nuklearabkommens mit den Mächten P 5 + 1 läßt keinen Zweifel daran aufkommen, daß es sein Projekt des Erwerbs einer Atombombe niemals aufgegeben hat und seine Täuschung und Verheimlichung fortsetzt. Es bedient sich aller Gelegenheiten und Konzessionen, die ihm das Nuklearabkommen eröffnete, um den Terrorismus, den Krieg im Ausland und die Repression im Inland fortzusetzen.“ Frau Rajavi fuhr fort: Die Aktivierung des Auslösemechanismus, die Wiederherstellung der sechs vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verhängten Sanktionen, das vollständige Aufhören der Anreicherung, die Schließung der Nuklearanlagen sowie Inspektionen an jedem Ort und zu jeder Zeit sind notwendig, um den religiösen Faschismus, der den Iran beherrscht, an dem Erwerb der Atombombe zu hindern.