Friday, December 2, 2022
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Iran: In einer Stadt des Nordes wurden vier Häftlinge erhängt

NCRI – Die Henker des iranischen Regimes erhängten am Sonntag vier Männer im Hauptgefängnis der Stadt Rasht,

im Norden des Iran. 

Der Leiter der Justiz in der Provinz Gilan nannte die Namen der Häftlinge nicht, erklärte jedoch, sie alle seien wegen Drogendelikten verhaftet worden. 

Die Berichte der staatlichen Nachrichtenmedien teilten mit, die Häftlinge seien 32, 46, 44 bzw. 32 Jahre alt gewesen. 

Seit Hassan Rouhanis Amtsantritt wurden mehr als 1000 Häftlinge hingerichtet; die Nachrichten über die Hinrichtung vieler Häftlinge hören nicht auf.

Mindestens 27 Frauen und 12 Häftlinge, die in der Zeit ihrer Verhaftung noch Jugendliche waren, sowie 20 politische Gefangene sind unter den Hingerichteten; 57 der Hinrichtungen wurden öffentlich vollzogen. In dieser Zeit wurde eine Reihe von Häftlingen durch Folter getötet. 

In einer Botschaft anläßlich des Welt-Tages gegen die Todesstrafe (10. Oktober 2014) erklärte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands, die religiöse Diktatur, die den Iran beherrsche, sei mit bezug auf ihre Geschichte, Ideologie, ihre Gesetze und ihre tägliche Politik als Regierung der Hinrichtungen zu charakterisieren. 

Der Leiter der Abteilung für Politik und Regierungsbeziehungen bei Amnesty International erklärte unlängst: „Der Iran verletzt reihenweise die Menschenrechte“. Er fügte hinzu: „Präsident Rouhani hat versucht, sich als milde, reformorientierte Persönlichkeit darzustellen; doch die brutale Wirklichkeit liegt darin, daß der Iran im Durchschnitt zwei Personen am Tag erhängt – die überwältigende Mehrheit davon nach unfairen Gerichtsverfahren.“