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Iran: Maryam Rajavi fordert zum Handeln auf – 25 Frauen wurden mit Säure besprüht

Maryam Rajavi fordert die internationalen Organisationen, die die Menschenrechte und die Frauenrechte verteidigen,

auf, diesen blinden Staatsterrorismus zu verurteilen und das geistliche Regime zur Beendigung dieser gegen iranische Frauen gerichteten Barbarei zu drängen

NCRI – Die Opfer der neuen Welle von Säureüberfällen, verübt von organisierten kriminellen Banden, die mit dem iranischen Regime verbunden sind, befinden sich in mindestens 25 Städten der Provinzen Isfahan, Kermanshah und Teheran. 

In der Stadt Isfahan besprühten die Angreifer die Gesichter von 15 Frauen und Mädchen. Durch das letzte Verbrechen dieser Art in der Stadt wurde am Sonntag (den 19. Oktober) eine junge Frau getötet. 

Sie ging mit zwei anderen auf der Sheikh-Sadoog-Straße in Isfahan, als ein Säureüberfall sie traf. Die junge Frau starb an Brustverletzungen; die beiden anderen wurden an Gesicht und Händen verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. 

Den Opfern dieses schändlichen Verbrechens, denen schwerere Verletzungen beigebracht wurden und der Verlust des Augenlichts droht, wird angemessene Behandlung vorenthalten. 

Widersprüchliche Auskünfte seitens der Vertreter des geistlichen Regimes entlarven die Rolle, die es bei diesen Verbrechen spielt. 

Am Samstag-Abend wurde eine Reihe dieser Verbrecher, die Säureflaschen mit sich führten, in der Isfahaner Mehrdad-Straße von Menschen nach einem Verkehrsunfall festgehalten und der lokalen Polizeistation übergeben. 

Doch der Sprecher der Justiz des Regimes, Mohseni Eje’i, gab bekannt, es sei im Zusammenhang mit den Säure-Attacken in Isfahan niemand verhaftet worden. 

Einige Stunden vor dieser Erklärung erklärte der Sprecher des Innenministeriums, Morteza Mir-Bagheri, es seien in Isfahan drei oder vier Personen im Zusammenhang mit diesen Überfällen festgenommen worden. 

Ein Polizeibeamter in Isfahan namens Gholamreza Shahriari sagte, man habe einige Verbindungen aufgeklärt, doch noch sei niemand festgenommen worden.

Inzwischen versucht das Regime, die Verbreitung von Nachrichten über diese heimtückischen Verbrechen zu verhindern, indem es die Angehörigen der Opfer, die Krankenschwestern und das übrige Krankenhaus-Personal einschüchtert.

Auch wurden Nachrichten-Reporter am Besuch der Opfer in den Krankenhäusern gehindert.

Diese Maßnahmen enthüllen die ominöse Absicht des Regimes, solche Überfälle weiterhin zu gestatten. 

Auf der anderen Seite berichtete die staatliche Nachrichtenagentur ISNA am 21. Oktober inmitten der inneren Kämpfe zwischen den verschiedenen Fraktionen des iranischen Regimes, vor zwei Monaten seien acht Frauen und Männer, während sie an einer Bushaltestelle warteten, mit Säure besprüht und in ein Krankenhaus gebracht worden. 

Auch haben Augenzeugen in Teheran enthüllt, einige kriminelle Agenten, die von den Mullahs instruiert und gedeckt würden, hätten in mindestens zwei Fällen Frauen mit Säure besprüht. 

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands, brachte ihr tiefes Mitgefühl mit den Opfern dieser Katastrophe zum Ausdruck und forderte alle Organisationen zur Verteidigung der Menschenrechte und der Frauenrechte auf, diese grausigen Schandtaten, die von durch das geistliche Regime organisierten Banden begangen würden, zu verurteilen. Sie sagte: Ein Schweigen der internationalen Gemeinschaft angesichts dieser Brutalität würde, unter welchem Vorwand auch immer man es annähme, das Mullah-Regime weiter ermutigen und den Weg zur Fortsetzung dieser Untaten im Iran eröffnen. 

Sie stellte fest, die viehischen Verbrechen des geistlichen Regimes an Frauen steigerten im Verein mit der steigenden Zahl von Massenhinrichtungen und willkürlichen Hinrichtungen die Bedeutung einer Vorlage des Dossiers der im Iran systematisch begangenen Menschenrechtsverletzungen beim Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Die für diese Verbrechen – darunter das Besprühen unschuldiger und wehrloser Frauen und junger Mädchen mit Säure -, Verantwortlichen, die ohne Zweifel vom Büro Khameneis, des Höchsten Religiösen Führers dieses Regimes beauftragt werden, müssen vor Gericht gestellt und bestraft werden. 

Sie fügte hinzu, das mittelalterliche geistliche Regime fürchte sich vor der anwachsenden Unzufriedenheit des Volkes, besonders der Frauen und der Jugend, und unternehme daher den Versuch, mit brutaler Einschüchterung die Explosion ihres Zorns zu verhindern. Sie forderte alle Iraner, besonders die tapfere Jugend, auf, ihren Protest gegen diese unter dem Vorwand einer Eindämmung der „schlechten Verschleierung“ begangene Barbarei auszuweiten und die Opfer zu verteidigen. 

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran

den 22. Oktober 2014