Friday, December 2, 2022
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Iran: An vier Stellen der Stadt Kermanshah wurden fünf Männer öffentlich ausgepeitscht

NCRI – Die Schergen des iranischen Regimes haben an vier Stellen der im Westen gelegenen Stadt Kermanshah fünf Männer zugleich öffentlich ausgepeitscht,

weil sie im heiligen Monat Ramadan in der Öffentlichkeit gegessen hatten; so berichtet am Montag die staatliche Nachrichtenagentur Mehr. 

Ein Justizbeamter der Provinz wurde wie folgt zitiert: „Die Fünf hatten in der Öffentlichkeit gegessen; die Auspeitschung wurde an vier Stellen der Stadt Kermanshah durchgeführt.“

Ali Ashraf Karimi sagte: „Die Urteile wurden an zweien der Überführten auf dem Mowbahar-Platz ausgeführt, eines auf dem Azadi-Platz, eines auf dem Ferdowsi-Platz sowie eines an der Kreuzung Motahari.“ 

Karimi nannte nicht die Namen der Opfer, gab auch keine Auskunft über ihre Prozesse.

Auch erteilte das iranische Regime am letzten Sonntag in der im Norden gelegenen Stadt Babolsar einem Mann 70 Peitschenhiebe, nachdem ein Gericht ihn dazu wegen Kaugummi-Kauens im heiligen Monat Ramadan verurteilt hatte. 

Der Mann hatte vor dem Gericht gesagt, er sei zur Zahlung einer Buße bereit, obwohl er nicht zum Fasten verpflichtet war, weil er sich auf Reisen befand. Doch das Gericht wies seinen Appell zurück. 

Seit Beginn des heiligen Monats Ramadan haben die Polizei des iranischen Regimes und Mitglieder der paramilitärischen Bassij-Miliz das iranische Volk unter verschiedenen Vorwänden mißhandelt. In einer Reihe solcher Fälle kam es zu Zusammenstößen zwischen Jugendlichen und Regime-Agenten. 

Die Zunahme unmenschlicher Strafen und Hinrichtungen zeigt weiterhin an, daß die westliche Beschwichtigungspolitik, solange sie die katastrophale Menschenrechtssituation im Iran ignoriert, die im Iran herrschenden Mullahs nur ermutigt.