Monday, November 28, 2022
StartNachrichtenWiderstandVIDEO: Botschaft von Maryam Rajavi: Das Massaker im Jahr 1988 an politischen...

VIDEO: Botschaft von Maryam Rajavi: Das Massaker im Jahr 1988 an politischen Gefangenen im Iran

Maryam Rajavi: Heute rufen die von ISIS begangenen Gräueltaten die Empörung der Menschen in der ganzen Welt über die Brutalität religiöser Fundamentalisten hervor. Vor drei Jahrzehnten war es jedoch Khomeini, der die Grundlage für diese Art von Barbarei  legte, in dem er ein Massaker an Tausenden und Abertausenden iranischer Jugendlicher veranlasste,

nachdem er fanatische Fatwas ausgesprochen hat.

Damals war der jetzige Oberste Führer des Regimes Ali Khamenei Präsident und er begrüßte öffentlich das Massaker von 1988 mit den Worten: „Wir richten Gefangene hin und wir haben darüber keinen Streit“. Der derzeitige Präsident des Regimes Hassan Rohani war zu der Zeit Vertreter des amtierenden Hauptkommandeurs der Bewaffneten Kräfte und höherer Vertreter des Regimes. 

Die Wahrheit ist, dass beide Fraktionen des Regimes bei dem Massaker an politischen Gefangenen beteiligt gewesen sind. 

Transskript der Video Botschaft von Frau Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)  zum Gedenken an die Opfer des Massakers von 1988 an den politischen Gefangenen im Iran, die zum größten Teil Mitglieder der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) waren:

Meine lieben Landsleute,

Angehörige der Märtyrer und politischen Gefangenen,

am 27. Jahrestag des Massakers an 30.000 politischen Gefangenen wollen wir der Helden und Heldinnen gedenken, die leuchtende Symbole der Ausdauer gegen den religiösen Faschismus sind. 

Im Jahr 1988 erließ Khomeini nach seiner Zustimmung zum Waffenstillstand im Krieg zwischen dem Iran und dem Irak eine Fatwa, nach der eine Gruppe nach der anderen der PMOI und von anderen politischen Gefangenen umgebracht werden sollten, weil sie sich weigerten, sich der religiösen Diktatur zu unterwerfen. Sie blieben standhaft und haben damit ein bemerkenswertes Kapitel zu den Annalen der Geschichte des Iran beigetragen.

Heute rufen die Bilder der von ISIS begangenen Gräueltaten die Empörung der Menschen in der ganzen Welt über die Brutalität religiöser Fundamentalisten hervor. Vor drei Jahrzehnten war es jedoch Khomeini, der die Grundlage für diese Art von Barbarei  legte, in dem er ein Massaker an Tausenden und Abertausenden iranischer Jugendlicher veranlasste, nachdem er fanatische Fatwas ausgesprochen hat.

 

Damals war der jetzige Oberste Führer des Regimes Ali Khamenei Präsident und er begrüßte öffentlich das Massaker von 1988 mit den Worten: „Wir richten Gefangene hin und wir haben darüber keinen Streit“. Der derzeitige Präsident des Regimes Hassan Rohani war zu der Zeit Vertreter des amtierenden Hauptkommandeurs der Bewaffneten Kräfte und höherer Vertreter des Regimes. 

Die Wahrheit ist, dass beide Fraktionen des Regimes bei dem Massaker an politischen Gefangenen beteiligt gewesen sind. 

In den vergangenen 27 Jahren war es durchweg ein Lackmustest der Loyalität gegenüber der Institution des velayat-e-faqih (der absoluten Herrschaft des Klerus), dass man diesen Genozid verteidigt hat. Es ist tatsächlich so, dass alle internen Fraktionen des Regimes, darunter die falschen Reformisten, die so genannten Grünen, dieses Massaker als festen Bestandteil ihrer Identität und Geschichte betrachtet haben.  Aber zur Wirklichkeit gehört auch, dass die Mullahs niemals ihre Rolle bei dem Töten reinwaschen können; noch wird das iranische Volk diesen manifesten Fall eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit vergessen.

Und schließlich ist ein weiterer Teil der Wirklichkeit das nicht zu rechtfertigende Schweigen der westlichen Regierungen, um das Regime zu besänftigen, und ebenso das der Vereinten Nationen. Auch sie müssen verantwortlich gemacht werden.

