Sunday, November 27, 2022
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IRAN: Drei Gefangene in Karaj erhängt

Das Regime der Kleriker hat am Mittwoch drei Gefangene in einem Gefängnis in der Stadt Karaj, nordwestlich der Hauptstadt Teheran, erhängen lassen.

 

Die drei Männer, alle zwischen dreißig und vierzig, wurden nicht namentlich genannt. Die Justiz des iranischen Regimes hat ausgesagt, dass die Männer erhängt wurden, nachdem ihre Zeit im Gefängnis abgelaufen ist.

Sie wurden im Gohardasht Gefängnis erhängt.

 Eine Verlautbarung  des Büros des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte Zeid Ra’ad Al Hussein vom Mittwoch besagt: „Nach den Berichten wurden im Iran bisher in diesem Jahr 600 Personen hingerichtet. Im vergangenen Jahr wurden mindestens 753 Menschen in dem Land hingerichtet“.

In dem Gefängnis ließ das fundamentalistische Regime im Iran am Montag auch  eine junge iranische Mutter erhängen. 

Fatemeh Haddadi, 39, war zuvor im Qarchak Gefängnis für Frauen in Varamin, südöstlich von Teheran, in Haft.

Am Sonntag (den 9. August) holten Wärter Frau Haddadi aus der Halle 6 des Qarchak Gefängnisses unter dem Vorwand, sie ins medizinische Zentrum zu bringen. Sie wurde in das Gohardasht (Rajaishahr) Gefängnis in Karaj gebracht und dort einen Tag später hingerichtet, so die Internetseite der Organisation der Volksmudschahedin des Iran, PMOI (Mujahedin-e Khalq, MEK).

Frau Haddadi, die eine Tochter hatte, verbrachte die letzten acht Jahre im Gefängnis.

Es gibt unbestätigte Berichte, dass neun weitere Männer zusammen mit Frau Haddadi am Montag in Gohardasht erhängt wurden.