Sunday, February 5, 2023
StartNachrichtenWiderstandIran: Bürgeraufstand in Marivan jetzt schon 6 Tage

Iran: Bürgeraufstand in Marivan jetzt schon 6 Tage

Lion and Sun official symbol of the NCRIBürger brannten Fahrzeuge der IRGC aus

Maryam Rajavi lobt den mutigen Aufstand der Bürger Marivans und ruft weitere Städte landesweit auf sie zu unterstützen

NWRI – Der weit reichende Aufstand der Bürger in der Stadt Marivan im Nordwesten Irans geht in den sechsten Tag. Am Freitag gerieten die Einwohner mit Einheiten der Islamischen Revolutionsgardisten (IRGC) aneinander und brannten zwei derer Fahrzeuge nieder. Die Menschen in Marivan riefen die anderen kurdischen Städte auf, ihr Gespartes von den Banken des Regimes abzuheben und sich zu weigern ihre Rechnungen zu zahlen.
Das Mullah Regime zog frische Truppen aus den nahen Städten Saqqez und Orumieh ab und brachte sie in Marrivans Garnison unter.

Durch einen nicht angekündigten Ausnahmezustand wurden die Straßen in Marivan schwer von IRGC Truppen und paramilitärischen Bassij Truppen besetzt. 25 Einwohner, meist Jugendliche, wurden verhaftet.

Verlässlichen Quellen zufolge begann dies alles am 2. März mit einem umfassenden Streik der Bewohner der Grenzstadt Marvians, besonders der Händler gegen die Lebensbedingungen, Arbeitslosigkeit und steigende Kosten.

Agenten des Geheim- und Sicherheitsdienstes (VEVAK / MOIS) befürchteten die Ausweitung des Protests und griffen die Leute an und verhafteten zahlreiche.
Am 3. März schlossen Ladenbesitzer ihre Geschäfte als Protest gegen Grenzschließungen, die ihr Geschäft stark beeinflussten. Anschließend marschierten die Protestierenden zum Regierungsbüro und begannen einen Sitzstreik.

Maryam Rajavi, Präsidentin des iranischen Widerstands lobte den Aufstand in Marivan und rief weitere Menschen der Provinz Kurdistan, sowie andere Städte Irans auf, sie zu unterstützen. Sie sagte, das iranische Mullah Regime habe mit seiner bürgerfeindlichen Politik, die gestohlenen mehreren zehn Milliarden von Dollern vom Vermögen des iranischen Volkes in sein Atomwaffenprogramm, häusliche Unterdrückung und den Export von Fundamentalismus und Terrorismus investiert. Dieses Regime habe mit seiner ausufernden Plünderung nichts als ökonomischen Niedergang und  weit reichende Verarmung von Millionen Iranern gebracht.

Rajavi rief den UN Sicherheitsrat, das UN Hochkommissariat für Menschenrechte und alle weiteren zuständigen internationalen Behörden, sowie Arbeitsunionen auf, die Unterdrückung der Menschen in Kurdistan zu verurteilen. Außerdem rief sie zu sofortigen Maßnahmen zur Freilassung der Inhaftierten auf.

Büro des Nationalen Widerstandsrats Iran
8. März 2009