Monday, November 28, 2022
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Iran: Luftverschmutzung läßt Todesrate in Teheran steigen

NWRI – Die Luftverschmutzung in Teheran läßt 2700 Menschen im Jahr sterben (bzw. 52 Pro Woche), das zeigen aktuelle Zahlen, die veröffentlicht wurden. Die iranische Hauptstadt zählt damit laut des Berichtes der Weltgesundheitsorganisation zu den am stärksten verschmutzen Hauptstädten der Welt. 

 

Ein Vertreter der Teheraner Stadtverwaltung sagte, dass zwischen 150 bis 170 Menschen am Tag an der Verschmutzung sterben und dass diese Rate in den Spitzenzeiten der Verschmutzung noch einmal um 10 Prozent höher liegt. 

Für diese Zustände machte er das schlecht ausgebaute öffentlich Nahverkehrsnetz, die schlechte Qualität des Benzins und Dieselbenzin und die schlechte Ausrüstung der Fahrzeuge verantwortlich. Sie sorgen bei Millionen Bürgern für Gesundheitsprobleme, vor allem unter Kindern, älteren und kranken Menschen. 

In der Stadt Ahvaz ist es noch dramatischer. Alleine am 5. November wurden 50 Menschen in die Krankenhäuser der Stadt eingeliefert, weil die Luftverschmutzung zu hoch war.

Der Vorsitzende des Gesundheitsamtes in der Provinz sagte, dass in Ahvaz 5000 Menschen dringend medizinische Hilfe brauchen. Die WHO nannte Ahvaz in seinen Bericht als die am schlimmsten verschmutzte Stadt der Welt. 

Die iranischen Städte Kermanshah, Sanandaj und Yasouj zählten ebenfalls zu den am meisten verschmutzten Städten in der WHO Studie, die im Wirtschaftsteil der Webseite Quartz veröffentlicht wurde.