Friday, December 9, 2022
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Iran: Folter und unmenschliche Bedingungen im Esfahan Gefängnis

Isfahan, IranZwei Gefangene unter der Folter gestorben, zwei weitere Insassen begehen Selbstmord unter den harten Arbeitslagerbedingungen

Ein Gefangener mit dem Namen Ahmad Alizadeh, 50, starb als Ergebnis der Folter und der schlechten Behandlung in Zelle 3 des zentaliranischen Gefängnisses am 21. Mai in den späten Abendstunden. Dies berichten Quellen im Iran.

Sein Tod kam nur einen Monat nach seiner Verhaftung. Er wurde brutaler Folter durch die unterdrückenden Wärter unterzogen. Dazu gehört Nasser Saidi-Far, der stellvertretenden Gefängnisoffizier sowie der neue Zellentraktmanager und Revolutionsgardist Assadi.

Ihm wurde medizinische Hilfe verweigert und die Beschwerden anderer Gefangener, ihn in das Krankenhaus zu bringen, wurden ignoriert. Der hilflose Gefangene starb schließlich an seinen Verletzungen unter den Augen seiner Mitgefangenen.

Die kriminellen Aktionen wurden vom Manager des Zellentraktes, Mohsen Mosafer, einem Soldaten, angeordnet. Zusammen mit seinen Agenten hat er die Unterdrückung und den Druck auf die Gefangenen erhöht.

Am 18. Mai begangen zwei junge Gefangene, Hamid Rahmani, 32, und Hamid Jodaki, 30, Selbstmord in ihren Einzelzellen im Assad Abad Arbeitslager, dass zum Zentralgefängnis in Esfahan gehört. Sie wurden intensiver körperlicher und psychischer Folter unterzogen, die sie schließlich dazu brachte, sich das Leben zu nehmen. Die Gefängniswärter dieses mittelalterlichen Lagers versuchten zu verhindern, dass Berichte über ihren Tod an die Öffentlichkeit gelangten. Am 10. Mai wurde ein anderer Gefangener mit dem Namen Babak Faroukhi im gleichen Lager aufgrund von Schlägen durch die Gefängniswärter ermordet. Er war ebenfalls nach der Folter schwer erkrankt.

Zusätzlich sind die Gefangenen durch die harten und qualvollen Arbeitsbedingungen unter ständigem psychischem und physischem Druck. Einige der Gefängniswärter der Revolutionsgarden, die an Folter und Verfolgung der Gefangenen beteiligt sind, sind: Asghar Kianpour, Daryoush Abdullahi und Asghar Montazeran.

Der Iranische Widerstand ruft alle Menschenrechtsorganisationen auf, notwendige Maßnahmen zu unternehmen, um das Leben der hilflosen Gefangenen im Iran zu schützen. Er ruft ebenfalls den UN Generalsekretär und den Hochkommissar für Menschenrechte in der UN auf, eine internationale Faktenfindungskommission zu gründen, die den entsetzlichen Zustand in den Gefängnissen und die Berichte über Folterungen im Iran in diesen Gefängnissen untersucht.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
22. Mai 2009