Wednesday, November 30, 2022
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In zehn Provinzen demonstrieren Rentner; sie skandieren regimekritische Slogans

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Am Samstag, den 2. Juli, demonstrierten Rentner in verschiedenen iranischen Städten – in mindestens 10 Provinzen. Sie versammelten sich vor den Amtsgebäuden der Gouverneure, vor den Zentren für die soziale Sicherheit und auf den Straßen von Arak, Isfahan, Karaj, Ahvaz, Abadan, Shushtar, Shush, Dezful, Andimshek, Zanjan, Kerman, Sari, Khorramabad, Dorood, Rasht und Hamedan.

Mit ihren Demonstrationen protestierten sie gegen die Ausplünderung ihrer Renten und das Fehlen einer Anerkennung ihrer berechtigten Forderungen seitens des Regimes.

Die Rentner protestierten gegen die hohen Preise, durch die sie der erforderlichen Nahrung und überhaupt des Lebensunterhaltes beraubt werden. Sie skandierten Slogans wie die folgenden: „Der Sechsgradige (Ebrahim Raisi) wird bald verschwinden.“

„Hohe Preise und Inflation – das Elend des Volkes.“ „Freiheit, Freiheit, Tod dieser Sklaverei!“ „Bevor uns unsere Rechte zugestanden werden, wird jeder Tag sein wie der vorige!“

„Nur dadurch, daß wir auf die Straße gehen, können wir unsere Rechte durchsetzen!“ „Sowohl das Parlament als auch die Regierung belügt die Nation!“ „Nieder mit der betrügerischen Regierung!“ „Wir wollen mit der Repression nicht leben, wir werden für die Freiheit unser Leben geben.

Nieder mit der Repression!“ „Rentner, ruft eure Forderungen hinaus!“ Und: „Raisi, du Analphabet, du hast die Wirtschaft zerstört!“

In Teheran verhinderten repressive Agenten die Versammlung der Rentner; sie verhindern das Fotografieren und Filmen. Sie verhafteten mehrere Rentner, darunter einige Frauen, während diese filmten.

In Tabriz wurden repressive Truppen vom Amtsgebäude des Gouverneurs bis hin zum Amt des Beraters aufgestellt; sie gestatteten den Rentnern nicht, sich zu versammeln. Die staatlichen Sicherheitskräfte und Gruppen des Geheimdienstes versuchten in Arak, die Demonstration der Rentner aufzulösen; diese aber konterten, indem sie riefen: „Schande, Schande!“ In Shush nahmen mehrere Rentner an der Demonstration teil, die in Leichentücher gehüllt waren; damit bekundeten sie ihre Bereitschaft zu sterben.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates des Iran, grüßte die aufständischen Rentner, die, der Repression trotzend, erneut auf die Straße gingen, um ihre Rechte einzufordern.

Sie sagte: „Die Demonstranten riefen: ‚Freiheit, Freiheit! Tod dieser Knechtschaft!‘ Ja, der einzige Ausweg aus der Armut, der Inflation und den hohen Preisen besteht darin, daß der Iran von dem Würgegriff der verbrecherischen, beutesüchtigen Mullahs befreit wird.“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI)

den 2. Juli 2022