Thursday, December 8, 2022
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Im Westen des Iran wurde ein Mann im Gefängnis erhängt

NCRI – Das fundamentalistische Regime des Iran hat in einem Gefängnis der im Westen gelegenen Stadt Sanadaj einen Mann erhängt.

Von dem Mann wurde nur sein Vorname Abbas genannt; er wurde am Montag im Zentralgefängnis der Stadt erhängt. 

In einer Erklärung des Amts des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für die Menschenrechte sagte Zeid Ra’ad Al Hussein am 5. August: „Berichten zufolge hat der Iran in diesem Jahr bisher mehr als 600 Personen hingerichtet. Im vorigen Jahr waren es im Lande mindestens 753 Personen.“

Amnesty International erklärte am 7. September: „Die iranischen Behörden müssen ihre beispiellose Hinrichtungswelle beenden – bisher wurden in diesem Jahr mehr als 700 Personen hingerichtet.“   

Iraner beabsichtigen, sich am 28. September vor dem Gebäude der Vereinten Nationen zu versammeln, um gegen den Besuch des Mullah-Präsidenten Hassan Rouhani bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen zu protestieren. 

Die Versammlung wird von der „Organisation iranisch-amerikanischer Gemeinschaften (OIAC)“ veranstaltet; sie wird auf die internationale Gemeinschaft dahingehend Druck ausüben, daß sie vom Regime im Iran Rechenschaft für die verheerende Menschenrechtslage des Landes verlangt. 

Das Mullahregime im Iran richtet weiterhin pro Kopf der Bevölkerung mehr Menschen hin als irgendein anderer Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen. In den vergangenen zwei Jahren wurden unter Rouhani bereits einige 2000 Personen hingerichtet.