Saturday, December 3, 2022
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Iran: 40 Hinrichtungen in den ersten Januar-Hälfte

21 Hinrichtungen an einem Tag / Siebzehn Häftlinge in Shiraz und Karaj heimlich hingerichtet

Die Welle barbarischer Hinrichtungen durch die Henker, die den Iran beherrschen, hat in den ersten beiden Wochen des neuen Jahres 40 Menschenleben gefordert.

Mindestens 17 von ihnen wurden in den Gefängnissen von Shiraz und im Gohardasht-Gefängnis in Karaj heimlich hingerichtet; das geistliche Regime hat nichts davon berichtet. 

Gestern und heute (14. – 15. Januar) wurden 21 Häftlinge erhängt – sieben kollektiv im Gohardasht-Gefängnis, fünf kollektiv in Shahroud, weitere fünf in Shiraz, zwei in der Stadt Ardebil, einer im Gefängnis von Tabas. In der Stadt Saveh fand eine öffentliche Erhängung statt. 

Die Welle sich steigernder Repression, besonders die barbarische Todesstrafe, dient zu nichts anderem als dem Zweck, die Atmosphäre des Schreckens in der Gesellschaft immer mehr auszubreiten und damit Zorn und Unzufriedenheit des iranischen Volkes, das starkem Druck ausgesetzt ist, niederzuhalten. Die Politik der Befriedung gegenüber diesem unmenschlichen Regime und die Verbreitung der Illusion, die Henker, die den Iran beherrschen, würden sich mäßigen, ermutigt nur die herrschende Clique, die Repression im Iran noch mehr zu steigern. 

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

15. Januar 2014