Monday, November 28, 2022
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Iran: Die Korruption kann nicht mehr verborgen bleiben; sie kann nicht mehr geleugnet werden

Das Volk des Iran veranstaltet Demonstrationen gegen die Regierung un die von ihr betriebene Korruption. Sie ist weit verbreitet und auf allen Ebenen der Führung vorhanden. Sie hat eine größere wirtschaftliche Krise hervorgerufen – mit ernsten finanziellen Folgen für das Volk.

Immer mehr Iraner geraten in den Zustand der ‚absoluten Armut‘. Viele haben die Ersparnisse ihres ganzen Lebens aufgebraucht, nur um zu überleben. Viele sorgen sich darum, woher ihre nächste Mahlzeit kommen soll oder wie sie ihre Miete bezahlen werden. Beunruhigende Berichte aus dem Iran besagen, daß Menschen ihre Nieren und andere Körperteile verkaufen, um durchzukommen. Verzweifelte Zeiten bedeuten für das Volk des Iran verzweifelte Maßnahmen.

Das religiöse Regime macht für die wirtschaftliche Lage des Landes die internationalen Sanktionen und die ausländischen Mächte verantwortlich. Doch das trifft entschieden nicht zu. Die internationalen Sanktionen wurden erst vor kurzem wieder in Kraft gesetzt. Vor einigen Jahren, als – während der Amtszeit des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama – die Sanktionen aufgehoben wurden, da wurden Milliarden Dollar frei; sie hätten die Lage des iranischen Volkes bedeutend verändern können.

Doch das Regime hat wie immer die Interessen des Volkes in den Wind geschlagen und gewaltige Geldsummen zur Finanzierung des Terrorismus und zur Unterstützung von Gruppen terroristischer Helfer und Milizen in der Region verbraucht.

Die Lage im Iran verändert sich; das religiöse Regime muß zugeben, daß es zu größeren Engpässen gekommen ist. Es kann gewisse Angelegenheiten nicht länger leugnen – z. B. die verbreitete Unterstützung, die der iranische Widerstand erfährt, den es stets als unbedeutend und folgenlos hingestellt hatte.

Zu Beginn dieser Woche veröffentlichte die Handelskammer Teherans einen Bericht über den Index der Wahrnehmung von Korruption in einigen Ländern des Nahen Ostens sowie anderen Ländern der Welt. Ein hohes Maß der in Syrien vorhandenen Korruption ist auf die dortige Präsenz des Iran zurückzuführen. Sie hat den syrischen Präsidenten Bashar al Assad ausstaffiert und seinen Truppen riesige Geldsummen zur Verfügung gestellt.

Das Regime hat dort Maßnahmen einer „Hoffnungs-Therapie“ ergriffen, d. h., daß man den Leuten nicht die Wahrheit sagt und ihnen verläßliche Daten vorenthält. Unentwegt betreibt das Regime Kampagnen der Desinformation; sie sind manchmal erfolgreicher als zu anderen Zeiten, doch ihr Ziel bleibt sich immer gleich: Das Regime will die Wirklichkeit vor der internationalen Gemeinschaft verbergen.

Das Volk des Iran aber hat dazu beigetragen, daß die internationale Gemeinschaft über die Lebenswirklichkeit seines Landes aufgeklärt wird. Unterstützt vom iranischen Widerstand, hat das Volk die zum Regime gehörende Korruption und bösartige Praxis aufgedeckt, die die Menschen ruiniert. Betrüblicherweise wird die internationale Gemeinschaft von der Presse der Welt nicht informiert; sie scheint größtenteils die Realität zu ignorieren.

Der Wandel des Regimes kommt näher; er wird von dem entschiedenen Volk des Iran vorangetrieben.