Druck aus Teheran nachgegeben /
Die irakische Regierung ist für dieses Kriegsverbrechen verantwortlich und diejenigen, die diese Anordnungen getroffen haben, machen sich strafbar
Nach einer Anweisung durch den irakischen Ausschuß des Premierministers, welcher für die Unterdrückung der Bewohner von Ashraf verantwortlich ist, sind Lieferungen von Medizin und der Zugang von Ärzten nach Ashraf verboten.
Am Mittwoch, den 25. November, informierte ein Verantwortlicher der Gesundheitsabteilung in der Diyala Provinz die Bewohner von Ashraf über die inhumanen und kriminellen Restriktionen, die über sie verhängt werden. Diese neue Maßnahme bedroht das Leben und Wohlergehen einer großen Anzahl von Bewohnern aus Ashraf. Unter der Aufsicht eines Vertreters der gleichen Abteilung konnte noch Medizin in das Camp kommen, das die Bewohner selbst bezahlt hatten, bis jetzt die neuen Restriktionen verhängt wurden.
Lieferungen von Medizin und der Zugang von irakischen Spezialisten nach Ashraf ist nun verboten, obwohl viele Bewohner weiterhin nach den kriminellen Angriffen auf Ashraf im Juli verwundet sind und einige Patienten schwere Krankheiten wegen der fehlenden Medizin und unzureichender Behandlung haben.
Der irakische Ausschuß, der für die Unterdrückung der Bewohner von Ashraf zuständig ist, steht unter direkter Einflußnahme des regierenden faschistischen Regimes im Iran. Medizinische Beschränkungen für die Bewohner von Ashraf gibt es seit dem Tag, an dem die Verantwortung für ihren Schutz an den Irak übergeben wurde. Der Ausschuß hat kontinuierlich die Restriktionen erhöht und nun steht Ashraf unter einem totalen Bann. Dies ist etwas, was nur von einem teuflischen und menschenverachtenden System wie dem klerikalen Regime erwartet werden kann. Diese Art von Verbrechen erinnern stark an Kriegssituationen oder an Länder, die unter Besatzung stehen.
Die irakischen Einheiten haben in den letzten Monaten Spezialisten am Zugang nach Ashraf gehindert. Diese Spezialisten konnten jahrelang Patienten in Ashraf behandeln. Der irakische Ausschuß erlaubt nur Ärzten der Gesundheitsabteilung aus der Diyala Provinz den Zugang nach Ashraf. Es gibt für diese Ärzte viele Restriktionen und fünf Teams aus der selben Abteilung wurde alleine in diesem Monat der Zugang verwehrt.
Als weitere Form der inhumanen Maßnahme gegen die Bewohner von Ashraf, hat der Ausschuß ebenfalls Labortests für die verwundeten Patienten untersagt. Die Tests werden normalerweise von Laboren in Bagdad anhand von Proben der Patienten durchgeführt. Lieferungen von medizinischer Ausrüstung für das medizinische Zentrum in Ashraf ist ebenfalls untersagt.
Die unterdrückenden Maßnahmen gegen die Bewohner von Ashraf nahmen vor allem nach dem Besuch von Ali Larijani, dem Parlamentssprecher der Mullahs, in Bagdad Anfang November zu. Auf einer Pressekonferenz in Bagdad am 4. November rief er zur Ausweisung der Bewohner von Ashraf in den Iran auf. Seine Aufforderung wurde einige Mal von Kazemi Qomi, dem Botschafter des Regimes in Bagdad, wiederholt.
Der iranische Widerstand wiederholt, dass das Verhindern von medizinischen Leistungen ein naheliegendes Beispiel für ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und ein Kriegsverbrechen ist und dass die irakische Regierung direkt für jeden Schaden an dem Gesundheitszustand der Bewohner von Ashraf, die aus diesen inhumane Restriktionen resultieren, verantwortlich ist. Mitarbeiter und Verantwortliche für die Umsetzung der grausamen Belagerung machen sich vor internationalen Gerichten strafbar.
Der iranische Widerstand ruft wiederholt den Botschafter der USA und die US Streitkräfte im Land, den UN Generalsekretär, den UN Sicherheitsrat, den UN Hohekommisar für Menschenrechte, den Sonderberichterstatter des Generalsekretärs im Irak, die UN Hilfsmission im Irak (UNAMI) und alle Menschenrechtsorganisationen auf, die kriminelle Belagerung von Ashraf zu verurteilen und dringende Maßnahmen zu verabschieden, um sie zu beenden.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
26. November 2009
