Tuesday, February 7, 2023
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Iran: 46 Personen in 20 Tagen erhängt

Maryam Rajavi fordert das Ende der Beschwichtigungspolitik gegenüber dem Mullah-Regime

 NWRI – Grausam hat das unmenschliche klerikale Regime am Samstag, den 8. Januar, 4 Häftlinge im Gefängnis von Isfahan erhängt. Einen Tag vorher wurden 2 Häftlinge im Gefängnis von Bouroujerd, im Westen des Iran, erhängt.

Daher beläuft sich die Gesamtzahl der Hinrichtungen in den vergangenen 20 Tagen auf 46. Die Zahl der Hinrichtungen in den ersten acht Tagen des Jahres 2011 beträgt 20. Diese Hinrichtungen trafen 16 Häftlinge in Zahedan, 8 in Qom, 7 in Kermanshah, 4 in Isfahan, 3 in Teheran, 2 in Saveh und 2 weitere in Bouroujerd. Fast die Hälfte dieser Gefangenen wurde der Mohareb (des Krieges gegen Gott) beschuldigt. Während dieser Zeit ergingen Dutzende barbarischer Todesurteile überall im Lande.

Wie folgt kommentiert Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands, die steigende Zahl der Hinrichtungen: Der religiöse Faschismus, der den Iran beherrscht, ist nicht in der Lage, der wachsenden Unzufriedenheit zu begegnen und hat daher die Zahl der barbarischen Hinrichtungen und Erhängungen in der Öffentlichkeit zunehmen lassen, um eine Atmosphäre von Terror und Angst zu erzeugen. Das Regime ist nicht in der Lage zu verstehen, daß der Griff nach solcher mittelalterlichen Grausamkeit die Entschlossenheit des iranischen Volkes, die velayat-e faqih (die absolute Herrschaft des Klerus) zu verwerfen, nur stärken kann.

Sie appellierte an den Generalsekretär der Vereinten Nationen, den Sicherheitsrat, die Europäische Union und die Vereinigten Staaten, die Hinrichtungen zu verurteilen und wiederholte, daß die Beschwichtigung eines Regimes, das für die moderne Humanität ein Schandfleck ist und in Hinrichtungen und Brutalität einen traurigen Rekord hält, beendet werden muß. Schweigen und Untätigkeit gegenüber diesen Grausamkeiten können das Regime nur zu noch mehr Folter, Hinrichtungen und Morden ermutigen, betonte Frau Rajavi.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran
den 9. Januar 2011