Thursday, December 1, 2022
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IRAN: Früherer Chef des IRGC bezeichnet den Einmarsch in den Irak nach der Eroberung von Khorramshahr als Fehler

NWRI – Mohsen Rezai, Sekretär des Staatlichen Schlichtungsrats, der während des Krieges zwischen Iran und Irak auch als Kommandeur der Revolutionsgarden (IRGC) tätig war, hat den Einmarsch in den Irak nach der ‚Befreiung von Khorramshahr‘ als Fehler bezeichnet.

In einem Interview mit dem staatlichen „Khabar News Network“ am 24. September äußerte Rezai: „Wir hätten in den Irak nicht einmarschieren dürfen, stattdessen hätten wir ankündigen sollen, dass wir in den Irak einmarschieren, wenn die irakische Regierung nicht unsere Forderungen erfüllt“.
Was die Entscheidung, Truppen des Regimes in den Irak zu schicken, anbetrifft, räumte Rezai in diesem Interview danach ein, dass der Einmarsch in den Irak auf die „Unerfahrenheit“ iranischer Politiker  zurückzuführen gewesen sei.
Diese Äußerungen des früheren Kommandeurs des IRGC erfolgen zu einem Zeitpunkt, da Vertreter des Regimes gerade die Entscheidung verteidigt haben, Truppen des Regimes in den Irak zu schicken und den Krieg zwischen Iran und Irak nach der „Befreiung von Khorramshahr“ fortzusetzen.
Demgegenüber gab der frühere Kommandeur des IRGC an, Khomeini habe geglaubt, dass der Krieg fortgesetzt werden müsse, bis Saddam gestürzt sei.
Diese Feststellungen werden von Rezai getroffen zwei Jahrzehnte, nachdem das Mullah-Regime zwei Millionen Menschen in den Krieg entsandt und Milliarden Dollar für einen unpatriotischen Krieg aufgewendet hat.