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Iran: Proteste und Zusammenstöße in Isfahan, Homayounshahr, Dastgerd und Falavarjan

archivesInternationaler Tag der Arbeit – Nr. 13

Die Menschen entwaffnen Handlanger des Regimes in Dastgerd / Bei Auseinandersetzungen werden viele Menschen verwundet

NWRI – Am Samstagmittag protestierten in Esfahan auf dem Enqelab-Platz mutige Arbeiter und andere Menschen mit den Rufen: „Tod Khamenei, dem Obersten Führer der Mullahs“ und „Khamenei ist ein Mörder, seine Herrschaft ist rechtswidrig“. Es kam zu Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften des Regimes.

Um 15:00 Uhr Lokalzeit protestierten die Menschen zusammen mit Studenten zur Unterstützung der Arbeiter vor dem Eingang zur Universität von Esfahan und skandierten: „Arbeiter, Studenten, vereinigt Euch, vereinigt Euch.“ Dieser Protest führte ebenfalls zu Auseinandersetzungen mit den Handlangern des Regimes.

Um 21:45 Uhr trafen sich Angehörige von Verwundeten und andere zum Protest vor dem al-Zahra Krankenhaus und skandierten gegen das klerikale Regime. Die Kundgebung sollte die Entführung von Verwundeten verhindern.
Die mittellosen Arbeiter und Menschen aus Dastgerd in Esfahan griffen die Stadtverwaltung an. Bei einem Angriff der Staatlichen Sicherheitskräfte (SSF) auf die Menge, wurden drei Polizisten von den wütenden Demonstranten entwaffnet. Mehrere Menschen wurden durch Schüsse von den Regimetreuen verletzt.

Arbeiter der Bus- und Minibusgesellschaft sowie aus der Sepahan Autofabrik in Mobarakeh und Dastgerd forderten, dass ihre Beschwerden über die Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen angehört werden. Die Sicherheitskräfte griffen die Arbeiter jedoch an, um die Kundgebung auseinanderzusprengen.

In der Homayounshahr von Esfahan brachen in der so genannten Khomeini-Straße zwischen Demonstranten und Regimetreuen schwere Kämpfe aus, bei denen 16 Menschen verletzt wurden.

Zur gleichen Zeit kam es zu Protestkundgebungen von verarmten Arbeitern und anderen Menschen aus Falayarjan vor dem Arbeitsamt der Stadt. Um 10:15 Uhr und 14:45 Uhr kam es zu schweren Ausschreitungen zwischen den Demonstranten und den Sicherheitskräften. Eine große Zahl von Menschen wurde verletzt. Die Intensität der Auseinandersetzungen veranlasste das Regime die Revolutionsgarde aus Fouladshahr einzusetzen, um die Unruhen in Falayarjan unter Kontrolle zu bringen.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
1. Mai 2010