Friday, February 3, 2023
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IAEA Chef Yukiya Amano ruft zu neuem Vorstoß für Antworten aus dem Iran auf

 NWRI – Der Chef der UN Atombehörde sagte am Mittwoch, dass er einen Vorstoß für neue Anstrengungen zur Lösung der Frage über die Produktion von Atomwaffen durch iranische Wissenschaftler unternommen hat, damit ein klarer Standpunkt der UN Behörde Antworten vom Iran über seine Atombestrebungen erhält. Das berichtet die Washington Post am Donnerstag. Yukiya Amano aus Japan ist der neue Generaldirektor der internationalen Atomenergiebehörde und bekleidet das Amt seit Dezember.

Er sagte auch, dass man den Iran dazu drängen will, eine stärkere Beobachtung einer Atomanlage zuzulassen, die in diesem Jahr höher angereichertes Uran produziert. US Mitarbeiter befürchten, dass die Anlage den Weg des Irans zu Atomwaffen beschleunigen könnte, wenn die Anführer den Bau von Atomwaffen befehlen.

In seinem ersten Interview mit US Medien seit seinem Amtsantritt wiederholte Amato die Notwendigkeit, dass der Iran Transparenz über sein Atomprogramm zeigt. Das enthält auch eine vollständige Erklärung von Duzenden Papieren und Datenbanken, die von westlichen Spionen im letzten Jahrzehnt außer Landes gebracht wurden und die eine geheime Erforschung von Atomwaffensprengköpfen zeigen. 

„Wir wollen uns mit den iranischen Partnern zusammensetzen und ihre Aktivitäten klar stellen.“, sagte Amano, der in New an einer Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag teilnimmt. „Wenn diese Bedenken ausgeräumt werden können, dann wäre das sehr gut. Wenn nicht, dann müssen wir Maßnahmen einleiten, um die Situation rückgängig zu machen.“

Auf die Frage, ob es eine mögliche Entwicklung von Waffen gäbe, rügte er den Iran für eine jahrelange Politik der Vertuschung, um auf wichtige Fragen angemessen zu reagieren.

Er sagte, die Behörde wird den Fall neu aufnehmen und die iranischen Führer unter Druck setzen, damit sie Antworten geben.

Amano sagte in dem Interview ebenfalls, dass der Iran bisher der IAEA noch keine Antwort über eine besondere Beobachtung der Anreicherung bis 20 Prozent gegeben habe. Die Behörde installiert normalerweise Kameras und andere technische Geräte, um sicher zu stellen, dass ein Land nicht über sein Atomprogramm oder die Urananreicherung lügt und dies für den Bau von Atomwaffen einsetzt.