Sunday, February 5, 2023
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Iran und Syrien benutzen Irakis als Kanonenfutter

Der US Botschafter im Irak klagte gestern den Iran und Syrien an, dass sie "Irakis als Kanonenfutter" benutzen und eine Gewaltwelle produzieren, um den Irak zu teilen und zu schwächen.
"An die Iraker wird eine weitere Aufgabe gestellt: In dem wir regionale Kräfte nicht zum Zuge kommen lassen, wollen wir, dass der gesamte Irak versagt", erklärte der Botschafter Zamlay Khalilzad, als er in Tikrit, einer Stadt im Norden, über einen Plan zum Wiederaufbau sprach.

"Besonderes zwei Länder spielen eine negative Rolle; nämlich das iranische und das syrische Regime. Diese Regimes unterstützen Gruppen, die Iraker ermorden", sagte er und sprach von einem unüblichen Weg, um die Interferenzen auszuschalten. Sie wollen Irakis als Kanonenfutter benutzen, um ihre Pläne, den Irak zu teilen und nicht stark werden zu lassen, umzusetzen. Die Irakis müssen gegen ihre Feinde einig sein ebenso wie gegen das Sektierertum und die Ermordung von Unschuldigen", sagte er.

Der Irak ist in den Händen einer großangelegten Plattform von sektiererischer Gewalt zwischen bewaffneten Sunniten und Shiiten. Unterdessen greifen islamistische und nationalistische Aufständische von den USA geführte Koalitionstruppen und die von den US unterstützte Koalitionsregierung des Landes an.
Mitarbeiter der USA Regierung – auch Khalilzad – haben Teheran und Damaskus oft beschuldigt, die Unruhen anzuheizen, aber selten mit solch harten Worten.

Der Iran wird beschuldigt, die Gruppen der shiitischen Milizen mit Waffen und militärischer Ausbildung zu unterstützen, die im Osten Bagdads und noch mehr im Süden des Landes die Macht ausüben, während Syrien nachgesagt wird, dass sie den islamistischen Rebellen die Möglichkeit geben, über ihre Grenzen im Irak zu infiltieren.

Mehr als 100 Irakis kommen täglich durch die Gewalt, die im ganzen Land herrscht, ums Leben, obwohl 142.000 US-Truppen dreineinhalbg Jahre nach dem Sturz des früheren Präsidenten Saddam Hissein im Land präsent sind.

Vor kurzem haben Kommandeure der USA noch expliziter ihre Kritik am Iran erklärt, mit dem sich Washington ebenfalls über das angebliche Streben nach Atomwaffen in den Harren liegt, was Teheran dementiert.
Der Iran hat ebenfalls abgestritten, dass er Panzerabwehrgranaten zu den shiitischen Milizen geschmuggelt habe, die diese Waffen mit großem Erfolg gegen USamerikanische und britische Panzerfahrzeuge im Irak eingesetzt haben.

Diese verheerenden "geformten Ladungen" und "explosiven Projektile" sind bezeichnend für die Hisbollah, die libanesischen shiitischen Milizen, deren Beziehungen zu Syrien und den Iran offenkundig sind.
Und diese Woche sagte der syrische Präsident Bashar al-Assad in einem Interview mit der BBC, dass er den irakischen Aufständischen niemals direkt militärische Hilfe gegeben habe, obwohl er das Konzept des "Widerstandes" gegen die Besatzer unterstütze.