Friday, December 9, 2022
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Iran: Funksignale, die das Satellitenfernsehen stören, werden für die Todesfälle beim Sandsturm in Teheran verantwortlich gemacht

NCRI – Signale zur Störung des Satellitenfernsehens, mit denen oppositionelle Sender im Iran blockiert werden, hinderten den Wetterdienst des Regimes im Juni daran, einen Sandsturm in Teheran vorauszusagen,

bei dem mindestens fünf Menschen getötet wurden. 

In einem Bericht, der dem Parlament des iranischen Regimes vorgelegt wurde, gab der Wetterdienst an, er sei wegen der Lärmsignale der Störsender unfähig gewesen, den Sturm vorherzusagen – so berichtete die staatliche Nachrichtenagentur ISNA. 

Regierungsvertreter hatten bereits zugegeben, daß die Störsignale, die sie aussenden, negative Folgen haben. 

Der schwere Sandsturm, der im vorigen Monat Teheran heimsuchte, tötete mindestens fünf Menschen. Windböen mit Tempo von 70 Meilen pro Stunde ließen Menschen nach Schutz rufen und zerstörten an 50 000 Häuser. Die Stadt befand sich für einige Minuten in vollkommener Dunkelheit. 

Offenbar mehren und verschlimmern sich die Sandstürme im Iran. Im Vergleich mit den vergangenen Jahren 30 Jahren nahm ihre Zahl zwischen 2000 und 2009 bemerkenswert zu.

Fachleute sagen, der Klimawandel sei nicht die einzige Ursache dieser Zunahme. Auch die Strategien des Regimes in der Landwirtschaft und Wasserversorgung trügen erheblich zu den Umweltbelastungen bei, die die Sandstürme begünstigten.