Wednesday, November 30, 2022
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Irakische Regierung dementiert den Angriff am Donnerstag auf Ashraf als Kulisse für weitere Angriffe

 NWRI – Nachdem der Angriff der irakischen Armee auf die Ashrafbewohner am Donnerstag Nouri al-Maliki und seiner scheidenden Regierung eine weitere Blamage eingebracht hat, erfinden das iranische Regime und seine Agenten im Irak noch mehr Lügen und Verschleierungen.

Mit falschen Fakten und widersprüchlichen Behauptungen versuchen sie einerseits noch mehr Schande abzuwenden und schaffen auf der anderen Seite die Kulisse für  weitere Angriffe auf Camp Ashraf. Die menschenunwürdigen Angriffe der irakischen Regierungstruppen gegen die Bewohner veranlassten irakische wie auch internationale Gruppen und Persönlichkeiten zu Verurteilungen.

Auf Empfehlung der terroristischen Quds Einheit und der Botschaft es iranischen Regimes in Bagdad der Ausschuss im Büro des Premierministers, der für den Druck auf die Ashrafbewohner verantwortlich ist, und der in Ashraf stationierte militärische Geheimdienst Iraks (Estekhbarat) gaben in ihren Berichten vor, dass der Zwischenfall am Donnerstag Abend von den Bewohnern angezettelt worden und eine Zahl von Söldnern verwundet worden sei.

Die irakische Nachrichtenagentur (al-Iraqnews.net), ein Organ al-Malikis, zitierte vergangene Nacht „eine Sicherheitsquelle in der irakischen Armee“ die gesagt haben soll, dass „es heute zu einer Auseinandersetzung zwischen den Elementen der iranischen Volkksmojahedin (PMOI) und mit dem Schutz von Ashraf beauftragten irakischen Sicherheitskräften gekommen ist …. Mitglieder der PMOI stellten auf Gebäuden des Camps Lautsprecher auf und spielten Lieder ab, mit denen der Widerstand ermutigt wird … Das Wachpersonal des Camps forderte sie auf, mit den Liedern aufzuhören … Nachdem sie sich weigerten, reagierte eine Zahl von Wächtern und räumte die Lautpsrecher beiseite, wurden aber von den PMOI-Mitgliedern angegriffen. Das führte zu Auseinandersetzungen, bei den fünf von ihnen schwer verletzt wurden.“

Bei den Nachrichtenagenturen gingen widersprüchliche Berichte ein, in denen das Büro des irakischen Premierministers behauptete, dass „die Polizisten von der PMOI angegriffen wurden, als sie ihre Lautsprecher abdrehen wollten. Drei Polizeioffiziere wurden verwundet“.

Al-Forat, das arabisch-sprachige Fernsehen, ein Organ des iranischen Regimes, behauptete letzte Nacht, dass „es zu Ausschreitungen zwischen der PMOI und dem Wachpersonal von Camp Ashraf in der Diyala Provinz kam“. Die Nachrichtenagentur von Qatar zitierte eine Quelle aus den Reihen der irakischen Sicherheit: „Bei den Ausschreitungen wurden auf beiden Seiten fünf Personen schwer verletzt.“

Wie in unserer Presseerklärung am 16. April mitgeteilt wurde, griffen irakische Regierungssoldaten Ashraf-Bewohner an und versuchten ohne Erfolg, einige der Einrichtungen innerhalb des Camps einzunehmen.  Mit diesem Angriff sollten die vor den Toren von Ashraf stationierten Agenten des iranischen Ministeriums für Geheimdienst und Staatssicherheit (MOIS) sowie die terroristische Quds Einheit unterstützt werden. Mit voller Unterstützung des irakischen Militärbatallions und der Botschaft des klerikalen Regimes in Bagdad  foltern die Agenten seit den vergangenen 70 Tagen die Bewohner von Ashraf psychisch. Über Hochleistungsverstärker und Lautsprecher drohen sie, Ashraf in „Brand zu stecken“ und „zu schließen“ und PMOI-Mitglieder im Camp „zu ermorden“. Die Agenten haben den Frieden für die Camp Bewohner gestört.

Als am Donnerstag Agenten Beleidigungen in ihre Lautsprecher schrien,  kamen Ali und Jawad, ein irakischer Oberst und ein Hauptmann, gegen Mitternacht ins Camp und sagten, dass die Lautsprecher der Ashraf-Bewohner auf Befehl der irakischen Regierung abgestellt werden müßten, damit die Stimmen aus den Lautsprechern der Agenten des Regimes gehört werden können. Der irakische Oberst drohte, dass seine Truppen in das Camp eindringen würden und die Gebäude am Eingang gewaltsam stürmen würden, wenn dem Befehl nicht Folge geleistet würde. Er sagte, dass die Regierung angeordnet habe, dass die Agenten über ihre Lautsprecher sagen können was sie wollen, dass den Ashraf-Bewohnern, aber nicht das gleiche Recht zustehen würde. Als die irakischen Söldner feststellten, dass die Bewohner nicht mit Mord- und Schießdrohungen eingeschüchtert werden konnten, entschlossen sie sich die Bewohner mit Schlagstöcken, Elektroschockstöcken und Eisenstangen anzugreifen und wurden dabei von fünf Humvee Militärfahrzeugen unterstützt. Ihr Versuch, eine Bewohnerin von Ashraf als Geisel zu nehmen schlug fehl, als sie sich zur Wehr setzte und andere Bewohner protestierten.

Vor dem Angriff zitierte der NWRI in einer Presseerklärung aus „Berichten der Botschaft des iranischen Regimes in Bagdad an die terroristische Quds Einheit und das Ministerium für Geheimdienst und Staatssicherheit“, aus denen hervorgeht, dass das Büro des irakischen Premierministers und das vor Camp Ashraf stationierte irakische Armeebatallion zum Schutz der Ashrafbewohner und seine Befehlshierarchie die MOIS-Agenten zu unterstützen und alles Notwendige zu veranlassen habe.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates
17. April 2010