Wednesday, December 7, 2022
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Iran: Tonaufnahme von Reyhaneh Jabbaris herzzerreißender Botschaft an ihre Mutter

NWRI – Reyhaneh Jabbari, die iranische Frau, die am Samstag von den Henkern des iranischen Regimes nach siebenjähriger Haft erhängt worden ist,

hat ihr Testament in einer mündlichen Botschaft hinterlassen. Klicken Sie hier, um ihre herzzerreißende Botschaft an ihre Familie anzuhören, die im April aufgezeichnet wurde und mit der Anrede an ihre Mutter Sholeh beginnt  – Reyhaneh Jabbari ist 26 Jahre alt.

Sie erzählt, wie sie auf das Gesetz unter der verbrecherischen Herrschaft der Mullahs im Iran vertraut habe, aber dem Tod gegenüberstand für das Verbrechen der Selbstverteidigung gegen den Agenten des Nachrichtendienstes des iranischen Regimes, der versucht habe, sie zu missbrauchen.

 Reyhaneh Jabbari’s  mündliche Botschaft auf  persisch, die als ihr Testament oder als letzter Brief betrachtet wird, wurde  ins Englische übersetzt   und verbreitet vom Nationalen Widerstandsrat Iran  (NWRI).

Die  verbrecherische Hinrichtung von Frau Reyhaneh Jabbari nach siebeneinhalb Jahren  im Kerker und unter der Folter wurde vollstreckt trotz weit gestreuter Proteste und internationaler Aufrufe. 

Alle Beweise deuten darauf  hin, dass ihre Hinrichtung politische Gründe und Motive hatte  und dass diese Hinrichtung selbst im Rahmen der mittelalterlichen Gesetze widerrechtlich war. 

Der Widerstand Frau Jabbaris und ihre Weigerung, dem Druck der auf sie einwirkenden Agenten nachzugeben und ihren rüden Forderungen zu willfahren, hatte den Ärger des Regime der Mullahs gegen sie verdoppelt. 

In einer mündlichen Aufzeichnung vom 1. April 2014 sagte sie an ihre Mutter gewandt: „… das Gericht warf mir vor, bei dem Mord kaltblütig und eine grausame Verbrecherin gewesen zu sein. Ich habe keine Tränen vergossen, ich habe nicht gebettelt und habe nicht laut aufgeschrien, weil ich an die Unterstützung des Gesetzes glaubte… wie naiv waren wir, dass wir von den Richtern Gerechtigkeit erwartet haben. Ich umarme den Tod, weil ich vor dem Gericht Gottes die Ermittler anklage, ich klage den Befrager an,  ich klage den Richter des Obersten Gerichtshofs des Landes an, diejenigen, die mich schwer geschlagen haben  … Vor dem Gericht des Schöpfers klage ich …. all die an, die mich bedenkenlos, falsch oder aus Angst ins Unrecht gesetzt haben“.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Iranischen Widerstands lobte die Ausdauer von Reyhaneh Jabbari und sprach der trauernden Familie ihr Beileid aus. Sie rief das iranische Volk auf, vor allem die Frauen und Jugendlichen, sich mit Reyhanehs Familie solidarisch zu erklären und zu protestieren und sich den kriminellen Todesurteilen zu widersetzen und der grausamen Unterdrückung der Frauen, wie sie sich auch bei den Säureangriffen manifestiert.

Frau Rajavi forderte eine internationale Überprüfung der Hinrichtung von Reyhaneh Jabbari als Beispiel für die willkürlichen, widerrechtlichen und verbrecherischen Todesurteile, die in der Amtszeit Rohanis vermehrte Ausmaße angenommen haben.