Saturday, January 28, 2023
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Iran: 31 Hinrichtungen in sechs Tagen nach Beginn der Proteste der Bakhtiari Zwanzig Hinrichtungen allein am 18. Februar

In dem Versuch, die Wut und Unzufriedenheit der Menschen, die Welle der Proteste in vielen Städten des Landes einzudämmen, in dem Bemühen, die Atmosphäre des Terrors noch weiter zu erhitzen, hat das geistliche Regime heute, am 18. Februar in mehreren Gruppenhinrichtungen, die aus verschiedenen Städten gemeldet werden, 20 Gefangene hingerichtet.

 Es wurden im Gefängnis Ghezel Hessar acht, in Bandar Abbas fünf, in Kerman vier und drei Gefangene in Qazvin hingerichtet. 

Am Vortag, Montag, dem 17. Februar wurden in den Gefängnissen Noshahr und Zanjan siebzehn Gefangene erhängt. Der kriminelle Staatsanwalt des Mullahregimes in Noshahr bezeichnete diese Hinrichtungen als „zur Abschreckung anderer statuiertes Exempel “. 

Des Weiteren wurden am 15. Februar zwei Gefangene, 23 bzw. 37 Jahre alt, in der Stadt Karaj im Bezirk Golshahr öffentlich erhängt. Am 13. Februar wurde eine Frau namens Fatema Abbaspour, 45 Jahre alt, in Roudbar nach neun Jahren Gefangenschaft erhängt. Desselben Tages wurden im Bezirk Kouzehgari der Stadt Schiras zwei Gefangene öffentlich erhängt und zwei im Vakilabad-Gefängnis der Stadt Mashhad. 

Damit hat das Mullahregime, seit die Landsleute von der Konfession der Bakhtiari mit ihren Protesten begannen, aus Angst, die Erhebung könnte sich ausbreiten, 31 Gefangene hingerichtet. Die Zahl der seit Anfang 2014 Hingerichteten ist auf 131 gestiegen. 

Der iranische Widerstand fordert die internationale Gemeinschaft, besonders den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, die Vereinigten Staaten, die Europäische Union und die Verteidiger der Menschenrechte in aller Welt auf, gegen die willkürlichen Gruppenhinrichtungen, deren Häufigkeit in diesem Jahr auf einen Höchstwert gesteigert wurde, unverzüglich vorzugehen. Wirtschaftliche und politische Beziehungen mit diesem Regime fortzusetzen und auszubauen, vor diesen menschenfeindlichen Abscheulichkeiten, gleich unter welchem Vorwand, die Augen zu vercließen, nützt zu nichts anderem als dazu, dass das Regime die Gruppenhinrichtungen beibehält und noch weiter steigert; es muss beendet werden. 

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran 

18. Februar 2014