Wednesday, November 30, 2022
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Irak: Regierung plant Anklage gegen 36 Geiseln wegen illegaler Einwanderung

Photo: At a press conference c in Paris on August 11, 2009, Maryam Rajavi, President-elect of the Iranian Resistance shows pictures of members of the People's Mojahedin Organization of Iran (PMOI/MEk) who have been adbducted by the Iraqi forces during attack at the Camp Ashraf.Angriff auf iranische Oppositionsition in Camp Ashraf – Erklärung 92

Internationaler Aufruf zum Schutz der 36 Geiseln

NWRI – In einem neuen widerwärtigen Versuch des Büros des irakischen Premierministers, wurde auf Anfrage des religiösen faschistischen Regimes im Iran, die Freilassung der 36 Camp Ashrafbewohner verhindert. Sie wurden während des Angriffs auf Ashraf Ende Juli entführt. Mittlerweile befinden sie sich den 38. Tag im Hungerstreik und ein Gericht der Stadt Khalis hat ihre Freilassung am 24. August 2009 angeordnet.

Eine Gruppe von Offizieren im irakischen Innenministerium hat eine Anklage gegen die 36 Geiseln eingereicht, in der sie behaupten, sie hätten das Land illegal betreten. Durch die Eröffnung eines neuen Gerichtsverfahrens wollen sie erreichen, dass die Geiseln, die sich bereits in einem schlechten Gesundheitszustand wegen des Hungerstreiks befinden, sterben.

In der letzten Woche veröffentlichte der Nationale Widerstandsrat, dass nach der Gerichtsentscheidung des Gerichtes in Khalis die Botschaft des iranischen Regimes in Bagdad und die Drahtzieher des kriminellen Angriff in Ashraf planen, die Freilassung derjenigen zu verhindern, die bei dem Angriff in Ashraf verhaftet wurden.

Nach Informationen die wir erhalten haben, hat Manouchehr Mottaki, der Außenminister der Mullahs, bei seinem letzten Besuch im Irak betont, dass die 36 Geiseln nicht freigelassen werden sollen und Kazemi Qomi, den Teheraner Botschafter in Bagdad und ein altgedientes Mitglied der terroristischen Qods Einheiten gebeten, notwendige Schritte zu unternehmen, um den Druck auf diese Personen zu erhöhen, damit sie nicht zurück nach Ashraf kehren können.

Hossein Sary Azad, einer der 36 Geiseln, verbrachte als politischer Gefangener neun Jahre in den Gefängnissen der Mullahs und ist jetzt im Hungerstreik. Gestern brach er zusammen und brach beim Versuch aufzustehen, wieder zusammen. Die Polizei brachte ihn in ein Krankenhaus in Khalis.

Die 36 Personen betraten legal den Irak vor 23 Jahren unter der damaligen Regierung. Sie erhielten Visa und die offizielle Erlaubnis jahrelang bleiben zu dürfen.
Weiterhin wurde jeder von ihnen als „geschützte Person“ unter den vierten Genfer Konventionen von der US Regierung und den multinationalen Streitkräften (MNF-I) anerkannt und mit entsprechenden Ausweisen im Jahr 2004 ausgestattet.

Die illegale Entführung und Verhaftung von geschützten Personen gilt als Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Der irakische Premierminister ist direkt verantwortlich für diese ungesetzlichen Taten und für jede Mißhandlung der Geiseln, folglich haftet er dafür bei einem Prozeß vor einem internationalen Gericht.

Der iranische Widerstand ruft die US Regierung, die MNF-I, den UN Generalsekretär, den UN Sicherheitsrat, den UN Hohekommisar für Menschenrechte und alle Menschenrechtsorganisationen auf, sofort aktiv zu werden, damit die Leben der 36 Geiseln gerettet werden und sie frei kommen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
3. September 2009