Tuesday, December 6, 2022
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Iran: 45 Hinrichtungen in fünf Tagen

  • 20 Gefangene wurden in Karaj am 19. Februar hingerichtet und 11 Menschen wurden in Shiraz am 17. Februar hingerichtet

Welle von öffentlichen Massenhinrichtungen in Karaj, Shiraz, Arak, Zahedan, Kermanschah und in anderen Städten

Das Mullah Regime hat mitten in einem ungezügelten Machtkampf und aus Furcht vor Volkserhebungen besonders angesichts der herannahenden Farce der Präsidentschaftswahlen bei immer mehr Hinrichtungen und dem öffentlichen Errichten von Galgen seine Zuflucht gesucht. Das inhumane Regime hat innerhalb von fünf Tagen mindestens 45 hinrichten lassen und damit einen neuen Rekord an Verbrechen und Brutalität aufgestellt.

In Karaj haben Beauftragte des Regimes allein am 19. Februar zwei unbarmherzige Massenhinrichtungen durchgeführt und 20 Gefangene an den Galgen gebracht; es wurden 11 im Gefängnis Ghezzel Hesar und 9 weitere im Gefängnis Goharascht erhängt.

In Shiraz wurden am 17. Februar elf Insassen erhängt. Acht wurden im Adel-Abad Gefängnis exekutiert und drei öffentlich vor den Augen von erschrockenen Menschen aufgehängt.

In Arak wurden am 20. Februar drei Gefangene öffentlich gehängt. Drei Tage zuvor wurden 3 weitere im dortigen Zentralgefängnis erhängt.

In Kermanshah wurden am 20. Februar drei Gefangene erhängt. Am 18. Februar erfuhren neun Gefangene des Diesel Abad Gefängnisses der Stadt von ihrem Todesurteil. Der Ankläger in Kermanschah Malaki drohte mit weiteren Hinrichtungen und fügte hinzu, er werde „ernste Maßnahmen gegen Verbrecher ergreifen, es werde keine Nachsicht geben.“

In Boushehr wurde am 17. Februar ein Gefangener nach sechs Jahren im Gefängnis hingerichtet.

In Zahedan wurden am 16. Februar vier Gefangene im Zentralgefängnis der Stadt exekutiert und am gleichen Tag ein Gefangener mit dem Namen Omar Shahbazi im Sanandaj Gefängnis hingerichtet.

In Ahwaz wurde ein Gefangener, ein Landsmann aus der arabischen Minderheit mit dem Namen Sabah Lovaimi im Karun Gefängnis hingerichtet.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands sagte: Diese kollektiven und willkürlichen Hinrichtungen, besonders vor dem Beginn der 5 + 1 Verhandlungen und der Sitzungsperiode des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen zeigen, dass dieses Regime sich an kein Prinzip und kein Gesetz gebunden fühlt. „Substanzielle und ernsthafte“ Vorschläge westlicher Länder an die Kriminellen, die im Iran regieren, ermutigt diese, ihre Verbrechen verstärkt zu begehen.“ Sie unterstrich, dass es bindende Beschlüsse vom UN Generalsekretär geben müsse, um diese Entwicklung zu beenden. Es sollten umfassende Sanktionen gegen dieses Regime verhängt werden und seine Beamten für diese unmenschlichen Verbrechen durch Prozesse zur Rechenschaft gezogen werden.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran

22. Februar 2013