Wednesday, December 7, 2022
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Iran: Bürgerproteste in Sanandaj und an der Teheran-Universität gegen den Mord von Mahsa Amini

Nach dem Mord von Mahsa Amini durch unterdrückende Sicherheitskräfte trafen sich Studenten der Teheran-Universität und marschierten zum Campus der Universität

Die Einwohner von Saqqez begannen gestern, am 17. September, in den frühen Morgenstunden mit ihren Protesten und Demonstrationen und setzten sie bis spät in die Nacht fort.

Agenten des Regimes hinderten Autos daran, Saqqez zu betreten und zu verlassen. Repressive Kräfte setzten Anti-Aufstand Einheiten auf Motorrädern ein und griffen Menschen an und feuerten Kugeln und Tränengas ab.

Mehrere Demonstranten wurden festgenommen und mindestens zehn Personen verletzt. Frauen waren bei den Protesten stark vertreten. Unter dem Ruf „Tod für Khamenei“ warfen Demonstranten Steine auf ein Bild von Khameneis und zündeten es an.

Sie stellten sich den kriminellen Agenten, während sie „Tod dem Diktator“, „Schande über dich, Schande über dich!“, „Ich werde jeden töten, der meine Schwester getötet hat“ und „Märtyrer sterben nie“ riefen.

Am Samstagabend erhoben sich die Menschen von Sanandaj und gingen auf die Straße, wobei sie „Saqqez ist nicht allein, Sanandaj unterstützt“, „Sanandaj unterstützt Saqqez“, „Tod Khamenei“, „Tod dem Diktator“ und „Ich werde den töten, der auch meine Schwester getötet hat“ riefen.

Repressive Sicherheitskräfte griffen die Demonstranten an, indem sie Tränengas abfeuerten und das Feuer eröffneten. Daraufhin stellten sich die Menschen ihnen entgegen, indem sie die Straße blockierten, Steine warfen und Transparente des Regimes und Plakate von Qassem Soleimani herunterrissen.

Mehrere Demonstranten wurden verletzt und mehrere Personen festgenommen. Trotz des harten Durchgreifens setzten die Menschen von Sanandaj ihren Aufstand die ganze Nacht hindurch fort.

Um die Ausbreitung der Proteste zu verhindern, hat das Mullahregime das Internet in Saqqez und Sanandaj gestört und in einigen Gebieten abgeschaltet.

Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI), grüßte das protestierende Volk von Saqqez und Sanandaj und die Studenten der Teheraner Universität, die gegen die Ermordung von Mehsa protestierten und skandierten: „Der Iran ist blutgetränkt, von Kurdistan bis Teheran“. Sie sagte, dass sich mutige Frauen und Jugendliche gegen die Unterdrückung durch die Mullahs auflehnen. Khamenei, Raisi und andere Führer des Regimes müssen für vier Jahrzehnte Blutvergießen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Rechenschaft gezogen werden. All dieses Blutvergießen wird sich in eine Flut verwandeln, welche die religiöse Diktatur für immer beenden wird.“

Frau Rajavi forderte die bevorstehende Sitzung der Vollversammlung der Vereinten Nationen auf, unverzüglich Maßnahmen gegen die Gräueltaten des iranischen Regimes gegen Frauen zu ergreifen und betonte, dass das Dossier der Verbrechen dieses Regimes an den Sicherheitsrat verwiesen und seinen Führern vorgelegt werden sollte, damit den Menschen Gerechtigkeit widerfährt.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
18. September 2022