Heute werden die geliebten Mütter und Angehörigen der Opfer daran gehindert, die anonymen Gräber ihrer Kinder zu besuchen. Die herrschenden Mullahs tun ihr Äußerstes, um die Beweise dieses schrecklichen Verbrechens gegen die Menschlichkeit zu verwischen. Sie zerstören sogar noch die anonymen Gräber, um alle Spuren zu beseitigen. Aber es wird unmöglich sein, dieses herausragende Ereignis der iranischen Geschichte einfach wegzuwischen. Das kommt daher, dass es das Blut ist, das 1988 vergossen worden ist, das die Vergangenheit von der Zukunft scheidet und das eine Linie zieht zwischen Diktatur und Freiheit. Das immer wieder hervortretende Blut dieser Märtyrer bedroht die Existenz der Mullahs weiterhin und dient als Quelle der Inspiration für den Kampf und das Aufbegehren der jungen Generation im Iran, um die erdrückende Herrschaft der Mullahs abzuwerfen. Der Friedhof Kharavan oder irgendein anderer Ort, an dem diese Helden und Heldinnen ihren Frieden gefunden haben, werden verehrte Schreine für das iranische Volk sein. Ihr heiliges Andenken wird Zeugnis tragen für das Aufdämmern der Freiheit im Iran.

Es ist auch ein Jahrestag der patriotischen Operation „Ewiges Licht“ im Jahr 1988 und wir grüßen die Märtyrer, deren denkwürdiger Kampf einen bleibenden Albtraum für die religiöse Diktatur der Mullahs geschaffen hat, dass sie gestürzt werden.

Die verehrten Märtyrer des Ewigen Lichtes haben einen bemerkenswerten Kampf in der Geschichte des Widerstands des iranischen Volkes gewagt. Sie haben die niemals endende Fähigkeit vom Menschen zur Tapferkeit und zum Bringen von Opfern gezeigt, um den Triumph der Freiheit sicherzustellen. Männer und Frauen, die „Nein“ zum Regime gesagt haben und ihr unwiderruflichen Gelöbnis abgegeben haben, die Sache der Freiheit zu verteidigen.

In welchem Ausmaß auch immer die Mullahs das Volk im Iran töten, foltern und unterjochen werden und wie sehr auch immer sie den Terrorismus und den Krieg in der Region anfachen werden, sie können ihrem Schicksal, gestürzt zu werden, nicht entgehen. Das liegt daran, dass der Ozean an Blut der wertvollsten Kinder des Iran, der  PMOI und anderer Aktivisten das Regime für immer aller Legitimation und Stabilität beraubt hat.

In den letzen Jahren hat Khamenei, der vorausgeahnt hat, dass er den Giftbecher des nuklearen Rückzugs trinken muss, bei mehreren Gelegenheiten versucht, eine mächtige Kraft, die gegen das Regime kämpft, zu zerstören, nämlich die PMOI Mitglieder in Ashraf, und damit der Drohung des Sturzes den Stachel zu nehmen. Jedoch hat die Standfestigkeit der Freiheitskämpfer der PMOI und die Wachsamkeit der Unterstützer des Iranischen Widerstands in der ganzen Welt die Verschwörungen des velayat-e-faqih vereitelt, die darauf zielten, den Völkermord von 1988 zu wiederholen, ein Rückschlag, der einer der Hauptgründe für die Ausweglosigkeit des Regimes und für die Krisen ist, die es in seiner Gänze bedrängen.

Es ist die große Verpflichtung des Iranischen Widerstands, jeden Tropfen des Bluts, das von den Leibern dieser Märtyrer vergossen worden ist, in eine Kraft für die Freiheit und den Sieg im Iran und in die Sicherung des Triumphs ihrer Sache zu verwandeln.

An dem Tag werden die Helden und Heldinnen, die 1988 umgebracht worden sind, in den riesigen Wellen der Bewegung des iranischen Volkes und seiner Armee zur Befreiung anwesend sein und sie werden dem Fundamentalismus, der Tyrannei und der Unterdrückung ein Ende setzen. Von Monireh Rajavi, die nur deshalb erhängt worden ist, weil sie die Schwester von Massoud Rajavi war, bis zu den Tausenden, die die hängende Schlinge im Namen von Massoud geküsst haben, und den 120.000 Märtyrern, die ihr Leben für die Sache der Freiheit gegeben haben.

Wie Massoud Rajavi (der Führer des Iranischen Widerstands) in seiner neuesten Botschaft gesagt hat: „Das Volk des Iran wird nicht mit irgendetwas zufrieden sein, das weniger ist als der Sturz der religiösen Diktatur der Mullahs und der Errichtung der Freiheit und Volkssouveränität“.

Der Kampf für die Freiheit, der Sturz des Kalifen des Fundamentalismus, freie Wahlen und der Entwurf ein Verfassung für eine neue Republik durch die Nationale konstituierende und gesetzgebende Versammlung sind die unverbrüchlichen Rechte des iranischen Volkes.

Gruß den Märtyrern des Massakers von 1988

Gruß der Freiheit

Gruß dem Volk im Iran