Friday, December 2, 2022
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Iran: 100 Hinrichtungen seit Ahmadinejads Amtsübernahme

6 Hinrichtungen durch Erhängen und 2 Todesurteile – Bilanz der unmenschlichen Theokratie der vergangenen Woche

Die staatlichen Medien berichteten, dass die unmenschliche Theokratie im Iran allein 6 Gefangene hingerichtet und 2 weitere zum Tode verurteilt hat. Die Todesurteile wurden gegen eine weibliche Gefangene und gegen einen zur angeblichen Tatzeit 16jährigen Jugendlichen ausgesprochen.

Die Gefangenen wurden in den Städten Kermanshah (3) im Westen, Gorgan (2) im Norden und Gazvin (1) im Nordosten des Landes hingerichtet. Staatlichen Tageszeitungen berichteten am 15. November von der Erhängung eines Mannes, dessen Ehefrau bereits 2003 hingerichtet worden war. Auch die staatlich kontrollierte Tageszeitung Keyhan informierte am 13. November, dass in der Hauptstraße von Gorgan zwei Männer öffentlich gehängt wurden.

Damit starben seit dem Machtantritt Ahmadinejads als Präsident der Theokratie in den letzten fünf Monaten 100 Menschen durch den Strang oder wurden zum Tode verurteilt.

Letzte Woche verabschiedete das Dritte Komitee der UN-Generalversammlung mit scharfen Worten eine Verurteilung der Fortsetzung von Folter und Hinrichtungen im Iran, besonders an Jugendlichen unter 18 Jahren. Das ist ein neuer Beitrag im Sinne der 52. Resolution zur Verurteilung der Menschenrechtsverletzungen in Iran.

Der Nationale Widerstandsrat Iran erinnert daran, dass die unmenschliche Theokratie im Iran 52 Resolutionen der UN Körperschaften unbeachtet ließ, die die andauernden Menschenrechtsverletzungen verurteilen und ruft deshalb zur Übergabe der kriminellen Akte der Menschenrechtsverletzungen des iranischen Regimes an den Weltsicherheitsrat auf, damit adäquate Maßnahmen ergriffen werden können.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Irans
22. November 2005