Thursday, February 9, 2023
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Iran: 19.Jähriger zum Tode verurteilt

hanging_noose_iran75NWRI – Das jüngste Todesurteile gegen einen Jugendlichen, den 19-Jährigen Hossein, steht kurz vor der Vollstreckung. Er beging das angebliche Verbrechen als er 17 war.

In einem von seinem Anwalt veröffentlichten Brief sagt Hossein, dass er unter Folter gezwungen wurde einen Mord zu gestehen, den er niemals begangen hat.

Trotz dieses Briefs erhielt der oberste Gerichtshof der Mullahs am 5. September das Urteil des Gerichtsurteils, dass er schuldig ist und den Tod verdient.

Das iranische Regime ist die einzige Regierung in der Welt, die Minderjährige hinrichtet, obwohl sie ein Mitglied aller Konventionen ist, die dies verbieten.

Seit Jahresbeginn wurden im Iran sechs Jugendliche erhängt; die letzten waren Reza Hejazi und Behnam Zare. Beide Fälle wurden von der Internationalen Gemeinschaft verurteilt.

In einem Kommentar schelte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte (UNHCHR) das unmenschliche Mullah-Regime für die Verletzung von ‚internationalem Recht’ durch das Hinrichten Jugendlicher.

Die Menschenrechtsbehörde drückte große Besorgnis über die jüngsten Hinrichtungen von Jugendlichen aus, sowie über die drohende Hinrichtung zweier weiterer jungen Männer.

„Reza Hejazi wurde vermutlich am 19. August hingerichtet, Behnam  Zare eine Woche später am 26. August. Es wird berichtet, diese jungen Menschen seien erst 15 und 16 Jahre alt gewesen als sie ihre Verbrechen begingen,“ so das UN-Büro.